• 11.11.2022, 10:44:08
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  • OTS0061

„Heimat Fremde Heimat“ über Überreichtum und soziale Ungleichheit

Am 13. November um 13.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 13. November um 13.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Ajda Sticker präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde
Heimat“ am Sonntag, dem 13. November 2022, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit
folgenden Beiträgen:

Überreichtum und soziale Ungleichheit

Die Millionenerbin Marlene Engelhorn will besteuert werden. Die
30-jährige Wienerin will sichtbar machen, dass die Superreichen wenig
zum Gemeinwohl beitragen müssen. Engelhorn tritt gegen Überreichtum
ein und dagegen, dass die Reichen entscheiden können, was
gesellschaftlich gefördert werden soll und was nicht. Auch die
Vertreterinnen und Vertreter der Volkshilfe und der Armutskonferenz
beklagen die Einkommensschere, bereits 23 Prozent aller Kinder und
Jugendlichen in Österreich sind armutsgefährdet. Um dem Unmut der
stetig wachsenden Gruppe der sozial Schwachen entgegenzuwirken, müsse
das Geld umverteilt werden. Ein Bericht von Sabina Zwitter.

Armut bei Alleinerziehenden

In Österreich sind Alleinerziehende noch stärker von Armut betroffen
als bisher. Das zeigt eine aktuelle Studie der WU Wien anhand Daten
zu Einkommen und Lebensbedingungen in der EU. Besonders durch die
Pandemie und die Inflation hat sich diese Situation weiter
zugespitzt. Jede zweite Person, die ihr Kind allein erzieht, ist
demnach armutsgefährdet. Der Verein Feministischer
Alleinerzieherinnen möchte diesem besorgniserregenden Trend
entgegenwirken und alleinerziehende Frauen fördern und stärken.
Samuel Mago spricht mit Aktivistinnen und Aktivisten, die für ihre
Rechte und die Zukunft ihrer Kinder einstehen. Ein Beitrag von Samuel
Mago.

Stadtspaziergang mit 10 Euro in der Tasche

Zwei von drei Studierende in Österreich sind von Armut betroffen, da
sie laut letzter Studierenden-Sozialerhebung aus dem Jahr 2019 unter
der Armutsgefährdungsschwelle leben. Diese beträgt derzeit 1.371 Euro
und wird über das Haushaltseinkommen und die daraus resultierende
gesellschaftliche Teilhabe definiert. Alltägliche Freizeitaktivitäten
wie Kunst und Kultur genießen, Sport machen, auf Urlaub fahren, Essen
oder Trinken gehen bleiben daher für viele Studentinnen und Studenten
reiner Luxus. Nora Hasan macht eine Ausbildung zur Volksschullehrerin
und fällt unter die monatliche Armutsgrenze. Sie zeigt auf einem
Stadtspaziergang durch die Wiener Innenstadt, was man mit einem
Tagesbudget von zehn Euro machen kann und wofür das Geld nicht
reicht. Ein Bericht von Adriana Jurić.

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