- 03.11.2022, 09:36:38
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- OTS0043
ERINNERUNG MORGEN: EU-Lieferkettengesetz: Schutz von Menschenrechten und Umwelt
Internationale Diskussion mit Herr (Nationalrat), Potyka (BM für Justiz) , Menschenrechtsanwalt Chammas (Brasilien), Krömer (Klimaklage), Lukas (Boltzmann-Institut), Reitinger (EZA)
Utl.: Internationale Diskussion mit Herr (Nationalrat), Potyka (BM
für Justiz) , Menschenrechtsanwalt Chammas (Brasilien), Krömer
(Klimaklage), Lukas (Boltzmann-Institut), Reitinger (EZA) =
Wien (OTS) - Erschütternde Ereignisse wie Fabriksbrände,
Umweltdesaster, Bergwerkseinstürze oder Morde an Gewerkschafter:innen
oder Umweltaktivist:innen lenken die Aufmerksamkeit auf globale
Lieferketten und werfen die Frage nach europäischer Mitverantwortung
in der globalisierten Wirtschaft auf. Der im Februar 2022
vorgestellte Entwurf für eine EU-Richtlinie wird Unternehmen zur
weltweiten Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards
verpflichten. Das sogenannte europäische Lieferkettengesetz soll zu
einer faireren und nachhaltigeren globalen Wirtschaft beitragen und
eine verantwortungsvolle Unternehmensführung fördern.
Besonders wichtig bei diesem Thema ist die Perspektive von
betroffenen Menschen aus dem globalen Süden. Die Journalistin und
Bio-Landwirtin Carolina de Moura kämpft nach dem Bruch eines
Bergwerksdamms 2019 in Brumadinho, Brasilien, dafür, dass die
verantwortlichen Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden. Der
Menschenrechtsanwalt Danilo Chammas unterstützt die Angehörigen von
Todesopfern des Desasters bei Rechtsfällen in Brasilien und
Deutschland. Wie sehen die beiden den vorliegenden Entwurf für eine
EU-Richtlinie?
In Österreich ist das Bundesministerium für Justiz (BMJ) gemeinsam
mit dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) für die
Verhandlungen auf EU-Ebene zuständig. Wo stehen die Verhandlungen?
Was beinhaltet der vorliegende Entwurf? Inwiefern ist er geeignet,
Menschen und Umwelt tatsächlich zu schützen? Wie praktikabel und
durchführbar sind die Vorgaben? Wo braucht es Verbesserungen und wie
können diese erreicht werden? Über diese Fragen diskutiert am
Freitag, 4. November, 14:00-15:30 Uhr im Haus der EU in Wien eine
hochkarätige Runde.
Diskussion EU-Lieferkettengesetz
Filmausschnitt „The illusion of abundance”
Und Statement von Aktivistin Carolina de Moura
Auf dem Podium:
Julia Herr, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments
Matthias Potyka, Bundesministerium für Justiz
Danilo Chammas, Menschenrechtsanwalt aus Brasilien
Andrea Reitinger, EZA Fairer Handel
Michaela Krömer, Rechtsanwältin Klimaklage
Karin Lukas, Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte
Moderation: Martina Bachler, trend Magazin
Eine Veranstaltung des Verbindungsbüros des europäischen Parlaments
in Österreich
( https://www.europarl.europa.eu/austria/de/home.html )
In Kooperation mit österreichischen Träger:innen der Kampagne
„Gerechtigkeit geht alle an“
( https://justice-business.org/de/startseite/ ).
Datum: 4.11.2022, 14:00 - 15:30 Uhr
Ort: Haus der Europäischen Union
Wipplingerstraße 35, 1010 Wien
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