• 27.10.2022, 12:07:14
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  • OTS0107

AVISO 4.11.: EU-Lieferkettengesetz: Schutz von Menschenrechten und Umwelt

Expert:innendiskussion mit Regner (EU-Parlament), Potyka (BM f. Justiz) , Menschenrechtsanwalt Chammas (Brasilien), Krömer (Klimaklage), Lukas (Boltzmann-Institut), Reitinger (EZA)

Utl.: Expert:innendiskussion mit Regner (EU-Parlament), Potyka (BM
f. Justiz) , Menschenrechtsanwalt Chammas (Brasilien), Krömer
(Klimaklage), Lukas (Boltzmann-Institut), Reitinger (EZA) =

Wien (OTS) - Erschütternde Ereignisse wie Fabriksbrände,
Umweltdesaster, Bergwerkseinstürze oder Morde an Gewerkschafter:innen
oder Umweltaktivist:innen lenken die Aufmerksamkeit auf globale
Lieferketten und werfen die Frage nach europäischer Mitverantwortung
in der globalisierten Wirtschaft auf. Der im Februar 2022
vorgestellte Entwurf für eine EU-Richtlinie wird Unternehmen zur
weltweiten Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards
verpflichten. Das sogenannte europäische Lieferkettengesetz soll zu
einer faireren und nachhaltigeren globalen Wirtschaft beitragen und
eine verantwortungsvolle Unternehmensführung fördern.

Besonders wichtig bei diesem Thema ist die Perspektive von
betroffenen Menschen aus dem globalen Süden. Die Journalistin und
Bio-Landwirtin Carolina de Moura kämpft nach dem Bruch eines
Bergwerksdamms 2019 in Brumadinho, Brasilien, dafür, dass die
verantwortlichen Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden. Der
Menschenrechtsanwalt Danilo Chammas unterstützt die Angehörigen von
Todesopfern des Desasters bei Rechtsfällen in Brasilien und
Deutschland. Wie sehen die beiden den vorliegenden Entwurf für eine
EU-Richtlinie?

In Österreich ist das Bundesministerium für Justiz (BMJ) gemeinsam
mit dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) für die
Verhandlungen auf EU-Ebene zuständig. Wo stehen die Verhandlungen?
Was beinhaltet der vorliegende Entwurf? Inwiefern ist er geeignet,
Menschen und Umwelt tatsächlich zu schützen? Wie praktikabel und
durch-führbar sind die Vorgaben? Wo braucht es Verbesserungen und wie
können diese er-reicht werden? Über diese Fragen diskutiert am
Freitag 4. November, 14:00-15:30 Uhr im Haus der EU in Wien eine
hochkarätige Runde.

EU-Lieferkettengesetz: Schutz von Menschenrechten und Umwelt

 Filmausschnitt „The illusion of abundance” (Österreichpremiere bei
 “This human world“)
 Statement von Aktivistin Carolina de Moura
 
 Auf dem Podium: 
 Evelyn Regner, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments
 Matthias Potyka, Bundesministerium für Justiz 
 Danilo Chammas, Menschenrechtsanwalt aus Brasilien 
 Andrea Reitinger, EZA Fairer Handel 
 Michaela Krömer, Rechtsanwältin Klimaklage 
 Karin Lukas, Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte
 
 Moderation: Martina Bachler, trend Magazin
 
 Eine Veranstaltung des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments
 in Österreich in Kooperation mit österreichischen Träger:innen der
 Kampagne „Gerechtigkeit geht alle an“ (Justice Is Everybody´s
 Business)
 https://www.ots.at/redirect/akw 

 Datum:   4.11.2022, 14:00 - 15:30 Uhr
 Ort:     Haus der Europäischen Union
          Wipplingerstraße 35, 1010 Wien
 Url:     https://www.ots.at/redirect/forms.office

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