- 25.10.2022, 12:34:11
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„Porno, Porno“: „Am Schauplatz“-Reportage über die vielen Gesichter eines Milliardengeschäfts
Am 27. Oktober um 21.05 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 27. Oktober um 21.05 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Beim Begriff Pornofilm denken die meisten Menschen an
explizite Bilder und illegale Machenschaften – den sogenannten
Mainstream-Porno, der auf den großen Gratis-Plattformen im Internet
leicht zugänglich ist. Ein Milliardengeschäft. Daneben gibt es aber
mittlerweile auch viele andere Pornos. Für die „Am
Schauplatz“-Reportage „Porno, Porno“ – zu sehen am Donnerstag, dem
27. Oktober 2022, um 21.05 Uhr in ORF 2 – war Tiba Marchetti bei
Pornodrehs in Berlin und hat die Beteiligten gefragt, warum und wie
sie in der Pornoszene arbeiten. In Bad Ischl hat sie die Herausgeber
des Österreichischen Kontaktmagazins ÖKM getroffen, das in der 1980er
Jahren eine Goldgrube war, und über die Veränderungen in der
Pornoindustrie gesprochen. Und in Wien hat sie erfahren, was im
Fortuna, dem ältesten Erotikkino der Stadt, außer Pornofilmen sonst
noch läuft.
Thomas Janisch verkauft in seinem Sexshop in Bad Ischl seit 40 Jahren
Pornofilme mit Handlung auf DVDs. „Manche Kunden bevorzugen das, weil
sie sich im Internet keine Viren einfangen wollen“, verrät er – und
auch, dass sich die Vorlieben der Kunden wie die Mode ändern. Neben
den großen Pornoproduzentinnen und -produzenten, die ihre Filme in
Studios drehen, gibt es immer mehr Pornoseiten im Netz, auf denen
selbstständige Darsteller/innen ihre eigenen Videos veröffentlichen
und über Abonnentinnen und Abonnenten Geld verdienen. Spätestens seit
Corona brummt dieses Geschäft. Robert Royal aus Kapfenberg in der
Steiermark, 32, lebt nicht nur davon, er ist auf diese Weise zum
Pornostar in der Schwulenszene geworden. Die Pornodarstellerin Jasko
Fide lebt in Berlin und sucht sich aus, bei welchen Produktionen sie
mitmacht, von Mainstream bis Femporn. „Wichtig ist mir faire
Behandlung und Bezahlung. Und dass ich jederzeit Stopp sagen kann.“
Spaß hat Jasko bei den Drehs meistens auch. Bea Blue ist Kamerafrau,
die in Wien-Favoriten aufgewachsen ist. Sie hat früh begonnen, Pornos
zu schauen. „Schon mit 14 habe ich nach guten Pornos gesucht und oft
keine gefunden – jetzt mache ich sie selbst“, lacht die junge Frau.
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