- 18.10.2022, 08:30:32
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Kocher/Knill: Zusammenarbeit zwischen Startups und Industrie stärken
Co-Creation: Startup & Industry Veranstaltung liefert Anregungen zur Kooperation von Startups und Industrie
Utl.: Co-Creation: Startup & Industry Veranstaltung liefert
Anregungen zur Kooperation von Startups und Industrie =
Wien (OTS/BMAW) - Die Industriellenvereinigung (IV) und das
Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft haben am 17. Oktober zur
Co-Creation: Startup & Industry Veranstaltung geladen. Die
Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Aufbruchs und zeigte
Synergien zwischen dynamischen und innovativen Startups und der
langjährigen Branchenkenntnis etablierter Industriebetriebe.
„Startups schaffen Innovationsimpulse, die besonders in
herausfordernden Zeiten von großer Bedeutung sind und beschleunigen
Transformationsprozesse unserer Wirtschaft. Industrie und Startups zu
vernetzen, um Synergien zu schaffen, fördert nicht nur die
Innovationskraft der Industrie und Resilienz der Startups, sondern
stärkt auch den gesamten Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt“, so
Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher.
„Für die Industrie spielen Startups eine wichtige Rolle im
Innovationsprozess, da sie den aktiven Part in Schumpeters
schöpferischer Zerstörung einnehmen – sie zeigen auf, wie wir
Prozesse und Produktbestandteile anders kombinieren können, um so
Neues zu schaffen. In der Zusammenarbeit dieser jungen Innovatoren
mit etablierten Unternehmen, die Vertrauen und Reichweite am Markt
einbringen, liegt eine große Schlagkraft“, sagt IV-Präsident Georg
Knill. „Innovative Startups und Spinoffs übernehmen als Bindeglied
zwischen Labor und Markt zudem eine wichtige Übersetzungsleistung, in
dem sie Innovationen aus der Grundlagenforschung in marktfähige
Produkte und Dienstleistungen umwandeln. Sie sind ein Turbo, wenn es
darum geht, Innovationen marktreif zu machen.“
Im Rahmen der Veranstaltung berichteten erfolgreiche Gründerinnen und
Gründer sowie Vertreterinnen und Vertreter der Industrie über ihre
Erfahrungen in der Zusammenarbeit. Beim Impulsvortrag von Startup
Gründerin Anna Pölzl, CEO von nista.io, und Industriepartner Lafarge,
vertreten von Berthold Kren, sprachen sie über ihren gemeinsamen Weg,
das Erfolgsrezept Kooperation und wie diese gelingen kann. Bei der
anschließenden Podiumsdiskussion führten Sebastian Jagsch, Global
Head of Creators Expedition AVL List GmbH, Patrick Ratheiser, Gründer
und CEO des Startups LeftShiftOne, Sabine Fleischmann, Senior
Investment Manager CNB Capital und Bernhard Sagmeister,
Geschäftsführer der Austria Wirtschaftsservice GmbH, die Chancen und
Herausforderungen bei der Zusammenarbeit aus. Laut Austrian Startup
Monitor 2021, sind Kooperationen mit KMU über alle Gründungsformen
hinweg die bedeutendste Quelle für Aufträge für Startups. Weiters
werden bereits mehr als die Hälfte der Kooperationen mit
Großunternehmen eingegangen. Durch die Zusammenarbeit entsteht eine
Wechselwirkung, die einerseits die Innovationskraft von
Industriebetrieben erhöht und andererseits Startups mit wichtigen
Ressourcen versorgt sowie dabei hilft, aktuelle Herausforderungen und
Problemstellungen effizienter zu lösen.
Das Hervorheben des Mehrwerts einer Zusammenarbeit zwischen Startups
und Corporates ist auch Teil des Arbeitsprogramms des Startup-Rats
des BMAW, bei dem die Stärkung der österreichischen Innovationskultur
im Mittelpunkt steht. Claudia Falkinger, Mitglied des Startup-Rats,
moderierte das Event und hob für Corporates die Chancen hervor, die
Startups bei der Weichenstellung der Zukunft mit sich bringen.
Damit Industrie und Startups künftig schneller zusammenfinden, bietet
die aws, die Förderbank des Bundes mit ihrem aws Industry-Startup.Net
ein neutrales Matching-Service zur Förderung von Kooperationen an.
Diese Förderung schlägt in dieselbe Kerbe wie die Veranstaltung
Co-Creation Startup & Industry, um das Potential von Kooperationen zu
heben und die Chancen und Vorteile, aber auch die Herausforderungen
zu beleuchten. Sie zeigt auf, wie erfolgreiche Kooperationen zwischen
Startups und Industrieunternehmen zukünftig gelingen können.
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