- 12.10.2022, 14:48:54
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Zierfuß zu Wiederkehr: Wiener Schulkinder brauchen Lehrkräfte statt NEOS-Marketing
Stadtregierung muss akuten Lehrermangel endlich aktiv bekämpfen – NEOS-Bildungsoffensiven mit Vorsicht zu genießen
Utl.: Stadtregierung muss akuten Lehrermangel endlich aktiv
bekämpfen – NEOS-Bildungsoffensiven mit Vorsicht zu genießen =
Wien (OTS) - „Wiener Schulkinder brauchen Lehrkräfte statt
NEOS-Marketing. Auch wenn wir jede zusätzliche Unterstützung der
Stadt für zehn ausgewählte Wiener Volks- und Mittelschulen
unterstützen, würden wir uns wünschen, dass die Wiener Stadtregierung
dasselbe Engagement für die Bereitstellung von Lehrerinnen und
Lehrern für Wiens Kinder aufbringen würde. Der akute Lehrermangel in
Wien muss endlich aktiv mit konkreten Maßnahmen bekämpft werden“, so
Bildungssprecher Harald Zierfuß zur heute von NEOS und SPÖ
angekündigten „Bildungsoffensive“ für mehr Chancengerechtigkeit an
Wiener Schulen.
„Leadership-Workshops und Schulentwicklungsberater für Direktorinnen
und Direktoren sind nett. Was Schulen derzeit aber vor allem
brauchen, sind Lehrkräfte, um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten.
Statt zusätzlichem NEOS-Marketing brauchen Schulen eine Wiener
Schulverwaltung, die nicht wöchentlich am Management scheitert“,
kritisiert Zierfuß.
„Was nützen unseren Schulkindern Schulentwicklungsberater, wenn es in
der Schule an allen Ecken und Enden an Lehrkräften fehlt? Wenn ein
Dutzend Wiener Volksschulklassen noch immer keine klassenführende
Lehrkraft hat und die Kinder seit Wochen lediglich ‚mitbetreut‘
werden?“, stellt Zierfuß die Frage. „Was sich bei den NEOS am Papier
oft vernünftig anhört, scheitert leider meistens auf offener Bühne in
Wien an der Umsetzung. Seit der groß angekündigten
Lehrerneuverteilung durch Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr im
Juni 2021 wissen wir, dass NEOS-Bildungsreformen mit großer Vorsicht
zu genießen sind. Am Ende gab es bei dieser Reform bekanntlich mehr
Verlierer als Gewinner und unterm Strich weniger Transparenz als
davor“, so Zierfuß.
Es bleibe zu hoffen, dass die heute angekündigten Versprechen auch
tatsächlich auf den Boden gebracht werden und nicht am Ende zu einer
zusätzlichen Belastung für die Schulen werden.
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