• 12.10.2022, 09:33:36
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Samariterbund: Für den Ernstfall vorbereitet

NGO betont anlässlich des „Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung" die große Bedeutung von Übungen. Aktuell trainieren die Einsatzkräfte in Deutschland.

Wien (OTS) - 

Zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober 2022 weist der Samariterbund einmal mehr darauf hin, wie essenziell regelmäßige Übungen für eine funktionierende Katastrophenhilfe sind. „Naturkatastrophen wie Erdbeben, Flutwellen oder Hochwasser können wir nicht verhindern. Was wir als Einsatzorganisation aber tun können, ist, uns so gut wie möglich auf diese Krisensituationen vorzubereiten – damit im Ernstfall auch jeder Handgriff sitzt!“, erklärt dazu Samariterbund Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller.

Rund um die Uhr einsatzbereit

Der Katastrophenhilfsdienst des Samariterbundes rückt bei Großschadenslagen, Naturkatastrophen sowie humanitären Krisen aus. Ärzt*innen, medizinisches Personal und speziell geschulte Mitarbeiter*innen sind in medizinischen Ausnahmesituationen jederzeit einsatzbereit. Von der Vermisstensuche, den Rettungshundeteams über den Verpflegsdienst bis hin zur Wasseraufbereitungsanlage: Die größtenteils ehrenamtlichen Helfer*innen trainieren regelmäßig für den Ernstfall.

Übungen als starkes Fundament der Katastrophenhilfe

Neben der nationalen Inlandskatastrophenhilfe des Samariterbundes nimmt auch die eigene Auslandskatastrophenhilfe-Einheit, das „Samaritan Austria - Rapid Response Team“ (SA-RRT), regelmäßig an internationalen Trainingsprogrammen und Fortbildungen auf der ganzen Welt teil. Aktuell sind zum Beispiel fünf Mitglieder des SA-RRT beim mehrtägigen internationalen Probemanöver „EMT FTX Hünxe 2022“ im Einsatz. Im deutschen Ort Hünxe findet noch bis zum 16. Oktober eine Übung von WHO-klassifizierten „Emergency Medical Teams“ (EMTs) statt. EMTs vereinen spezialisiertes medizinisches Wissen mit logistischem Know-how. Sie helfen im Katastrophenfall rasch und effizient – nach international koordinierten Abläufen.

300 Teilnehmer*innen zeigen grenzenlosen Einsatz

Über fünf Tage proben EMTs unterschiedlicher Organisationen (u.a. auch der ASB Deutschland, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Malteser International) den internationalen medizinischen Nothilfeeinsatz bei einem fiktiven Erdbebenszenario. Hauptorganisator der „EMT FTX Hünxe 2022“ ist I.S.A.R Germany, mit denen die Einsatzkräfte vom Samariterbund für die Dauer der Übung ein gemeinsames EMT bilden. Unterstützt wird das Projekt vom „EMT National Focal Point“ des Robert Koch-Instituts. Weitere Organisationen aus dem In- und Ausland nehmen aktiv bzw. als Beobachter oder Unterstützungskräfte an der Übung teil. Insgesamt sind über 300 Personen bei dem Großmanöver im Einsatz.

Für den Samariterbund sind internationale Trainingsmöglichkeiten, wie die „EMT FTX Hünxe 2022“, ein unerlässlicher Baustein in der Katastrophenhilfe. Reinhard Hundsmüller dazu: „Naturkatastrophen kennen keine Grenzen. Nur ein gut geprobtes länderübergreifendes Vorgehen garantiert eine rasche und unbürokratische Hilfe im Ernstfall.“

Helfen Sie helfen!

Sie retten Verunglückte, spüren vermisste Personen auf, versorgen Verletzte, bringen Hilfsgüter in Katastrophen- und Krisengebiete: die Auslandskatastrophenhilfe-Einheit des Samariterbundes. Unterstützen Sie das SA-RRT mit Ihrer Spende:

Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Spendenkonto: IBAN: AT04 1200 0513 8891 4144 (BIC: BKAUATWW)
Verwendungszweck: Rapid Response Team
www.samariterbund.net/spende-katastrophenhilfe

Bilder von der Übung schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne zu!

Rückfragen & Kontakt

Franziska Springer
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Hollergasse 2-6, 1150 Wien
Mobil +43 664 88 94 88 35
E-Mail franziska.springer@samariterbund.net

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