- 03.10.2022, 10:30:32
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Call für Bildungsforschung mit 8,8 Millionen Euro ab sofort geöffnet
BMBWF und OeAD erwarten Forschungsergebnisse zu höchst relevanten Themenstellungen bis 2026
Utl.: BMBWF und OeAD erwarten Forschungsergebnisse zu höchst
relevanten Themenstellungen bis 2026 =
Wien (OTS) - Ab sofort werden Konsortien zwischen Universitäten und
Pädagogischen Hochschulen gesucht, die sich der gemeinsamen
Doktoratsausbildung im Bereich der Bildungsforschung widmen. Die
Ausschreibung „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ des
BMBWF und der Innovationsstiftung für Bildung (ISB) richtet sich mit
einer Gesamtsumme von 8,8 Mio. Euro an Universitäten und Pädagogische
Hochschulen (PH). Die Forschungsergebnisse werden bis Herbst 2026
erwartet. Ziel ist es, dass durch diese Nachwuchsförderung von
Doktorandinnen und Doktoranden sehr dringliche Herausforderungen für
den schulischen Unterricht wie gesellschaftliche Themen beforscht
werden und die Ergebnisse dann in die tägliche schulische Praxis wie
auch in die Lehrer/innenaus- und weiterbildung einfließen.
Eingereicht werden kann beim OeAD, der als nationale Bildungsagentur
das Programm umsetzt unter www.oead.at/B3.
Für diese drängenden Themenstellungen wurden 80 Prozent der
Forschungsmittel reserviert: „Früher Bildungsabbruch“, „Resilienz von
Schüler/innen“, „Fachfremder Unterricht“, „Digitalisierung – Distance
Learning“, „Kompetenzorientiertes Unterrichten“, „Sprachunterricht
und Lesekompetenz“ und „Schulentwicklungsberatung“. Das Interesse im
Vorfeld der Ausschreibung ist aufgrund der Themenrelevanz
demensprechend bereits hoch. 20 Prozent stehen für die Möglichkeit
zur Verfügung, ein „offenes Thema“ zu bearbeiten.
Durch die Bildung von Kooperationen bei den doktoratsspezifischen
Lehrveranstaltungen soll auch der intensivere Austausch und die
Vernetzung zwischen Universitäten und PH nach internationalem Vorbild
gefördert werden. Für die Kooperationen stehen aus den Mitteln des
BMBWF insgesamt 8 Mio. Euro für die Laufzeit von drei Jahren zur
Verfügung. Mit zusätzlichen 800.000 Euro fördert die ISB Aktivitäten
und Maßnahmen zur Vermittlung von weiteren Qualifikationen,
Internationalisierung und Stärkung einer Peer-Kultur. Damit können
sechs Doktorandinnen und Doktoranden je Kooperation an den
Forschungsstätten angestellt sowie Ausbildungskosten übernommen
werden (gesamt max. 1,15 Mio. Euro je Kooperation).
• Einreichphase: 3.10.2022 bis 17.2.2023
• Entscheidung zu den finanzierten Konsortien: Juni/Juli 2023
• Start der Doktoratsprogramme und Kick-off Veranstaltung: Herbst
2023
• Entscheidung zu den Aktivitäten zur Förderung einer Research
Community: Februar/März 2024
• Angedacht ist eine Abschlusskonferenz Herbst 2026
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