• 30.09.2022, 20:40:26
  • /
  • OTS0216

Schmidt / Schnabl: Frauen verändern unsere Gesellschaft, indem sie Inhalte verändern

Elvira Schmidt wurde als Landesfrauenvorsitzende bestätigt

Utl.: Elvira Schmidt wurde als Landesfrauenvorsitzende bestätigt =

St. Pölten / Schwechat (OTS) - „Frauen müssen härter für ihre Ziele
und Visionen kämpfen als Männer. Dass sich das ändert, dass die
Politik attraktiver wird für Frauen, dafür engagieren wir
Sozialdemokratinnen uns seit Jahren. Bei uns SPÖ NÖ Frauen finden sie
einen wichtigen Rückhalt. Hier diskutieren wir über Themen, bereiten
Anträge und Anfragen vor, knüpfen wichtige Kontakte“, erklärt SPÖ NÖ
Landesfrauenvorsitzende LAbg. Elvira Schmidt nach ihrer Wiederwahl
bei der heutigen Landesfrauenkonferenz am Flughafen in Schwechat: Sie
wurde mit 84,34 Prozent der Delegiertenstimmen zur
Landesfrauenvorsitzenden gewählt.

Warum sind Frauenorganisationen im Jahr 2022 überhaupt noch wichtig?
Sollten Themen wie Kinderbetreuung, häusliche Gewalt, gendergerechte
Bezahlung oder Frauenförderung nicht längst in unserer Gesellschaft
angekommen sein? Für Schmidt ist die Antwort klar: „Wer persönlich
betroffen ist, setzt sich mehr ein!“ Es wurde viel erreicht, manches
sei in den vergangenen Jahren selbstverständlich geworden: „Aber in
vielen Bereichen ist die Gleichberechtigung noch nicht angekommen.
Bei der gleichen Bezahlung, den gerechten Aufstiegschancen oder
paritätischer Listenerstellung braucht es den Anstoß den Frauen. Wir
sehen auch, dass sich auf freiwilliger Basis nur wenig verändert. Die
vielbeschworene Decke aus Glas, gegen die Frauen stoßen, wenn sie
nach oben wollen, ist heute sehr oft aus Panzerglas.“ Es sei Schmidt
wichtig, bei vielen Themen – Kinderbetreuung und Bildung, Gesundheit
und Pflege, Arbeit und Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur die
Frauenperspektive einzubringen. Denn eine Mutter, die ihr Kind zum
Arzt fahren muss, habe ganz andere Probleme als der Vater auf dem Weg
in die Arbeit.

„Frauen verändern, indem sie Inhalte verändern“, erklärt die
wiedergewählte Landesfrauenvorsitzende: „Eine männlich dominierte
Politik hat oft Kriege, ökonomische und ökologische Krisen beschert.
Das ist auch nicht im Sinne vieler Männer – sie können demnach durch
Gleichberechtigung nicht verlieren, sondern nur gewinnen. Es nicht um
Frauen gegen Männer oder Alt gegen Jung, es geht um eine gemeinsame
Zukunft!“ Sie bedankt sich bei „ihren“ Frauen für das großartige
Wahlergebnis: „Das gibt mir Kraft. Das gibt mir Mut!“
Um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen, haben die SPÖ NÖ
Frauen einen Leitantrag beschlossen, der unter dem Motto „Wir Frauen!
Aktiv. Kraftvoll. Mutig.“ die Themenbereiche Arbeit,
Selbstbestimmung, Gewaltschutz, Gesundheit, Pflege und Bildung
umfasst. Die Hauptforderungen daraus sind u.a. die Umsetzung des SPÖ
NÖ KinderPROgramms für eine ganztägige, ganzjährige und gratis
Kinderbetreuung, die Umsetzung der Istanbul-Kovention, die einen
Frauenhausplatz je 10.000 EinwohnerInnen vorsieht, den Ausbau der
KassenärztInnen-Stellen – gerade im Bereich Gynäkologie, die
Umsetzung des PflegePROgramms der SPÖ NÖ und einen Mindestlohn von
2.000 Euro.

„Dieser Mindestlohn ist uns wichtig, weil es einerseits den Frauen
ermöglicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, andererseits, weil
sich viele Menschen Miete, Heizen, Strom, den Einkauf oder das Tanken
mit ihrem Einkommen nicht mehr leisten können. Die hohe Inflation
wird uns weiterhin massiv beschäftigen. Während die Bundesregierung
mehr mit sich selbst beschäftigt ist und ab Oktober auch noch die
CO2-Besteuerung einführen wird, wollen wir Maßnahmen setzen.
Maßnahmen, dass die Lebensqualität der NiederösterreicherInnen
bestehen bleibt. Niemand soll sich entscheiden müssen, ob er heizen
oder essen soll“, erklärt Schmidt, dafür habe die Politik
Verantwortung zu übernehmen.

SPÖ NÖ Landesparteivorsitzender Franz Schnabl war der erste, der
Elvira Schmidt zu ihrer Wiederwahl gratulierte: „Es ist für mich
keine Überraschung, dass Elvira Schmidt mit einem so beeindruckenden
Ergebnis wieder als Landesfrauenvorsitzende gewählt wurde. Gemeinsam
mit ihr und ‚ihren‘ Frauen sind wir in der Lage, die SPÖ in
Niederösterreich so aufzustellen, dass wir bei der Landtagswahl ein
gutes Ergebnis für die SPÖ, für das Land und die
NiederösterreicherInnen erreichen werden!“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SLN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel