- 26.09.2022, 10:58:38
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„Heilende Gärten“: Neue „kreuz und quer“-Dokumentation zum „Bewusst gesund“-Schwerpunkt „Risiko Übergewicht“
Am 27. September um 22.35 Uhr in ORF 2; danach: „FAIRantwortung – Wie nachhaltiges Leben wirklich aussieht“
Utl.: Am 27. September um 22.35 Uhr in ORF 2; danach:
„FAIRantwortung – Wie nachhaltiges Leben wirklich aussieht“ =
Wien (OTS) - Klostergärten sind inspirierende Orte der Ruhe und
inneren Einkehr – und es sind Orte, an denen sich das alte botanische
Wissen vieler Ordensgemeinschaften eindrucksvoll entfaltet. Denn
Klostergärten waren früher, was heute die Apotheke ist. Die Mönche
und Nonnen, des Lesens und Schreibens kundig, waren so etwas wie
„Volksmediziner/innen“ und haben ihr Wissen bis heute bewahrt. Im
Rahmen der ORF-„Bewusst gesund“-Schwerpunktwoche „Risiko Übergewicht“
(Details unter presse.ORF.at) zeigt die neue „kreuz und
quer“-Dokumentation „Heilende Gärten“ von Andrea Eder am Dienstag,
dem 27. September 2022, um 22.35 Uhr in ORF 2: Ein umsichtiger,
fachlich fundierter und wohlüberlegter Umgang mit dem Einsatz von
Naturheilstoffen ist unumgänglich, um zu heilen und heil zu werden.
Der Mensch ist dabei, die Schöpfung und somit seine Lebensgrundlage
nachhaltig zu zerstören. Das ist heute stärker ins Bewusstsein
getreten als noch vor einigen Jahren. Christian Kuglers Film stellt
um 23.10 Uhr Menschen vor, die versuchen, solidarisch, nachhaltig und
ethisch verantwortungsvoll zu leben. Fachleute schildern aus
soziologischer Sicht diesen Lebensstil mit „FAIRantwortung“.
„Heilende Gärten“ – Ein Film von Andrea Eder
„Die Gärten sind dazu da, dass Menschen heil werden, dass die
Schöpfung heil wird, dass einfach etwas Gutes geschieht in dieser
Welt“, ist Pater Johannes Pausch überzeugt. Im salzburgischen
Europakloster Gut Aich werden unter seinen kräuterkundigen Augen in
der Klosterkellereimanufaktur heilsame Essenzen, Cremen und allerlei
weitere Rezepturen angefertigt. Das hier so tradierte
Heilkräuterwissen spiegelt sich nicht nur in der Fertigung der
Produkte, sondern auch im Anbau wider. Jede Pflanze wird sorgfältig
kultiviert und geerntet. Doch nicht nur in Form von wohltuenden
Rezepturen können Pflanzen Wohlbefinden bringen. Haubenköchin Sissy
Sonnleitner verarbeitet mit ihrer Schwester, Kräuterexpertin Inge
Daberer, regelmäßig allerlei aus der Natur in Gerichten, die Leib und
Seele erfreuen sollen. „Das Kochen mit Kräutern braucht Wissen,
braucht Hingabe und braucht bissl eine Ahnung und Achtsamkeit
natürlich“, ist sie überzeugt. Wegen ihrer vielfältigen Wirkung
kommen Naturheilstoffe auch bei Sakramenten und in der Messe zum
Einsatz. „Wir haben Wirkstoffe oder aus der Natur gewonnene
Materialien, die wir einsetzen. Zum Beispiel den Weihrauch, der ja
schon in der gesamten Menschheitsgeschichte aus dem Orient kommend
eine hohe Bedeutung hat“, erzählt Prior Michael Hüttl vom
Waldviertler Stift Altenburg. Auch dort gibt es einen
Apothekergarten, in dem Heilkräuter angebaut werden.
Auch Schulmediziner wie Dr. Peter Haubenberger aus Wien sind von der
Heilkraft der Pflanzen überzeugt. Doch nicht immer kann mit der
sogenannten Phytotherapie, der Wissenschaft von der Heilbehandlung
mit pflanzlichen Substanzen, geholfen werden. Es gibt Grenzen, wie
auch die Wissenschafterin Dr. Liselotte Krenn betont. Der Trend, sich
potenter Stoffe aus der Natur zu bedienen – in der Annahme, sie
hätten geringere Nebenwirkungen –, birgt Gefahren.
„FAIRantwortung – Wie nachhaltiges Leben wirklich aussieht“ – Ein
Film von Christian Kugler
Nachhaltigkeit und faires Wirtschaften – gegen Klimawandel und
Umweltzerstörung: Was kann der/die Einzelne tun, was muss er/sie
verantworten und welchen Sinn hat eine individuelle Veränderung zum
Positiven? Die Dokumentation zeigt Menschen, die an die Effizienz
solidarischer Lebensweise und ethischen Handelns glauben, und
Expertinnen und Experten, die sich aus soziologischer Sicht mit dem
Phänomen „FAIRantwortung“ beschäftigen.
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