- 06.09.2022, 12:18:40
- /
- OTS0101
Das Reportage-Format „Brennpunkt Österreich“ am 14. und 21. September in ORF 1
Wien (OTS) - Was bewegt Österreich? Worüber wird debattiert und
diskutiert? Das ORF-1-Reportage-Format „Brennpunkt Österreich“ zeigt
vorerst in zwei Folgen – am Mittwoch, dem 14. und 21. September 2022,
um jeweils 21.05 Uhr – Schauplätze und Schicksale, die direkt mit den
Folgen des Klimawandels in Österreich zu kämpfen haben. Es begleitet
und beobachtet, ist nah an den Menschen und mitten im Geschehen – vor
Ort bei Familien, am Arbeitsplatz, unter Freunden oder zu Hause. Die
Reportagen erzählen Geschichten aus Österreich zu den Themen der
Zeit. Die erste Folge widmet sich dem Thema „Tote Seen, trockene
Böden, heiße Städte – ist das erst der Anfang?“ (14. September), die
zweite dem Thema „Die Alpen – Wenn die Berge glühen“ (21. September).
Folge 1: „Tote Seen, trockene Böden, heiße Städte – ist das erst der
Anfang?“
Dürre, Hagel und Starkregen: Am Mittwoch, dem 14. September, um 21.05
Uhr widmet sich „Brennpunkt Österreich“ in seiner ersten Folge dem
Thema „Tote Seen, trockene Böden, heiße Städte – ist das erst der
Anfang?“. Der Klimawandel hat die Landwirtschaft voll im Griff –
ausgedörrte Felder, Ernteausfälle durch Hageleinschläge und
überschwemmte Gebiete sind keine Ausnahme mehr. Der Osten Österreichs
hat unter der extremen Hitze dieses Sommers besonders gelitten.
Sinnbildlich dafür stehen der vertrocknete Zicksee und der Neusiedler
See mit historischem Niederpegel. Der Tourismus geht zurück, den
Landwirten fehlt das Wasser für ihre Felder. Viele Einheimische
sorgen sich um ihre Zukunft. Der Weinviertler Landwirt Lorenz Mayr
versucht mit Bewässerungsgräben und Feldbegrünungen für bessere
Erträge zu sorgen. Der Klimatologe Matthias Ratheiser zeigt
Beispiele, wie man das Stadtklima durch gezielte bauliche Maßnahmen
verbessern kann. Bürgermeister Johann Bauer erklärt, wie die Gemeinde
Schrattenberg noch immer mit den Folgeschäden und
Renovierungsarbeiten des Tornados in Tschechien im Jahr 2021
beschäftigt ist. Der steirische Landwirt Willi Jansel sieht die
Versorgungssicherheit mit heimischen Lebensmitteln in Gefahr. Und
Insider der Versicherungsbranche berichten, dass das System zur
Bewältigung dieser Schäden schon jetzt am Limit ist. „Brennpunkt
Österreich“ erklärt und veranschaulicht die Ursachen und die Zukunft
der lokalen und überregionalen Wetterentwicklung und die Perspektiven
des Zusammenlebens der Menschen mit einer sich aufbäumenden Natur.
Folge 2: „Die Alpen – Wenn die Berge glühen“
Schmelzende Gletscher, schwindender Permafrost, Murenabgänge und
Waldbrände: Die zweite Folge von „Brennpunkt Österreich“ am Mittwoch,
dem 21. September, um 21.05 Uhr widmet sich dem Thema „Die Alpen –
Wenn die Berge glühen“ und zeigt die Auswirkungen des Klimawandels in
den Alpen. Da die Alpen auch viele Potenziale bieten, wittern
Vertreter der Windkraftbranche das große Geschäft, stoßen aber auf
erbitterten lokalen Widerstand der Tourismusbranche, wie
beispielsweise im Tiroler Stubaital. Elke Ludewig, die Leiterin des
Sonnblick Observatoriums, warnt vor den weiteren Folgen der
Erderwärmung, nachdem der niedrigste je gemessene Schneestand am
Sonnblick Schlagzeilen machte. Mit sintflutartigen Regenfällen,
Murenabgängen und Hangrutschen hatte im Juli Kärnten zu kämpfen. In
Treffen am Ossiacher See arbeiten die erschöpften Bewohner/innen
unermüdlich am Wiederaufbau ihrer Häuser, Straßen und
Landwirtschaften. In anderen Landesteilen wiederum trocknen die
Wälder aus: Der Einsatzleiter und Bezirksfeuerwehrkommandant von
Neunkirchen, Josef Huber, erzählt von den massiven Löscharbeiten im
Raxgebiet im Vorjahr und den neuen Herausforderungen. Fehlt der Wald,
wird der Berg unberechenbar, so sind am Schesatobel seit Jahrzehnten
enorme Investitionen nötig, um das Gebiet abzusichern. Der Anwohner
Johann Loretz erzählt, was es bedeutet, den Launen des Berges
ausgesetzt zu sein. Wie verändert der Klimawandel das Leben der
Menschen? Sind weiße Bergspitzen im Sommer bald nur noch eine
Erinnerung? Wer kann sich Schifahren künftig noch leisten? Und liegen
die Lösungen tatsächlich in der Wind- und Wasserkraft? Zu Wort kommen
zahlreiche Fachleute und Betroffene, die dem Wort Klimawandel eine
tiefere Bedeutung geben.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






