- 02.09.2022, 10:00:03
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COVID-19 Medikament LAGEVRIO® kann nun durch niedergelassene Ärzt:innen verschrieben und durch öffentl. Apotheken abgegeben werden
Im Rahmen des Compassionate Use Programmes steht das orale antivirale Medikament zur Behandlung von COVID-19 nun auch Ärzt:innen im niedergelassenen Bereich zur Verfügung.

Das orale antivirale Medikament LAGEVRIO® (Wirkstoffname Molnupiravir) zur Behandlung von COVID-19 steht seit September 2022 nun auch der Bevölkerung über das niedergelassene System der Ärzt:innen zur Verfügung und ist somit nach Verschreibung auch über öffentliche Apotheken erhältlich. Die antiviralen Therapien sind vor allem für jene SARS-CoV-2 positiv getesteten Personen vorgesehen, die ein erhöhtes Risiko auf einen schweren Verlauf von COVID-19 haben (Risikogruppe).
Nach einem positiven SARS-CoV-2 Test kann LAGEVRIO® schwere Verläufe von COVID-19 bei rechtzeitiger Einnahme reduzieren, Symptome vermindern sowie Krankenhausaufenthalte und Sterbefälle bei Risikopatient:innen verhindern. Bereits am dritten Tag nach Einnahme ist kein infektiöses Virus mehr nachweisbar.
Österreichweit gleich geregelter Zugang Auf Empfehlung der EMA und eines durch BASG/AGES genehmigten Compassionate Use Programmes steht das orale antivirale Medikament zur Behandlung von COVID-19 in Österreich für Risikopatient:innen zur Verfügung. Die nun bundesweit gültige Regelung im Zugang zu diesem Medikament stellt eine maßgebliche Vereinfachung dar. Positiv getestete Risikopatienten können sich an Ärzt:innen ihres Vertrauens wenden, die das Medikament nach Aufklärung via eRezept verschreiben können. Die Abgabe erfolgt über alle öffentlichen Apotheken. Die Verfügbarkeit von LAGEVRIO® ist österreichweit gesichert.
Den niedergelassenen Ärzt:innen steht nun ein weiteres Werkzeug zur Behandlung von COVID-19 österreichweit zur Verfügung. Das ist ein wichtiger Schritt, um den Nutzen von COVID-19-Therapien auszuschöpfen und das Risiko von schweren Verläufen von COVID-19 weiter zu reduzieren
stellt Ina Herzer, Geschäftsführerin von MSD Österreich, fest.
Wirksamkeit bei Virusvariante Omikron BA.4 und BA.5 Mehrere unabhängige Studien zeigen eine antivirale Wirksamkeit von LAGEVRIO® (Molnupiravir) bei verschiedenen SARS-CoV-2 Varianten wie Alpha, Delta, Gamma und frühen Omikron Stämmen. Für die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 liegt nun ebenfalls der erste Nachweis für die antivirale Effektivität vor, basierend auf präklinischen Daten im New England Journal of Medicine .
Die ebenfalls im New England Journal of Medicine veröffentlichten Ergebnisse der klinischen Phase III Studie zeigten, dass die frühe antivirale Therapie mit LAGEVRIO® bei COVID-19 Risikopatienten das Risiko zu versterben signifikant um 89% und das kombinierte Risiko für Hospitalisierung und Versterben signifikant um 31% senkte. Bisherige Studienergebnissen zeigten, dass bereits drei Tage nach dem Therapiestart kein infektiöses SARS-CoV-2 Virus im Körper der Patient:innen nachweisbar war. Diese Reduktion ist ein wichtiges Signal zur schnellen Eliminierung des Virus.
Bei Einnahme von LAGEVRIO® traten laut bisherigen Studienergebnissen unerwünschte Ereignisse auf Placebo-Niveau auf. Es ist keine Dosisanpassung nach Alter und bei Vorerkrankungen notwendig. Zurzeit sind keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. LAGEVRIO® benötigt keine weitere unterstützende Medikation, um seine antivirale Aktivität zu entfalten.
MSD möchte festhalten, dass die Corona-Schutzimpfung bei der Pandemiebekämpfung an erster Stelle steht und LAGEVRIO® keinen Ersatz für diese darstellt. MSD unterstützt alle Maßnahmen zu einer höheren Durchimpfungsrate.
Über MSD
MSD ist eines der weltweit führenden Gesundheitsunternehmen, das Arzneimittel und Impfstoffe für die Gesundheit von Menschen und Tieren erforscht, entwickelt und produziert. Seit mehr als 125 Jahren forscht MSD an Arzneimitteln und Impfstoffen zur Bekämpfung der weltweit bedeutendsten Erkrankungen – mit der Mission, die Welt und das Leben von Menschen und Tieren zu verbessern und dem Anspruch, eines der weltweit führenden forschenden biopharmazeutischen Unternehmen zu sein. Das Unternehmen setzt sich aus Überzeugung für die Gesundheit der Patienten und der Bevölkerung ein, indem es den Zugang zu Versorgungslösungen durch langfristige Strategien, Programme und Partnerschaften verbessert. Heute ist MSD führend in der Forschung zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten, die Menschen und Tiere bedrohen – darunter Krebs, Infektionskrankheiten wie HIV und Ebola sowie neue Tierkrankheiten. Seit Mai 2020 ist das Wiener Biotech Unternehmen Themis ebenfalls Teil des Konzernverbunds und fokussiert sich auf die Erforschung und Entwicklung von Impfstoffen und Immunmodulationstherapien für Infektionskrankheiten und Krebs. MSD ist die kurze Firmenbezeichnung von Merck Sharp & Dohme Ges.m.b.H., die österreichische Tochtergesellschaft von Merck & Co., Inc., mit Hauptsitz in Kenilworth, New Jersey, USA.
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