- 17.08.2022, 11:38:53
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Ab 1. September: 600 Euro Pflegeausbildungsprämie pro Monat
LR Teschl-Hofmeister: „Mit unserer Pflegeausbildungs-Initiative sorgen wir für möglichst ausreichendes Personal“
Utl.: LR Teschl-Hofmeister: „Mit unserer
Pflegeausbildungs-Initiative sorgen wir für möglichst
ausreichendes Personal“ =
St. Pölten (OTS/NLK) - Immer mehr Menschen brauchen Unterstützung bei
der Pflege im Alter. Um dem Bedarf an Pflegepersonal gerecht zu
werden, hat Niederösterreich die Pflegeausbildungsprämie für
Auszubildende der einjährigen Pflegeassistenz, der zweijährigen
Pflegefachassistenz und des dreijährigen FH-Studiums ins Leben
gerufen. Ursprünglich waren dafür 420 Euro pro Monat vorgesehen,
heute informierte Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bei einer
Pressekonferenz im Landhaus, dass diese Prämie auf 600 Euro erhöht
werde und bereits ab 1. September zur Verfügung stehe.
„Wir wissen, dass die Menschen in Niederösterreich vor allem zu Hause
alt werden wollen. Das gelingt uns ganz gut, denn über 90 Prozent der
Menschen in Niederösterreich können sich diesen Wunsch erfüllen. Aber
auch in unseren stationären Einrichtungen sorgen wir für
höchstmögliche Qualität und genügend Platz. Mit unserer
Pflegeausbildungs-Initiative sorgen wir auch für möglichst
ausreichendes Personal“, sagte Landesrätin Christiane
Teschl-Hofmeister. Da der Anteil der über 60-Jährigen in
Niederösterreich bis 2030 auf 32 Prozent und der Anteil der über
75-Jährigen auf zwölf Prozent steigen werden, werde man einen
deutlichen Mehrbedarf an mobilen Diensten, 24-Stunden-Betreuung und
im stationären Bereich haben. Teschl-Hofmeister dazu: „Bis 2025
rechnen wir bei den mobilen Diensten mit einem Plus von 17 Prozent,
bei der 24-Stunden-Betreuung mit einem Plus von 24 Prozent und bei
der stationären Pflege mit einem Plus von 18 Prozent. Das heißt, es
ist notwendig, hier tätig zu werden. Das hat Niederösterreich schon
länger getan. Deswegen habe ich mit Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner bereits Anfang dieses Jahres unser blau-gelbes
Pflegepaket präsentiert. Damals haben wir von 420 Euro gesprochen,
die ausbezahlt werden. Jetzt freuen wir uns, dass diese Prämie dank
des Bundes erhöht werden kann.“ Alle Bundesländer zahlen künftig 600
Euro aus, der Bund refundiere 400 Euro. Mit dieser einheitlichen
Regelung falle auch die Regelung weg, ein Jahr lang verpflichtend im
Bundesland tätig zu sein.
Niederösterreich habe aber nicht nur die Pflegeprämie ausgelobt,
sondern man werde auch die Studiengebühren und Schulgelder
übernehmen. „Es kostet nur nichts mehr, sondern man bekommt auf jeden
Fall etwas dafür gezahlt“, unterstrich sie. Darüber hinaus habe man
die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze um 400 auf 2.100
erhöht. Für Berufsumsteiger werde zudem an einem neuen Förderprogramm
seitens des AMS gearbeitet. Niederösterreich habe für diese
Initiative für das Jahr 2022 3,2 Millionen Euro vorgesehen, ab 2023
stelle man zwölf Millionen Euro jährlich für diese Prämienzahlung zur
Verfügung.
Interessierte können sich bei der Gesellschaft für
Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. (www.gff-noe.at)
bewerben. Einreichungen sind ab 1. September 2022 möglich. Fragen
können bereits jetzt schriftlich unter
[email protected] eingebracht werden.
Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter
Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail [email protected]
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