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NEOS am Tax Freedom Day: Strukturelle Reformen angehen für spürbare und nachhaltige Entlastung

Gerald Loacker: „Der Finanzminister darf nicht Profiteur der Krise sein! Es geht darum, die Kaufkraft zu stützen, denn die Mitte der Gesellschaft muss halten.“

Wien (OTS) - „Österreich ist ein Hochsteuerland. Heuer werden die Abgaben nicht nur über die symbolische Marke von 100 Milliarden Euro steigen, sondern angesichts der horrenden Inflation um rund 15 Milliarden Euro zulegen. Der Finanzminister darf nicht der Profiteur der Krise sein! Zeit, die Menschen mit strukturellen Reformen spürbar und nachhaltig zu entlasten“, sagt NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker anlässlich des „Tax Freedom Day“ am 15. August. Erst ab diesem Tag können die Steuerzahler_innen über ihr jeweiliges Einkommen frei verfügen, davor wandert es in die Staatskasse.

Heuer sei es notwendiger denn je, dass den Arbeitnehmer_innen mehr Netto vom Brutto bleibt, so Loacker: „Diese Krise ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Doch hie und da gönnerhaft Gutscheine zu verteilen und an kleinen Schrauben zu drehen, reicht auf Dauer nicht aus. Es geht darum, die Kaufkraft zu stützen, denn die Mitte, die das ganze System trägt, muss halten!“

Abschaffung der Kalten Progression, Senkung der LNK, Ausbau der Kinderbetreuung

Möglichkeiten die Bürger_innen zu entlasten, gebe es genug, sagt Loacker: „Wir NEOS schlagen einen Maßnahmenmix vor, der wirklich nachhaltig wirkt. Erstens die Abschaffung der Kalten Progression – vollständig und rückwirkend mit 1.1.2022. Zweitens die radikale Senkung der Lohnnebenkosten um 6,55 Prozent, ohne Leistungsverluste. Das bringt ein Entlastungspotential von knapp 9 Milliarden Euro und mehr Spielraum für Lohnerhöhungen. Drittens der Ausbau der flächendeckenden und kostenlosen Kinderbetreuung für alle ab dem ersten Geburtstag, damit jeder die Möglichkeit hat, Vollzeit arbeiten gehen zu können.“

Selten zuvor habe es eine bessere Gelegenheit gegeben, die Mehreinnahmen des Staates zu nutzen, um die großen Reformen anzupacken. „Die Regierung muss den Menschen wieder mehr Geld in der Börse lassen, damit sie sich die hohen Preise leisten können“, fordert der NEOS-Sozialsprecher abschließend.

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