Zum Inhalt springen

Live-zeitversetzt von den Salzburger Festspielen: Puccinis „Il trittico“ mit Asmik Grigorian in allen drei Hauptpartien

Am 13. August um 22.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Große Oper aus Salzburg: Aus dem Großen Festspielhaus überträgt ORF 2 am Samstag, dem 13. August 2022, um 22.00 Uhr live-zeitversetzt Giacomo Puccinis Opernzyklus „Il trittico“ in der umjubelten Inszenierung von Christof Loy. In dem aus den drei kontrastierenden Einaktern „Gianni Schicchi“, „Il Tabarro“ und „Suor Angelica“ bestehenden Triptychon verkörpert die gefeierte Starsopranistin Asmik Grigorian erstmals alle drei weiblichen Hauptpartien der Lauretta, Georgetta und Schwester Angelica und verbindet dabei virtuoses Spiel und einfühlsame Charakterstudie in den Gesangspartien. Die Wiener Philharmoniker unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst bringen die ganz dem Verismo verpflichteten Werke prachtvoll zum Klingen. Michael Beyer zeichnet für die ORF-Fernsehbilder verantwortlich. Es moderiert Teresa Vogl.

Geschrieben mitten im Ersten Weltkrieg, erlebte das aus drei Einaktern, die auf den ersten Blick keine Verbindung miteinander haben, bestehende Spätwerk Puccinis seine Uraufführung am 14. Dezember 1918 in New York. Allerdings porträtieren „Il Tabarro“, „Suor Angelica“ und „Gianni Schicchi“ verschiedene Facetten der Existenz, einzelne Schicksale aus einer Welt, die wenig Hoffnung bereitzuhalten scheint. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen entschied man sich, die Aufführung von „Il trittico“ – entgegen der gewohnten Reihung – mit „Gianni Schicchi“, dem heiteren Teil der Trilogie, zu beginnen. Dieser erlangte durch die Arie „O mio babbino caro“ quasi Unsterblichkeit.

An der Seite der gefeierten Starsopranistin Asmik Grigorian, die spätestens seit ihrer sensationellen „Salome“-Darbietung unter der Leitung von Franz Welser-Möst bei den Salzburger Festspielen 2018 den kometenhaften Aufstieg in die Riege der Klassikweltstars schaffte, steht ein hochkarätiges Ensemble auf der Bühne, so u. a.: Roman Burdenko (Michele), Joshua Guerrero (Luigi), Karita Mattila (La Zia Principessa), Hanna Schwarz (La Badessa), Enkelejda Shkoza (La Suora Zelatrice und Zita), Giulia Semenzato (Suor Genovieffa), Misha Kiria (Gianni Schicchi), Alexey Neklyudov (Rinuccio), Brindley Sherratt (Simone), Lavinia Bini (Nella). Die Chorpartien übernehmen die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor und der Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor.

Apropos Asmik Grigorian: Die Kunst der herausragenden Opernsängerin – sowie auch jene von Ermonela Jaho und Barbara Hannigan – stellt die „matinee“-Dokumentation „Fuoco sacro – Suche nach dem heiligen Feuer des Gesangs“ am Sonntag, dem 21. August, um 9.50 Uhr in ORF 2 in den Mittelpunkt.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0003