• 02.08.2022, 11:33:24
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WELTjournal/WELTjournal +: „Chile – Linksruck in Südamerika“ und „Amazonas – Apokalypse im Regenwald“

Am 3. August ab 22.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 3. August ab 22.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - In Südamerika schlägt das politische Pendel wieder nach
links. Neben Mexiko, Kolumbien und Honduras erlebt auch Chile, das
lange unter den Nachwirkungen der Diktatur Pinochets litt, eine
radikale Wende. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann –
zeigt dazu am Mittwoch, dem 3. August 2022, um 22.30 Uhr in ORF 2 die
Reportage „Chile – Linksruck in Südamerika“. Um 23.05 Uhr folgt im
„WELTjournal +“ die Dokumentation „Amazonas – Apokalypse im
Regenwald“.

WELTjournal: „Chile – Linksruck in Südamerika“

Mit dem 36-jährigen Gabriel Boric ist erstmals in Chile ein
ehemaliger Studentenführer zum Präsidenten gewählt worden.
„WELTjournal“-Reporterin Julieta Rudich reist in das aufgewühlte
südamerikanische Land, in dem in den vergangenen Jahren die Kluft
zwischen Arm und Reich enorm gewachsen ist und die hohen
Treibstoffpreise zu Protestwellen geführt haben. Sie begleitet
Arbeiterinnen, die während der Pandemie ein ganzes Stadtviertel auf
einer Müllhalde gebaut haben. Und sie beobachtet das Tauziehen um
eine neue Verfassung, die Chile sozial gerecht machen soll. Frauen,
Indigene und andere bisher diskriminierte Bevölkerungsgruppen
betreten nun die politische Bühne. Jenseits der Anden spricht man vom
Anbruch einer neuen politischen Ära.

WELTjournal +: „Amazonas – Apokalypse im Regenwald“

Der Amazonas ist der mit Abstand wasserreichste Fluss der Erde,
beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit und ist Lebensraum der
indigenen Ureinwohner Brasiliens – zugleich ist er bedrohter denn je.
Brasiliens umstrittener Präsident Jair Bolsonaro fördert die weitere
wirtschaftliche Erschließung der Amazonas-Region und lehnt eine
Ausweitung der Schutzgebiete für Indigene ab. Erst im Juni haben der
Mord an einem britischen Journalisten und einem Indigenen-Experten
der Weltöffentlichkeit wieder vor Augen geführt, dass kritische
Recherche und Engagement für Indigene und Umwelt hier
lebensgefährlich sind. „WELTjournal +“ zeigt, wie trotz
eindringlicher Warnungen von Umwelt- und Klimaschützern die illegale
Zerstörung des Regenwaldes weitergeht. Eine Bestandsaufnahme quer
durch Brasilien: von der bolivianischen Grenze bis zum Xingu kommen
die Bewohner des Regenwaldes ebenso zu Wort wie Fachleute und
Aktivisten – etwa ein junger indigener Häuptling, eine engagierte
Ordensschwester sowie Farmer, die Bolsonaros Amazonas-Politik für die
einzig richtige halten.

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