• 19.07.2022, 11:25:56
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WELTjournal / WELTjournal +: „Großbritannien – die große Ernüchterung“ und „Boris Johnson – Die Ära des Mister Brexit“

Am 20. Juli ab 22.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 20. Juli ab 22.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Nach zahlreichen Skandalen und mehr als 50 Rücktritten
von Regierungsmitgliedern musste Boris Johnson als Parteichef der
Konservativen und damit als britischer Premierminister den Hut
nehmen. Bis die Nachfolge geklärt ist, wird er im Amt bleiben.
Johnson war als Politiker von Beginn an umstritten. Noch als
Bürgermeister von London war er eine der Galionsfiguren jener, die
den Brexit befürworteten. Als Premier hat er Großbritannien aus der
EU geführt. Sein Slogan „Let's get Brexit done“ ist legendär. Jetzt
ist Boris Johnson Geschichte, doch die Folgen des Brexit werden das
Land noch länger beschäftigen. Das „WELTjournal“ – präsentiert von
Patricia Pawlicki – zeigt dazu am Mittwoch, dem 20. Juli 2022, um
22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Großbritannien – die große
Ernüchterung“. Um 23.05 Uhr folgt im „WELTjournal +“ die
Dokumentation „Boris Johnson – Die Ära des Mister Brexit“.

WELTjournal: „Großbritannien – die große Ernüchterung“

Für das „WELTjournal“ hat Großbritannien-Korrespondentin Eva
Pöcksteiner mit Menschen im Vereinigten Königreich darüber
gesprochen, wie sich ihr beruflicher und privater Alltag seit dem
Brexit verändert hat – von der Fischerei über die Musikbranche bis zu
Studierenden, von kleinen Geschäften bis zu großen Firmen. Seit dem
EU-Austritt fehlen viele Arbeitskräfte vom europäischen Festland und
die Nordirland-Debatte ist wieder aufgeflammt. Was ist geblieben von
den Brexit-Versprechen – mehr Freiheit, mehr Geld und weniger
Bürokratie für die Britinnen und Briten?

WELTjournal +: „Boris Johnson – Die Ära des Mister Brexit“

„Ich bin traurig, dass ich den besten Job der Welt aufgeben muss“,
sagt Boris Johnson in der Rede zu seinem Rücktritt als britischer
Premier. Und Johnson hebt weiters die Erfolge seiner Regierung
hervor: vom Brexit über den Umgang mit der Pandemie bis zur
Impfkampagne. Lobeshymnen auf die eigenen Leistungen sind typisch für
ihn. Die zahlreichen Skandale der Vergangenheit – Stichwort
Corona-Partys – werden ausgeblendet. „WELTjournal +“ zeigt ein
Porträt dieses Exzentrikers der britischen Politik. Wie kaum ein
anderer Politiker weiß er den einfachen Mann anzusprechen. Und das,
obwohl er ein Vertreter des Establishments ist, ein Kind aus der
britischen Oberschicht: Er besuchte das Elite-College Eton, studierte
in Oxford und war Mitglied der berüchtigten Studentenverbindung
Bullingdon. Zu Beginn seiner Amtszeit genoss Johnson als Premier viel
Zustimmung, jetzt, nach nur drei Jahren, hat er den Rückhalt seiner
Partei zur Gänze verloren. Wer ist der Mann, der wichtige
Weichenstellungen nicht nur für Großbritannien, sondern auch für die
Europäische Union getroffen hat?

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