• 14.07.2022, 12:34:04
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Nie zu alt für die Liebe! Zweite Folge der neuen ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ am 18. Juli in ORF 2

Mit Singles aus Wien, OÖ, Tirol und dem Burgenland – darunter u. a. älteste Kandidatin der Saison

Utl.: Mit Singles aus Wien, OÖ, Tirol und dem Burgenland – darunter
u. a. älteste Kandidatin der Saison =

Wien (OTS) - In der zweiten Sendung der neuen ORF-„Liebesg’schichten
und Heiratssachen“-Staffel am Montag, dem 18. Juli 2022, um 20.15 Uhr
in ORF 2 begleitet Nina Horowitz sechs weitere Kandidatinnen und
Kandidaten auf ihrer Suche nach dem großen Lebensglück. Die drei
Damen und drei Herren sind in Wien, Oberösterreich, Tirol und dem
Burgenland zu Hause, darunter die Mühlviertlerin Helene als älteste
Bewerberin der 26. Staffel des Kulturformats: 90, aber kein bisschen
leise, sondern sehr aktiv und lebenslustig zeigt sich die
Pensionistin, die weiß, dass man für die Liebe nie zu alt ist. Nicht
nur mit seinem Talent als Falco-Interpret will der 50-jährige
Südburgenländer Gerald seine zukünftige Herzensdame überzeugen: Er
wünscht sich eine fixe Beziehung mit einer u. a. humorvollen,
ehrlichen und unkomplizierten Frau, in der auch die Erotik einen
wichtigen Stellenwert hat.

Die sechs Singles der zweiten Folge im Überblick:

Martin, 55-jähriger Haustechniker aus Tirol, liebt es, ausgefallene
T-Shirts zu tragen. Egal, ob das Motiv ein fröhliches Eichkatzerl
oder Dutzende Luftballons sind, bunt müssen seine extravaganten
Leiberln auf jeden Fall sein. Der unternehmungslustige Single kann
sich für die unterschiedlichsten Dinge begeistern: Vom Skifahren,
Stockschießen, Radfahren, Schwimmen bis hin zum Musical und
Bergsteigen ist er für alles zu haben! Nur Extremes liegt Martin
nicht. „Ich halte es da wie Homer Simpson. Ich lauf’ den Marathon
nicht in fünf Stunden 40 Minuten. Ich lauf ihn gar nicht“, scherzt
der Tiroler im Interview. Über die „Liebesg’schichten und
Heiratssachen“ möchte der Kandidat seinem Glück in der Liebe endlich
auf die Sprünge helfen. Die neue Frau an seiner Seite soll
selbstständig, ein bisschen chaotisch, fleißig und attraktiv sein.
„Meine Freundinnen waren immer hübsch. Also hübsch für mich. Darauf
kommt es an. Was andere sagen, interessiert mich nicht.“ Der Tiroler,
der Flipperautomaten und diverse Spielsachen besitzt, gibt im
Gespräch mit Nina Horowitz offen zu, dass er innerlich „ein bisschen
ein Kind geblieben ist. Das hat manchen Frauen in meinem Leben
gefallen, anderen aber nicht.“ In zukünftigen Beziehungen will der
55-jährige aber mehr an seiner Streitkultur arbeiten. „In der
Vergangenheit hab’ ich mich vielleicht ein bisschen zu schnell
zurückgezogen, wenn etwas nicht gepasst hat.“ Dass die Liebe nicht
immer leicht ist, hat Martin schon früh gelernt. In der Volksschule
war er das erste Mal verliebt und schenkte seiner Angebeteten
Tulpenzwiebeln. Die kamen aber nicht so gut an wie blühende Tulpen.
Aber man lernt nie aus – das weiß er schon lange.

Daniela Elisabeth, 67, aus Wien, singt für ihr Leben gern. Das
beweist sie auch bei den „Liebesg’schichten“, wenn sie in ihrem
eleganten Wohnzimmer dem Fernsehpublikum Robert Stolz’ „Im Prater
blüh’n wieder die Bäume“ präsentiert. „Schon als 15-jähriges Mädel
bin ich heimlich ans Konservatorium vorsingen gegangen.“ Später
folgten Engagements von St. Pölten bis Bad Ischl. Doch dann lernte
die Wienerin ihren Mann kennen und entschied sich für ein
Familienleben. „Ich habe von heute auf morgen alles aufgegeben. Und
mich mit derselben Begeisterung in meine Ehe gestürzt.“ Leider machte
ihr das Schicksal vor einigen Jahren einen Strich durch die Rechnung
und Daniela Elisabeth musste Abschied von ihrem geliebten Ehepartner
nehmen, der plötzlich verstarb. „Ich bin nach der ersten Schockstarre
in ein tiefes Loch gefallen. Die Trauer, die ich empfunden habe, war
für mich unermesslich.“ Nach einiger Zeit fand die Witwe aber ihren
Lebenswillen wieder und möchte jetzt ihr Glück mit den Männern erneut
versuchen. Sie sucht einen Kavalier der alten Schule. „Es gibt nichts
Schöneres, als von einem Mann verwöhnt und auf Händen getragen zu
werden“, erzählt sie im Gespräch. Unterkühlte, oberflächliche und
distanzierte Menschen liegen der Kandidatin nicht. „In meiner Seele
ganz tief drinnen bin ich noch immer das sentimentale, romantische
Wiener Mädel, das ich einst war.“

Wolfgang, 71-jähriger Krankenpfleger im Ruhestand aus Wien, hat sich
durch den Anstoß einer Freundin bei den „Liebesg’schichten“ gemeldet.
„Sie hat gemeint, dass ich Waschkörbe voller Post bekommen würde. Mir
würde aber auch schon ein kleines Körberl genügen.“ Der Pensionist
sucht einen ehrlichen Partner, „einen Mann fürs Herz, fürs Hirn und
für die Hose“, scherzt er. Der Wiener war viele Jahre lang mit einer
Frau verheiratet, mit der er drei gemeinsame Kinder hat. Diese fand
eines Tages den ungarischen Nachbarn attraktiver und so kam es zur
Trennung. „Dass ich in Wahrheit aber homosexuell bin, hab ich schon
immer gewusst, aber ich habe mich nie getraut, es auszuleben. Die
erste Begegnung mit einem Mann – mit 41 Jahren – war dann wie eine
Explosion.“ Danach hatte der Krankenpfleger eine langjährige
Beziehung, die aber schließlich in die Brüche ging. Jetzt schaut er
wieder frohen Mutes in die Zukunft und fühlt sich bereit für einen
Neuanfang. Was Wolfgang bei Männern nicht so gut gefällt, das weiß er
genau. Herren mit vielen Haaren und starkem Übergewicht sind nicht
sein Geschmack. Aber ihm reicht ja eben ein kleines Körberl voller
Briefe. „Solange nur der Richtige dabei ist. Man muss ja nicht
größenwahnsinnig werden. Masse ist nicht Klasse!“

Helene, 90-jährige pensionierte Brotlieferantin aus Oberösterreich,
findet, dass das Alter „nur eine Zahl ist“ und „dass man nur so alt
ist, wie man sich fühlt“. Die Witwe beweist das auch gleich beim
„Liebesg’schichten“-Dreh. Sie tanzt immer noch mit viel Schwung einen
Twist und ist auch mit den Walking-Stöcken mit beachtlichem Tempo mit
von der Partie. Da muss der neue Mann schon ein bisschen mithalten
können, betont die rüstige Mühlviertlerin bereits im Vorhinein! Sie
weiß mit ihren 90 Jahren auch genau, dass man für eine Sache nie zu
alt sein kann: Für die Liebe! „Ich wünsche mir einen humorvollen,
aufrichtigen und anschmiegsamen Mann zum Kuscheln!“ Fit soll er noch
sein, „aber ein bisserl ein Bäucherl darf er schon haben. Ein Mann
ohne Bauch ist doch wie ein Himmel ohne Sterne.“ Zwei wichtige Männer
gab es in Helenes Leben: Ihre Jugendliebe, mit der sie dann mehr als
50 Jahre lang verheiratet war und zwei Kinder bekommen hat. Und ihren
Lebensgefährten, mit dem sie die zweite, große Liebe ihres Lebens
erleben durfte. Leider sind beide schon verstorben, aber die
Oberösterreicherin gibt die Hoffnung nicht auf: „Ich will mich wieder
verlieben!“ Zu erzählen hat die Single-Dame im Gespräch mit Nina
Horowitz viel, denn in ihrem Leben hat sie nicht nur viele
zeitgeschichtliche Eindrücke gesammelt, sondern auch etliche schöne
Momente erlebt. Ein Rendezvous mit der humorvollen Kandidatin
verspricht also richtig spannend zu werden!

Gerald, 50, Angestellter aus dem südlichen Burgenland, lebt für die
österreichische Musik. Sein großes Idol ist Falco. Deshalb gibt der
Hobbysänger bei den Dreharbeiten mit seiner Band auch „Amadeus“ zum
Besten. Acht Jahre lang versuchte der hartnäckige Fan, endlich an ein
Autogramm seines Lieblingsinterpreten zu kommen – seine Bemühungen
waren schließlich erfolgreich. Nicht so rosig lief’s in der Liebe,
deshalb ist Gerald wieder Single und probiert jetzt sein Glück über
die „Liebesg’schichten“. Seit seiner Scheidung vor über einem Jahr
lebt der Südburgenländer allein, aber das soll sich nun schleunigst
ändern. Eine offene Beziehung kommt für den Kandidaten nicht in
Frage, er will eine fixe Partnerschaft. In seinen Träumen sieht er
eine lebenslustige, humorvolle, ehrliche, unkomplizierte und lässige
Frau an seiner Seite. „Wie sie aussieht, ist mir völlig egal, sie
muss einfach sympathisch sein. Das ist eh schon sehr viel verlangt“,
erzählt der Angestellte im Gespräch. Erotik ist ihm wichtig, das soll
die neue Dame seines Lebens auch gleich wissen, bevor sie den
Kugelschreiber zückt, um Gerald zu schreiben. Aber weitere Details
will er dann mit ihr – nicht im Fernsehen – besprechen.

Sylvia, 69-jährige Logopädin im Ruhestand aus Oberösterreich, möchte
über die Sendung „meinen Herzenspartner“ kennenlernen. „Ich bin
überzeugt, dass ich hier meinem neuen Mann begegne, das habe ich mir
gewünscht und vorgestellt, wie in einer Vision“, erzählt sie. Das
Flirten genießt die Single-Dame eigentlich sehr, aber durch die
Corona-Pandemie gab es in den vergangenen Jahren für ausgedehnte
Flirtversuche wenig Möglichkeiten. „Wir waren ja auch alle hinter
unseren Masken versteckt. Aber beim Flirten muss dein Gesicht ja
strahlen. Wenn du den Mund nicht siehst, funktioniert das nicht“.
Sylvia hätte gern einen Mann ab 1,78m, der schlank ist und Haare hat.
Charakterlich soll er charmant sein, präsent, wenn er einen Raum
betritt, und humorvoll. Zu eitel soll der neue Partner nicht sein.
„Ich mag auch nicht, wenn ein Mann mich klein machen will.“ Solche
Herren kämen der golfaffinen Innviertlerin nicht über die
Türschwelle. Vor fünf Jahren erlitt sie einen schweren Verlust. Ihr
geliebter Ehegatte starb sehr plötzlich einen Tag vor Weihnachten an
einem Gehirnschlag. Sie hat Zeit gebraucht, aber jetzt kann sie sich
wieder eine neue Liebe vorstellen. Zwei Töchter stammen aus der Ehe,
mit denen sie ein inniges Verhältnis hat. Sylvias Berufswunsch als
Kind war es, Schauspielerin zu werden. Ihre Mutter war dagegen und so
entschloss sie sich fü den Beruf der Logopädin. „Man lernt mit der
Zeit damit umzugehen, dass das Leben nicht immer ein Märchen ist, in
dem alles in Erfüllung geht“, so die Oberösterreicherin. Die Daumen
sind gedrückt, dass für Sylvia jetzt aber sehr wohl ein Märchen wahr
wird – wenn ihre Vision sich erfüllt und sie ihren ganz persönlichen
Märchenprinzen kennenlernt.

Weitere Details zur 26. Staffel „Liebesg’schichten und Heiratssachen“
– eine Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV – sind unter
presse.ORF.at abrufbar.

Nach der TV-Ausstrahlung sind die Sendungen sieben Tage via
ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.
Dacapo-Termine gibt es ab 16. Juli samstags um 9.50 Uhr in ORF 2 bzw.
um 10.45 Uhr in 3sat.

Auf Flimmit (flimmit.at) sind die neuen Folgen von „Liebesg’schichten
und Heiratssachen“ immer ab Dienstag zu sehen. Alle bisherigen
Staffeln der beliebten TV-Partnerbörse gibt es ebenfalls zum Streamen
auf Flimmit, ebenso wie die Dokumentation „20 Jahre Liebesg’schichten
und Heiratssachen – Das Geheimnis des Erfolgs“ aus dem Jahr 2016, die
sich auf die Suche nach dem Phänomen des Erfolgsformats begibt.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

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