- 08.07.2022, 09:26:38
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UVP-Einreichung für den Neubau der Donaubrücke Mauthausen ist erfolgt
Länder OÖ und NÖ ziehen bei gemeinsamer Verkehrslösung an einem Strang
Utl.: Länder OÖ und NÖ ziehen bei gemeinsamer Verkehrslösung an
einem Strang =
St.Pölten (OTS) - Das Projekt für den Neubau einer Donaubrücke bei
Mauthausen wurde heute von den Bundesländern Ober- und
Niederösterreich zur Umweltverträglichkeits-Prüfung (UVP)
eingereicht. Die geänderten Gesamtkosten sowie die abgeänderte
Trassenführung in NÖ wurde bereits vom NÖ Landtag in der Sitzung am
7. Juli 2022 genehmigt. Die prognostizierten Kosten für den Abschnitt
„Knoten B3 (OÖ) – Donaubrücke – Knoten Pyburg B123 (NÖ)“ betragen auf
Basis des aktuellen Einreichprojekts rd. 168 Mio. Euro, das
entspricht einer Preissteigerung von 34 % gegenüber der letzten
Schätzung aus dem Jahr 2018. Die Steigerung ist dabei zum Großteil
auf die in der Zwischenzeit gestiegenen Baukosten zurückzuführen.
Nach Abschluss der UVP soll basierend auf einer neuerlichen
Kostenschätzung zwischen den Bundesländern Ober- und Niederösterreich
eine konkrete Finanzierungsvereinbarung abgeschlossen werden, die
Kostenteilung ist mit 55 % OÖ und 45 % NÖ bereits fixiert.
Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko dazu: „Mit dem Neubau einer
Donaubrücke bei Mauthausen wollen wir eine wesentliche Verbesserung
der Verkehrssituation sowohl für die Wirtschaft als auch die
Pendlerinnen und Pendler in der Region erzielen. Neben den
Straßenbau-Maßnahmen werden zudem alle Möglichkeiten zur
Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs in der Region geprüft.“
„Der Neubau der Brücke ist dringend notwendig, um das
Verkehrsaufkommen in der Region Enns-Donau-Winkel effizient,
verkehrssicher und zukunftsbewusst lenken zu können. Einerseits
sollen Pendlerinnen und Pendler entlastet, anderseits die regionale
Wirtschaft bestmöglich für die Zukunft gerüstet werden. Die
Einreichung zur Umweltverträglichkeitsprüfung ist ein weiterer
Meilenstein, der auf dem Weg zu Realisierung gesetzt wird“, so
Landesrat Steinkellner.
Aus den insgesamt 13 Trassen-Varianten wurde – akkordiert mit dem
Land OÖ – folgende Variante für den Neubau der Donaubrücke als beste
ausgewiesen:
• Bau einer neuen Donaubrücke und Vorlandbrücke ca. 700 Meter
stromabwärts der bestehenden Brücke als Verbindung zwischen der B 3
(OÖ) und der B 123 (NÖ) mit 2 Fahrstreifen sowie eines Geh- und
Radweges. Auf niederösterreichischem Gebiet führt die Trasse nach
Westen zum Knoten Pyburg und mündet in die bestehende Umfahrung
Pyburg ein.
• Nicht vorgesehen, ausgenommen in den Verflechtungsbereichen, ist
derzeit ein Ausbau der Umfahrung Pyburg-Windpassing auf 4
Fahrstreifen, da sich im Laufe der Vorplanungen herausgestellt hat,
dass der 4-spurige Ausbau der Umfahrung Pyburg-Windpassing aufgrund
der zu erwartenden Verkehrsmengen nicht erforderlich ist. Dadurch
kommt es in diesem Abschnitt zu keinen wesentlichen zusätzlichen
Versiegelungen von Bodenflächen und auch der vorhandene Radweg kann
neben der Umfahrung Pyburg bestehen bleiben. Damit wird auch den in
der letzten Zeit vielfach erhobenen Einwänden der Gemeinde Ennsdorf
und der Bürger-Initiative Rechnung getragen.
• Nach der Fertigstellung der Neuen Donaubrücke soll für die
bestehende Donaubrücke ein neues Tragwerk und eine neue Vorlandbrücke
errichtet werden (2-streifig mit Geh- und Radweg).
Der weitere Zeitplan sieht vor:
2024: Möglicher Baubeginn des Neubaus der Donaubrücke Mauthasen
2028: Möglicher Baubeginn des neuen Tragwerks der bestehenden
Donaubrücke
Weiter Informationen: Jan Teubl, Pressesprecher, 3109 St. Pölten,
Landhausplatz 1, Haus 1, Mobil +43 676 812 12345,
[email protected]
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