• 01.07.2022, 12:11:05
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  • OTS0146

„Thema“ über Unwetter und Hitze – das geteilte Land

Am 4. Juli um 21.10 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 4. Juli um 21.10 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem
4. Juli 2022, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Unwetter und Hitze – das geteilte Land

Es war ein Naturereignis, das statistisch nur alle 100 Jahre
stattfindet. In der Nacht auf Mittwoch verwüsten Unwetter Ortschaften
im Bezirk Villach-Land in Kärnten. In Treffen wird ein 82-jähriger
Mann von den Wassermassen mitgerissen und getötet. Arriach ist
tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. Die Aufräumarbeiten werden
Monate dauern. Während in Kärnten, Salzburg und Oberösterreich
Unwetter wüten, leidet der Osten Österreichs unter einer Hitzewelle.
„Wir haben bereits begonnen, Palmen zu pflanzen“, sagt Hans
Wallowitsch, Bürgermeister der niederösterreichischen Gemeinde Bad
Deutsch-Altenburg. Der Ort hält seit 2013 mit 40,5 Grad den
Hitzerekord in Österreich und war auch in dieser Woche einer der
heißesten im Land. Expertinnen und Experten sind sich einig: Die
aktuellen Wetterextreme sind Folgen des menschgemachten Klimawandels.
Michaela Rädler und Oliver Rubenthaler waren bei Hitze und Unwetter
unterwegs.

Netzwerk-Marketing – das große Geschäft mit der Hoffnung

„Ich war kurz davor, sehr viele Freunde zu verlieren“, sagt der
25-jährige Wolfgang aus Wien. Ein halbes Jahr lang hat er für eine
sogenannte Multi-Level-Marketing-Firma gearbeitet und versucht,
Finanzprodukte an Freunde und Familie zu verkaufen und sie auch
gleich als Mitglieder anzuwerben. Hinter dieser direkten Form des
Marketings steckt ein pyramidenartiges Konstrukt, das Menschen mit
der Aussicht auf das große Geld an sich bindet. Das große Geld gibt
es jedoch nur für die Allerwenigsten. Wolfgang hat Tausende Euro für
Seminare und Produkte ausgegeben. Am Ende blieb ihm nichts über. Mit
der Hoffnung und der Sehnsucht nach Gemeinschaft werden beim
Multi-Level-Marketing jährlich Milliarden gemacht. Es ist eine der am
stärksten wachsenden Branchen Österreichs, berichtet Leon
Hoffmann-Ostenhof.

Stefanie Reinsperger – dick und ganz schön wütend

„Geh’ doch vorbei, du fette Sau!“ So einen Spruch von fremden Leuten
beim Aussteigen aus der vollen U-Bahn gesagt zu bekommen, sei fast
ein Klassiker, sagt Stefanie Reinsperger. Die 34-jährige
Schauspielerin hat als erste nicht ganz schlanke Buhlschaft beim
Jedermann für Aufsehen gesorgt und ist als Ermittlerin im „Tatort“,
Polizistin in den Salzburger Landkrimis und Romy-Preisträgerin
bekannt – vor verbalen Übergriffen und Anfeindungen wegen ihres
Körpergewichts bewahrt sie das nicht. Im Gegenteil. Jetzt hat die
Niederösterreicherin ein Buch darüber geschrieben. „Ganz schön
wütend“ lautet der Titel und das ist Stefanie Reinsperger auch.
„Dieses Bodyshaming muss endlich aufhören“, sagt sie im
„Thema“-Interview mit Eva Kordesch und erzählt über markante
Vorfälle, die sie nicht vergessen kann, aber auch über ihre Kindheit
in Biedermannsdorf und ihren wahr gewordenen Traum einer
Schauspielkarriere.

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