• 01.07.2022, 09:20:34
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  • OTS0043

Holawatsch: Familien mit Kindern mit Down-Syndrom müssen unterstützt werden

Rot-Pink verweigert Forderung nach Auflegung von Informationsboxen des Vereins Down-Syndrom Österreich in den Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes

Utl.: Rot-Pink verweigert Forderung nach Auflegung von
Informationsboxen des Vereins Down-Syndrom Österreich in den
Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes =

Wien (OTS) - „Menschen mit Down-Syndrom können ein glückliches und
erfülltes Leben führen und ihren Familien sehr viel Freude und Liebe
schenken“, betont der Sprecher für Behinderung, Gemeinderat Erol
Holawatsch.

Trotzdem bedeute die Diagnose Down-Syndrom für zahlreiche werdende
Eltern sehr oft eine enorme Überforderung. „Umso wichtiger ist es
daher, dass diese Eltern von Anfang an intensiv beraten und betreut
werden und auf das vielfältige Unterstützungsangebot in ganz Wien
hingewiesen werden“, so Holawatsch weiter.

In einem Großteil der Geburtsstationen in Österreich werden die
Informationsboxen des Vereins Down-Syndrom Österreich den Eltern
kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die „Pränatalmappe“ des
Vereins werde in nahezu ganz Österreich bei der Diagnose „Trisomie
21“ den Eltern ausgehändigt.

Bis dato sei dies beim Wiener Gesundheitsverbund jedoch nicht der
Fall, weder bei den Geburtsstationen, noch bei der
Pränataldiagnostik. Die Wiener Volkspartei habe daher in der
Rechnungsabschlussdebatte des Wiener Gemeinderats einen
entsprechenden Beschlussantrag eingebracht, in dem der
Gesundheitsstadtrat aufgefordert wird, in allen Diagnosezentren und
Geburtskliniken des Wiener Gesundheitsverbunds das kostenlose
Informationsmaterial des Vereins Down-Syndrom Österreich aufzulegen
und betroffene Eltern auf dieses hinzuweisen.

„Aber auch dieses Mal hat sich die rot-pinke Mehrheit im Gemeinderat
geweigert, dem Antrag zuzustimmen und dieser Forderung auch
nachzukommen. Das ist völlig unverständlich und keineswegs im Sinne
der betroffenen Familien“, betont Gemeinderat Holawatsch.

„Der Verein Down-Syndrom Österreich nimmt diese Ablehnung enttäuscht
zur Kenntnis. Wir bedauern sehr, dass unsere Neugeborenen-Infoboxen
und die Pränatal-Infomappe nach wie vor keine Unterstützung seitens
der Stadt Wien erhalten haben. Die Zustimmung und Verteilung durch
alle Geburtenstationen und Pränatal-Ambulanzen in den Wiener
Krankenhäusern wäre eine große Hilfe für Eltern von Babys mit
Down-Syndrom“, so Sylvia Andrich vom Verein Down-Syndrom Österreich.

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