• 13.06.2022, 11:09:02
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„Aufgetischt – Das Mühlviertler Hochland“ zu Fronleichnam in ORF 2

Am 16. Juni um 18.05 Uhr: Der Geheimtipp in Oberösterreich

Utl.: Am 16. Juni um 18.05 Uhr: Der Geheimtipp in Oberösterreich =

Wien (OTS) - Eine neue Ausgabe von „Aufgetischt“ stellt zu
Fronleichnam, am 16. Juni 2022, um 18.05 Uhr in ORF 2 „Das
Mühlviertler Hochland“ vor. Die Landschaft ist auf dem
internationalen Reisemarkt noch weitgehend unbekannt – ein wenig
beschriebener Geheimtipp. Eine Region, die nicht nur das Gemüt
erfreut, sondern auch die Seele streichelt und ein wunderbarer
Nährboden für allerlei Kunst, Innovation und Genuss ist. Geradlinig
und nahezu unauffällig lebt man hier, dabei ist der Mühlviertler
grundsätzlich weltoffen. Der Blick von der Aussichtswarte auf dem
Sternstein eröffnet einen Blick über sanfte Hügellandschaften, grüne
Wiesen und märchenhafte Wälder bis zu den Alpen und weit hinein ins
tschechische Grenzland. Das Wesen des Mühlviertler Hochlands will
beständig und mit ruhigem Herzen geliebt sein, ehe es sich auftut.

Hannes Wakolm schwelgt in Kindheitserinnerungen, wenn er beim Sammeln
von Fichtenwipfeln unterhalb der Sternsteinwarte die frische Waldluft
atmet. Für seine Destillate nutzt er das weiche Mühlviertler Wasser
vom sogenannten „1000er Platzl“ am Sternstein, für das sogar
Linzer/innen anreisen, um ihre Kanister zu füllen. Seit 1982
verarbeitet seine Familie Rohprodukte aus eigener Erzeugung zu
hochwertigen Edelbränden, Likören und reinsortigen Essigprodukten.
Bei seinen Reisen nach Schottland hat er die Liebe zu Whiskey
entdeckt, den er seit einigen Jahren mit Schlägler Roggen, einer
Getreidesorte, die vor allem über 750 Höhenmetern wächst, produziert.

John Owen aus Yorkshire in England ist vor knapp 50 Jahren der Liebe
wegen nach Bad Leonfelden gekommen. Der gelernte Chemiker sammelt
seltenes Papier und antike Malkästen, malt Aquarellbilder. „Die Kunst
beim Aquarellmalen ist es, das Wasser zu umarmen, sich ihm zu
unterwerfen, es bestenfalls zu lenken, aber es nicht dominieren zu
wollen“, erklärt der 75-Jährige und ergänzt mit einem Augenzwinkern:
„Für meine Bilder brauche ich zwei Stunden und 45 Jahre Erfahrung.“
Inspiration für seine Bilder bekommt er überall – auch in seinem
Garten.

Christine Mittermayr ist in der Nähe der Großen Mühl auf einen
Bauernhof aufgewachsen und konnte sich dadurch von klein auf
verschiedene haptische Qualitäten aneignen. Das kommt ihr jetzt als
Keramikerin zugute. „Porzellan ist edel, zart, beständig und
langlebig. Es ist für mich ein Bindeglied zwischen Küche, Kochen,
schöner Tischwäsche und gutem Essen mit Menschen, die ich schätze und
liebe!“, schwärmt Christine. Um ihren Schalen einen besonderen
Ausdruck zu vermitteln, arbeitet Christine Mittermayr am liebsten mit
Mühlviertler Leinen, das sie von einer Traditionsweberei in
Helfenberg bekommt.

Was mit seinem Ururgroßvater 1878 begann, setzt auch Karl Wagner in
vierter Generation fort – den Blaudruck. Seine Frau Maria teilt die
Leidenschaft zu Stoffen und hat gemeinsam mit ihm Blaudrucken zum
Lebensinhalt gemacht. Seit nunmehr 23 Jahren füllen sie die Küpe in
ihrer Färberei mit dem Indigo-Farbstoff immer wieder nach. Wie
erfolgreich sie beim Färben sind, hängt von der besonderen Qualität
des Mühlviertel Wassers und vom aktuellen Luftdruck sowie der
Temperatur ab.

Ines und Johannes Mittermaier stehen mit den Hühnern auf. Vor sieben
Jahren haben sie den brachliegenden Hof von Johannes’ Großeltern
übernommen. Heute züchten sie zwölf verschiedene Hühnerrassen.
Johannes hatte immer schon ein Faible für Kräuteranbau und nützt
seine technische Ausbildung, um Hochbeete und Kompostwender zu
konstruieren.

Thomas Hofer bäckt jeden Morgen frisches Brot für das Bergergut.
Seine Liebe zum Backen und Kochen hat der Zwei-Hauben-Koch von seiner
Großmutter, der er schon als kleiner Bub über die Schulter geschaut
hat. Gemeinsam mit seiner Lebens- und Geschäftspartnerin Eva-Maria
Pürmayr führt er das Hotel-Restaurant.

Der Film von Manfred Hoschek ist eine Koproduktion von SATEL Film und
ORF, unterstützt von Tourismusverband Mühlviertler Hochland und
Oberösterreich Tourismus, gefördert von Fernsehfonds Austria, Land
Oberösterreich und Filmfonds Wien.

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