- 10.06.2022, 23:49:44
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Bis zu 250.000 Besucher bei "Langer Nacht der Kirchen"
Insgesamt gab es 1.500 Veranstaltungen in mehr als 340 Kirchen in Wien, Niederösterreich, Tirol, Oberösterreich und dem Burgenland
Utl.: Insgesamt gab es 1.500 Veranstaltungen in mehr als 340 Kirchen
in Wien, Niederösterreich, Tirol, Oberösterreich und dem
Burgenland =
Wien (KAP) - Bis zu 250.000 Menschen haben am Freitag die
vielfältigen Angebote der "Langen Nacht der Kirchen" genutzt. Diese
Zahl haben die Veranstalter spätabends bekannt gegeben. Insgesamt
fanden 1.500 Veranstaltungen in mehr als 340 Kirchen in Wien,
Niederösterreich, Tirol, Oberösterreich und dem Burgenland statt. Ein
großer Schwerpunkt in allen teilnehmenden Bundesländern war das Thema
Frieden. Hierzu boten die Kirchen zahlreiche Veranstaltungen. Bewusst
unterbrochen wurde die "Lange Nacht" in Wien um 19.45 Uhr, um fünf
Minuten in Stille an den Krieg in der Ukraine zu denken.
Hauptanziehungspunkt in Wien war wieder der Stephansdom. Schon um 21
Uhr habe man 10.000 Besucher gezählt, sagte ein sehr zufriedener
Dompfarrer Toni Faber im Gespräch der Nachrichtenagentur Kathpress.
Ein Teil der Besucherinnen und Besucher käme ganz bewusst zu
bestimmten Programmpunkten, andere schauten einfach vorbei "und sind
positiv überrascht, was da geboten wird; mit staunende Augen und
offenen Mündern. Es ist eine helle Freude, hier so viele willkommen
heißen zu können", so Faber, der wieder im Eingangsbereich des Dom
zigtausende Hände schüttelte.
Die ökumenische Dimension der "Langen Nacht" unterstrich der Wiener
evangelische Superintendent Matthias Geist im Kathpress-Interview. Er
zeigte sich begeistert, "dass es wieder gelungen ist, so viele
Menschen und so viele Gemeinden zu motivieren, daran teilzunehmen".
Das vielfältige Programm sei bei den Menschen sehr gut angekommen, so
das erste Resümee von Geist. Die Evangelische Kirche habe sich an
verschiedenen Orten in Wien auch bewusst mit manchen neuen Versuchen
beteiligt. Etwa mit einer Veranstaltung zum Thema "Astronomie und
Theologie" oder dem "Pride Prayer", einem ökumenischen Gottesdienst
im Vorfeld der samstägigen Regenbogen-Parade.
Eine positive Bilanz zog auch der katholische Wiener Bischofsvikar
Dariusz Schutzki. "Die Lange Nacht der Kirchen ist und bleibt eine
großartige Veranstaltung", so Schutzki. Vielerorts seien die
Verantwortlichen angesichts des großen Besucheransturmes positiv
überrascht gewesen. Nach zwei pandemiebedingt schwierigen Jahren habe
es heuer ein "Revival" gegeben. Er habe volle Kirchen gesehen,
besucht von unzähligen interessierten Menschen und zugleich sehr viel
Solidarität mit den Opfern des Ukrainekrieges erlebt, schilderte der
Bischofsvikar.
In der Erzdiözese Wien nahmen knapp 160 Kirchen an der "Langen Nacht"
teil und boten insgesamt rund 900 Veranstaltungen. In der Diözese St.
Pölten waren es 55 Kirchen mit ca. 170 Veranstaltungen, in der
Diözese Linz 67 Kirchen mit gut 220 Angeboten. In der Diözese
Innsbruck beteiligten sich 37 Kirchen mit 100 Veranstaltungen und in
der Diözese Eisenstadt waren es 25 Kirchen mit ca. 110
Programmpunkten. In Südtirol und Tschechien fand am gleichen Abend
ebenfalls die Lange Nacht der Kirchen statt.
Die nächste "Lange Nacht der Kirchen" ist für Freitag, 2. Juni 2023
geplant. Das gaben die Veranstalter Freitagnacht ebenfalls bekannt.
Kathpress-Themenschwerpunkt mit allen Meldungen zur Langen Nacht der
Kirchen 2022 abrufbar unter www.kathpress.at/langenachtderkirchen
((ende)) GPU/GUT
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