• 24.05.2022, 08:54:27
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ÖAMTC Fahrtechnik: Ohne Lkw-Fahrer:innen steht Österreich still – in wenigen Monaten zur Fachkraft (+ Fotos)

Start der ersten maßgeschneiderten Ausbildung für Berufsfahrer:innen in Österreich

Utl.: Start der ersten maßgeschneiderten Ausbildung für
Berufsfahrer:innen in Österreich =

Wien (OTS) - Die Industrie- und Logistikbranche verzeichnet seit
Jahren einen Mangel an Lenker:innen. In Krisen wie der
Corona-Pandemie stellt die Branche die Versorgungssicherheit u. a.
mit Gütertransporten sicher. Um neues Personal zu finden und auch
halten zu können, ist eine Attraktivierung des Berufsbildes und der
Ausbildungsqualität notwendig. Hier setzt die praxisnahe Ausbildung
der ÖAMTC Fahrtechnik an. In enger Kooperation mit dem jeweiligen
Unternehmen und mit Unterstützung des Arbeitsmarktservice (AMS) sind
die angehenden Berufsfahrer:innen bereits in der Ausbildungsphase
beim Unternehmen angestellt. Die Teilnehmer:innen erhalten nach
Erwerb der Lenkberechtigung eine umfangreiche, auf die berufliche
Praxis zugeschnittene, fahrerische Ausbildung in den Fahrtechnik
Zentren und werden von den Profis der ÖAMTC Fahrtechnik trainiert.

"Die Investitionen in eine fundierte Ausbildung von Lkw-Lenker:innen
rechnet sich in mehrfacher Hinsicht. Zum einen erhöhen wir die
Verkehrssicherheit. Und gut ausgebildete Berufsfahrer:innen sind
natürlich auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor", äußert sich
ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold.

Maßgeschneidert und praxisnah – die Komplettausbildung zum/zur
Berufsfahrer:in

Angehende Berufsfahrer:innen starten mit dem Erwerb des C- bzw.
CE-Führerscheins in Partnerfahrschulen der ÖAMTC Fahrtechnik. Bereits
in dieser Phase wird auf einen sinnvollen Ausbildungsplan geachtet,
indem die persönliche Betreuung in den Theorie- und Praxisstunden auf
die Lernbedürfnisse der Teilnehmer:innen angepasst wird. Nach
abgelegter Führerscheinprüfung startet die Praxisausbildung in den
ÖAMTC Fahrtechnik Zentren, die auch die Grundqualifikation und die
Weiterbildung C95 oder D95 für die nachfolgenden fünf Jahre
beinhaltet.

"Unsere Berufsfahrer:innen Ausbildung berücksichtigt sämtliche
Bedürfnisse und Anforderungsprofile des Unternehmens an sein
Fahrpersonal, um die bestmögliche Vorbereitung auf den beruflichen
Alltag sicherzustellen. Auf Wunsch können Ausbildungsschritte auf
interne betriebliche Abläufe wie zum Beispiel Be- und
Entladeprozesse, spezielle Fahrzeugkonfigurationen oder
Unterweisungen ausgerichtet und integriert werden. Um den
Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ein Maximum an Erfahrung
mitzugeben, besteht auch die Möglichkeit, den unternehmenseigenen
Fuhrpark bereits in der Ausbildung einzusetzen", erklärt Hermann
Wirrer, Chefinstruktor Lkw und Bus, der ÖAMTC Fahrtechnik, die
Inhalte.

Berufsfahrer:innen sind systemrelevant

Viele Branchen sind auf Mitarbeiter:innen mit Lkw-Führerschein
angewiesen. Dies gilt für den Handel und die Lebensmittelversorgung,
aber auch für alle Blaulichtorganisationen: Feuerwehr, Rettung oder
andere ehrenamtliche Freiwilligendienste würden ohne erfahrene
Lkw-Lenker:innen nicht funktionieren. Der Beruf als Kraftfahrer:in
ist systemrelevant und bietet auch in Krisenzeiten einen sicheren
Arbeitsplatz. Das Berufsbild hat sich dabei über die Jahre gewandelt
und ist komplexer geworden: Moderne Lkw-Fahrer:innen sind
qualifizierte Fachleute für Güterbeförderung, besitzen digitale
Kenntnisse, bringen Organisationstalent mit und übernehmen
Verantwortung für Menschen und Waren. Eine laufende Weiterbildung ist
für Berufsfahrer:innen daher essenziell.

Weitere Informationen zur Ausbildung unter:
https://www.oeamtc.at/fahrtechnik/berufsfahrer/

Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial zu dieser Aussendung finden Sie im ÖAMTC-Presseportal
unter: https://www.oeamtc.at/presse

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