- 18.05.2022, 15:54:28
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Ausstellungen, Kulturvermittlung und Kunst im öffentlichen Raum
Von Villen in Bad Vöslau bis zu „Menschenbildern“ in Zwettl
Utl.: Von Villen in Bad Vöslau bis zu „Menschenbildern“ in Zwettl =
St.Pölten (OTS) - Seit Sonntag, 15. Mai, ist im Stadtmuseum Bad
Vöslau die neue Sonderausstellung „Einblicke in Vöslauer Villen.
Vöslauer Häuser erzählen Geschichte“ zu sehen. Bei den 16
ausgewählten Villen stehen vor allem die Menschen und ihre oftmals
tragischen Schicksale im Vordergrund. Gut die Hälfte der Häuser
gehörte einst Familien, die für die Nationalsozialisten als jüdisch
galten und daher ihre Villen, ihr Hab und Gut, ihre Heimat und in
vielen Fälle ihr Leben verloren. Ausstellungsdauer: bis 26. Oktober;
Öffnungszeiten: Dienstag von 9 bis 12 Uhr, Sonn- und Feiertag von 9
bis 13 Uhr. Nähere Informationen unter 02252/76135, e-mail
stadtmuseum@badvoeslau.at und www.stadtmuseumbadvoeslau.at.
Heute, Mittwoch, 18. Mai, wurde die bauliche Erweiterung des
Pflegezentrums in Hainfeld und mit dieser eine mehrteilige
Installation von Kateřina Šedá offiziell eröffnet, die bereits im
vergangenen Jahr fertiggestellt wurde. „Herzlich Willkommen!“ von
Šedá umfasst eine kleine Siedlung aus 20 Miniaturen von real
existierenden Wohnhäusern, dem früheren Zuhause einiger Bewohner des
Zentrums. Nähere Informationen beim Amt der NÖ Landesregierung /
Abteilung Kunst und Kultur – Kunst im öffentlichen Raum unter
02742/9005-13245, e-mail publicart@noel.gv.at und www.publicart.at.
Morgen, Donnerstag, 19. Mai, wird um 18 Uhr im Kolomanisaal von Stift
Melk die Ausstellung „One-Way-Planet“ eröffnet: Die Ausstellung des
Stiftsgymnasiums in der Nordbastei möchte Impulse dafür geben, damit
sich das Denken bzw. Handeln wandelt, nicht das Klima. Nähere
Informationen beim Stift Melk unter 02752/555-230, e-mail
kultur.tourismus@stiftmelk.at und www.stiftmelk.at.
Morgen, Donnerstag, 19. Mai, setzt auch die Schallaburg ab 14.30 Uhr
die Vortragsreihe im Rahmen der Ausstellung „Reiternomaden in Europa"
mit „Wer waren Hunnen und Awaren? Historische, archäologische und
genetische Zugänge“ von Walter Pohl von der Universität Wien fort. Am
Sonntag, 22. Mai, folgt das NÖ Familienfest, bei dem der
Schlossgarten von 9 bis 18 Uhr wieder zu einem großen
Abenteuerspielplatz wird. Nähere Informationen unter 02754/6317,
e-mail office@schallaburg.at und www.schallaburg.at.
Am Freitag, 20. Mai, wird um 19 Uhr im Forum Frohner in der
Minoritenkirche Krems/Stein die Ausstellung „Frohner universitär. Die
Lehre an der Angewandten“ eröffnet, die sich mit jenen prägenden
Persönlichkeiten wie Oswald Oberhuber, Hans Hollein, Maria Lassnig
und Helga Phillip auseinandersetzt, die zeitgleich mit Adolf Frohner
an der Hochschule für angewandte Kunst tätig waren.
Ausstellungsdauer: bis 2. Oktober; Öffnungszeiten: Dienstag bis
Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Forum Frohner
unter 02732/908010, e-mail office@kunstmeile.at und
www.forum-frohner.at.
Ab Freitag, 20. Mai, wird auch eine Wegkreuzung im Pucher Wald bei
Hollabrunn im Rahmen des NÖ Viertelfestivals zum Schauplatz der
interaktiven Landschaftsinstallation „Weit wie Stein. Ein
Wortskulpturenprojekt“ von Michael Blank; Beginn ist um 18 Uhr.
Nähere Informationen beim Viertelfestival NÖ unter 02572/34234-0,
e-mail viertelfestival@kulturvernetzung.at und
www.viertelfestival-noe.at/veranstaltung/weit-wie-stein.
Das Museum Niederösterreich in St. Pölten beteiligt sich am Freitag,
20. Mai, an der „Langen Nacht der Forschung“ und lädt junge Forscher
von 17 bis 23 Uhr bei freiem Eintritt zu Kreativstationen, in denen
Geheimbotschaften entschlüsselt und Objekte mikroskopiert werden
können. Außerdem stehen bei „Check den Schreck" Stabschrecke,
Gespensterschrecke und Wandelndes Blatt für ein Erinnerungsfoto
bereit. Mit eigenen Stationen sind bei der „Langen Nacht der
Forschung“ im Museum Niederösterreich zudem das Institut für
Geschichte des ländlichen Raumes, das Ludwig Boltzmann Institut für
Kriegsfolgenforschung, die New Design University, das NÖ Landesarchiv
und die Vogelwarte Seebarn am Wagram vertreten. Nähere Informationen
beim Museum Niederösterreich unter 02742/908090-0, e-mail
info@museumnoe.at und www.museumnoe.at.
Im Rahmen der „Tage der offenen Kartause“ wird am Samstag, 21. Mai,
um 14 Uhr in der Kartause Mauerbach nicht nur der Kalkofen im
Kreuzgarten angefeuert und damit der Workshop „Handwerk
Denkmalpflege“, sondern auch die diesjährige Sonderausstellung
„ergraben und authentisch bewahrt“ eröffnet. Die Schau präsentiert im
Brunnenhaus der Kartause archäologische Funde aus Metall und Keramik,
die in der Region Wildon seit 2004 in Grabungen vor der Zerstörung
durch Bau- und Ackertätigkeit gerettet werden konnten. Öffnungszeiten
bis 25. September: Samstag, Sonn- und Feiertag von 10 bis 18 Uhr;
nähere Informationen unter 01/53415-850500, e-mail
mauerbach@bda.gv.at und www.bda.gv.at.
Ebenfalls am Samstag, 21. Mai, öffnet die ehemalige Textilfabrik in
Hirschbach wieder ihre Pforten und präsentiert unter dem Motto
„Textiles Erbe. Aktive Zukunft“ von 10 bis 18 Uhr mit Modellen,
Zeichnungen und Fotos Relikte der Waldviertler Textilstraße. Nähere
Informationen unter e-mail info@dietextilfabrik.at und
www.dietextilfabrik.at.
Der Kunstraum NOE im Palais Niederösterreich in Wien lädt am Samstag,
21. Mai, ab 13 Uhr in Kooperation mit dem Kunstgeschichte-Festival
„kunst.wollen“ zum Talk „kunst.beruf.wollen“, bei dem Katharina
Brandl, Kuratorin und künstlerische Leiterin des Kunstraums, einen
Einblick in ihre berufliche Praxis und den Arbeitsalltag im Kunstraum
gibt. Anmeldungen unter https://voekk.at/de/mitglied_werden/formular;
nähere Informationen beim Kunstraum NOE unter 01/9042111, e-mail
office@kunstraum.net und www.kunstraum.net.
Das MAMUZ Schloss Asparn an der Zaya veranstaltet am Samstag, 21.,
und Sonntag, 22. Mai, erstmals ein historisches Fest, das die gesamte
Ur- und Frühgeschichte sowie das Frühmittelalter in Mitteleuropa
wiederaufleben lässt. Unter dem Titel „40.000 BC: Mammutjäger, Kelten
und Co.“ können die Besucher dabei jeweils von 10 bis 18 Uhr mit
nachgestelltem Lagerleben, mit Schaukämpfen, historischen
Handwerksvorführungen und Musik in den Alltag von der Altsteinzeit
bis ins Frühmittelalter eintauchen. Nähere Informationen unter
02577/84180, e-mail info@mamuz.at und www.mamuz.at.
Am Sonntag, 22. Mai, eröffnet Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner um
11 Uhr in der Landesgalerie Niederösterreich in Krems die Ausstellung
„Rendezvous mit der Sammlung. Kunst von 1960 bis heute“. Als Beitrag
zum Jubiläum 100 Jahre Niederösterreich werden dabei bis 5. Februar
2023 hochkarätige Kunstschätze der Landessammlung aus diesem Zeitraum
gezeigt, die vielfach bislang noch nie ausgestellt waren. Unter den
rund 130 ausgewählten Künstlern befinden sich prominente Namen wie
Ona B., Renate Bertlmann, Max Böhme, Gelitin, Bruno Gironcoli, Jakob
Lena Knebl, Brigitte Kowanz, Franziska Maderthaner, Hermann Nitsch,
Florentina Pakosta, Arnulf Rainer, Eva Schlegel, Deborah Sengl,
Daniel Spoerri, Erwin Wurm und Leo Zogmayer ebenso wie künstlerische
Positionen, die es noch zu entdecken gilt. Die Palette reicht dabei
von großformatigen Gemälden über skulpturale Arbeiten und Videos bis
hin zur textilen Kunst. Der Eintritt am Eröffnungstag ist inklusive
umfangreichem Rahmenprogramm frei; Öffnungszeiten: Dienstag bis
Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Nähere Informationen
bei der Landesgalerie Niederösterreich unter 02732/908010, e-mail
office@lgnoe.at und www.lgnoe.at.
In der Galerie am Lieglweg in Neulengbach wird am Sonntag, 22. Mai,
um 17 Uhr die Ausstellung „Federzeichnungen“ eröffnet, zu der sich
Johann Pötz durch Gedichte von Paul Celan inspirieren ließ.
Ausstellungsdauer: bis 12. Juni; Besichtigung jederzeit nach
Anmeldung. Nähere Informationen bei der Galerie am Lieglweg unter
02772/56363 und 0676/4134647, e-mail ursula.fischer@utanet.at und
www.galerieamlieglweg.at.
Nur noch bis Sonntag, 22. Mai, ist in der Galerie im Turm in der
Bezirkshauptmannschaft Baden die Ausstellung „Artflirt - Eine
grenzenlose Annäherung“ des Mödlinger Künstlerbundes mit Arbeiten von
Otto Husinsky, Sonja Krainz, Veronika Matzner, Heidi Naumann,
Gabriele Oberleitner, Sigrid Ofner, Ursula Olbert, Brigitte Petry,
Franz Täubler, Christa Trkal und Heidi Tschank zu sehen.
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr; am
Sonntag, 22. Mai, wartet zudem noch ab 16.30 Uhr eine
Künstlerführung. Nähere Informationen bei der Künstlervereinigung
Kunstaspekt unter 0699/11512032, e-mail christine.todt@aon.at und
www.kunstaspekt.at.
Schließlich wird am Dienstag, 24. Mai, um 18 Uhr am
Dreifaltigkeitsplatz in Zwettl die Ausstellung „Menschenbilder“
eröffnet, in der die NÖ Berufsfotografen bis 21. Juni Porträts in der
Größe von 140 mal 140 Zentimetern ausstellen. Nähere Informationen
bei der Statgemeinde Zwettl unter 02822/503-0, e-mail
stadtamt@zwettl.gv.at und www.zwettl.gv.at.
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