• 16.05.2022, 11:08:13
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Auftakt des MUTTER ERDE-Schwerpunkts mit „Universum Spezial: Rückkehr der Wildnis – Stößt die Natur an ihre Grenzen?“

Live aus dem Newsroom mit Tarek Leitner und Christa Kummer am 17. Mai um 20.15 Uhr in ORF 2

Utl.: Live aus dem Newsroom mit Tarek Leitner und Christa Kummer am
17. Mai um 20.15 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Können sich Zivilisation und Wildnis vertragen oder ist
eine harmonische Nachbarschaft der beiden heutzutage bereits
undenkbar? Der Natur ihren freien Lauf zu lassen, ist ein Weg, der
vielen Menschen zeitgemäß erscheint. Zumindest, solange sie sich
dadurch nicht selbst einschränken müssen. Wo Wildtiere Lebensraum
beanspruchen, muss der Mensch zurückweichen. Aber ist er dazu noch
bereit? Im Rahmen des MUTTER ERDE-Schwerpunkts „Klima und Energie –
Bye Bye CO2“ (Details unter presse.ORF.at) sucht die 100-minütige,
von Tarek Leitner und Christa Kummer live aus dem Newsroom moderierte
„Universum Spezial“-Ausgabe „Rückkehr der Wildnis – Stößt die Natur
an ihre Grenzen?“ am Dienstag, dem 17. Mai 2022, um 20.15 Uhr in ORF
2 Antworten auf diese und andere ebenso spannende wie kontroversielle
Fragen – in Österreich und anderen Ländern der Welt.

So führt die abenteuerliche Filmreise unter anderem nach Brasilien
ins Pantanal, wo der Bau einer Verbindungsstraße zu Paraguay und
Bolivien aufgegeben werden musste, weil sich das Naturparadies
buchstäblich dagegenstemmte.

„Universum“ dreht in Ruanda, wo der Völkermord an den Tutsi das Land
einst ins blutige Chaos stürzte – und zugleich auch Fauna und Flora
beinahe gänzlich zerstört hat. Mittlerweile konnten durch
erfolgreiches „Rewilding“ Löwen und Nashörner zurück ins Land
gebracht werden. Die Bevölkerung betreibt den Schutz der Wildnis auf
beispielhaft strenge Weise wie sonst kaum wo in Afrika.

Vom Farmland zurück zur Natur – diese Idee verfolgt Familie Hanssen
in Namibia mit ihrem Okonjima Nature Reserve. Die ehemalige
Rinderfarm ist ein Vorreiter, wenn es darum geht, Fauna und Flora in
ihren Ursprungszustand zurückzuversetzen. Die Finanzierung läuft über
den Tourismus und zeigt den Besucherinnen und Besuchern gleichzeitig,
wie kostbar die Natur Namibias ist. Das lernen hier auch angehende
Wildtierärzte. Auf dem riesigen Gelände behandeln die Studierenden
Springböcke und Giraffen im Feld und vertiefen damit ihr
theoretisches Wissen, das sie sich zuvor im Lehrsaal in Windhoek
angeeignet haben.

„Leben und leben lassen“ lautet das Motto in einer kleinen Region im
Nordwesten Indiens. Ein „Universum“-Team trifft das Nomadenvolk der
Rabaris, das aus religiöser Überzeugung Seite an Seite mit Leoparden
lebt, obwohl diese immer wieder Tiere aus ihren Herden töten.

Der Biber hat indessen nach 400 Jahren sein Comeback in Schottland
feiern dürfen. Dort baut er nun seit Kurzem wieder Burgen in freier
Wildbahn. Der nächste Schritt soll die Rückführung des Wolfs auf die
Insel sein. Doch die Menschen haben Angst vor ihm.

Auch in Österreich, wo der Wolf die Grenze nach Österreich nicht nur
am sogenannten Grünen Band in Oberösterreich überschreitet – dort, wo
der Eiserne Vorhang jahrzehntelange Wildtierkorridore versperrt hat.
Wie viel Platz lässt Österreich der Wildnis außerhalb von
Nationalparks und strengen Schutzzonen? Die ORF-Landesstudios machen
sich davon ein Bild in allen Bundesländern. Wie arrangieren sich
Landwirtschaft und Viehzucht mit Wolf, Bär, Fischotter, Wildschein
und Co? Wo gibt der Mensch mit aufwendigen Renaturierungsprojekten
den Wildtieren nachhaltig Lebensraum zurück und leistet damit auch
einen essenziellen Beitrag zum Klimaschutz? Inwieweit verträgt sich
der Ausbau erneuerbarer Energie mit dem Schutz von ursprünglicher
Natur und Wildnis?

„Universum Spezial: Rückkehr der Wildnis – Stößt die Natur an ihre
Grenzen?“ ist ein ebenso berührendes wie informatives Programm, eine
Sendung über das Neben-, Gegen-, vor allem aber das Miteinander von
Zivilisation und Wildnis. Vor der eigenen Haustür und am anderen Ende
der Welt.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

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