• 10.05.2022, 13:35:38
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AK-Anderl zu Regierungsumbildung: „Interessen der Beschäftigten müssen stärker in den Fokus.“

Interessensausgleich muss für Arbeits- und Wirtschaftsminister vorrangig sein, damit Arbeitnehmer:innen nicht untergehen.

Utl.: Interessensausgleich muss für Arbeits- und Wirtschaftsminister
vorrangig sein, damit Arbeitnehmer:innen nicht untergehen. =

Wien (OTS) - Die Arbeiterkammer blickt mit kritischem Blick auf
die Regierungsumbildung, die im Zuge des Rücktritts von
Wirtschaftsministerin Schramböck eingeleitet wurde. Der derzeitige
Minister für Arbeit, Martin Kocher, soll nach Pressemeldungen
zusätzlich das Ressort Wirtschaft bekommen. Aus Sicht der
Arbeiterkammer sind dabei Interessenskonflikte zwischen den Anliegen
von Arbeitnehmer:innen und Unternehmen vorprogrammiert.

„Wir werden ganz genau darauf schauen, dass die Interessen der
Beschäftigten einerseits und jene der Unternehmen andererseits
ausgewogen behandelt werden“, meint AK Präsidentin Renate Anderl.
„Für die Beschäftigten steht viel auf dem Spiel, angefangen von der
lange angekündigten Reform der Arbeitslosenversicherung, der
Vermeidung von Armut, der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und
mehr. Es wird Vieles davon abhängen, wie Bundesminister Kocher seine
Rolle als Wirtschafts- und Arbeitsminister anlegt. „Als
Interessenvertretung der fast vier Millionen Beschäftigten in
Österreich erwartet die Arbeiterkammer jedenfalls Einbindung und
Abstimmung, wenn es um die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern geht“, schließt Anderl.

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