• 07.05.2022, 11:35:55
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  • OTS0016

Kaineder an ÖVP-Landesräte: Jetzt gemeinsam anpacken, statt durch Hick Hack Zeit verlieren

Forderungen von Landesräte Achleitner und Pernkopf an Ministerin Gewessler zeigen verkehrte Welt – sogar Verbund-Chef Strugl sagt: Jetzt sind die Länder im Zug

Utl.: Forderungen von Landesräte Achleitner und Pernkopf an
Ministerin Gewessler zeigen verkehrte Welt – sogar
Verbund-Chef Strugl sagt: Jetzt sind die Länder im Zug =

Linz (OTS) - „Das ist echte Chuzpe. Gemeinsam mit NÖ LR Pernkopf
verlangt LR Achleitner von Klimaministerin Gewessler eine raschere
Energiewende. Das darf man wohl von einer verkehrten Welt sprechen.
Denn es ist gerade Ministerin Gewessler die die Energiewende massiv
vorantreibt, Milliarden in den Erneuerbaren-Aúsbau steckt und
umfassende Pakete auf den Weg gebracht hat“, reagiert der Grüne
Landessprecher LR Stefan Kaineder auf die Forderungen von LR
Achleitner und LR Pernkopf und verweist zudem auf eine Aussage des
Verbund-Chefs und Achleitners Vorgänger Michael Strugl einem
aktuellen IV in der Kleinen Zeitung: Er spricht sich für einen
massiven Erneuerbaren Ausbau aus und meint: Die bundesgesetzlichen
Grundlagen sind da, jetzt sind die Länder am Zug.

Kaineder: „Es ist das schwarz-blaue Oberösterreich, das bei der
Energiewende dahindümpelt und alles einbremst was sie beschleunigen
könnte. Für solche Botschaften ist jetzt wahrlich nicht die Zeit. Das
Einzige was zählt, ist jetzt gemeinsam anzupacken. Das heißt, dass
alle Teile zum Gelingen der Energiewende beitragen müssen. Und
gestatten Herr Landesrat, da haben Sie Aufholbedarf“, verweist
Kaineder auf einige Punkte der bisherigen schwarz-blauen
Energiewende-Bilanz.
• Das Energiewendeprogramm 2030 wurde eingebremst und dessen Ziele
verwässert
• Die Förderungen für erneuerbare Energie für Hausbauer wurde durch
das Wohnbauressort gestrichen, die Wohnbau-Energiestandards wurden
gesenkt und die PV-Pflicht im Neubau hängt in der Warteschleife
• Oberösterreich liegt bei den Erneuerbaren bundesweit im
Schlussfeld. Derzeit decken Erneuerbare Energien nur 31 Prozent des
Bruttoinlandsenergieverbrauchs
• Durch einen unambitionierten Windmasterplan ist in den letzten
sechs Jahren genau ein einziges Windrad gebaut worden und ist der
Windkraftausbau praktisch eingestellt

„Dass ausgerechnet jene beiden Bundesländer, die sich gegen den
Windkraftausbau stemmen, Forderungen an Ministerin Gewessler stellen,
entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Jetzt heißt es anpacken, auf
allen Ebenen und gemeinsam. Solar, Windkraft, Geothermie, Wasserkraft
– überall muss es eine kraftvolle Offensive geben. Kein Lavrieren,
Bremsen und vor allem kein Hick Hack, das uns auf diesem Weg nur
bremst“, betont Kaineder.

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