- 03.05.2022, 08:43:29
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VP-Mahrer/Klika ad Wiener Bäder: Stadtrat Wiederkehr bestreitet Preiserhöhung
Wiener Stadtregierung erhöht Eintrittspreise für Bäder massiv, bestreitet dies allerdings auf Anfrage.
Utl.: Wiener Stadtregierung erhöht Eintrittspreise für Bäder massiv,
bestreitet dies allerdings auf Anfrage. =
Wien (OTS) - Vor kurzem verlautbarte die Wiener Stadtregierung die
Neuerungen der kommenden Badesaison. Dass die neue Saison auch eine
massive Preiserhöhung mit sich bringt, wurde dabei gekonnt
verschwiegen. So werde in den städtischen Bädern beispielsweise der
Preis für eine Erwachsenenkarte auf 6,20 Euro erhöht, obwohl sich in
den letzten beiden Jahren die vergünstigten Tickets durchaus bewährt
haben. Im konkreten Fall ergebe sich durch einen Sprung von 3 auf
6,20 Euro sogar mehr als eine Verdoppelung. „Eine Erhöhung der
Bädertarife gerade angesichts der aktuellen Krisen ist schlichtweg
unverantwortlich und zeigt erneut, dass man seitens der
Stadtregierung die Lebensrealität der Wienerinnen und Wiener aus den
Augen verloren hat“, so Gemeinderätin Julia Klika und
Landesparteiobmann Karl Mahrer.
Preiserhöhung Schlag ins Gesicht für Menschen - Wiederkehr bestreitet
Erhöhung generell
„Abgesehen davon, dass eine Preiserhöhung in dieser finanziell höchst
angespannten Zeit schon alleine ein Schlag ins Gesicht der Menschen
ist, bestreitet Stadtrat Wiederkehr nun auch noch eine
Preiserhöhung“, so Gemeinderätin Julia Klika. Auf die Anfrage einer
Tageszeitung antwortete das Büro des Stadtrats Wiederkehr, dass es
sich bei den nun höheren Kosten um keine Preiserhöhung, sondern
lediglich um eine Anpassung der Preise an das Vorpandemie-Niveau
handle. Während ein Tagesticket 2017 noch 5,50 Euro kostete, im Jahr
2019 schon 5,90 Euro, müssen die Menschen nun 6,20 Euro dafür
bezahlen. Die Tageskarte ist somit um 30 Cent teurer als vor der
Pandemie. „Die Fakten sprechen für sich – Die Wienerinnen und Wiener
verdienen sich eine Stadtregierung, die ihnen nicht Jahr für Jahr
mehr Geld aus der Tasche zieht“, so Mahrer. Herausfordernde Zeiten
erfordern entsprechende Maßnahmen. „Wir appellieren abermals an den
zuständigen Stadtrat Wiederkehr, dass er seine soziale Verantwortung
wahrnimmt und diese Erhöhung angesichts der derzeitigen Belastungen
rückgängig macht“, so Mahrer und Klika abschließend.
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