- 01.05.2022, 11:18:05
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Haimbuchner: „1. Mai ist Tag der Freiheit“ – FPÖ-Frühlings-Auftakt am Urfahraner Jahrmarkt
Die traditionelle Mai-Veranstaltung der FPÖ Oberösterreich stellt die Freiheit in den Mittelpunkt – Fotodownload in Kürze unter www.eventfoto.at
Utl.: Die traditionelle Mai-Veranstaltung der FPÖ Oberösterreich
stellt die Freiheit in den Mittelpunkt – Fotodownload in Kürze
unter www.eventfoto.at =
Linz (OTS) - Nach zwei Jahren coronabedingter Pause hält die FPÖ
heute wieder die bereits traditionelle 1.-Mai-Veranstaltung mit
FPÖ-Landesparteiobmann Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner,
FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl mit mehreren tausend Besuchern
vor Ort und im Internet mittels Livestream am Linzer Urfahraner
Jahrmarkt ab. Auch zahlreiche Mandatare wie der ehemalige
Finanzstaatssekretär NAbg. MMag. DDr. Hubert Fuchs, der Wiener
Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp, FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Michael Schnedlitz, EU-Abgeordneter Harald Vilimsky, Burgenlands
Klubobmann Johann Tschürtz, 2. Landtagspräsidentin Sabine Binder
sowie Klubobmann Ing. Herwig Mahr nehmen an der Veranstaltung teil.
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In seiner traditionellen Rede im Urfahraner Bierzelt begrüßte
FPÖ-Landesparteiobmann Dr. Manfred Haimbuchner seine Gäste diesmal
besonders herzlich. Nach zwei Jahren ohne Urfahraner Jahrmarkt als
symbolhaftes Beispiel für zahlreiche Coronaeinschränkungen und einer
zum Teil für viele Menschen schwer erträglichen Situation der
Einsamkeit und der sozialen Isolation war das Aufatmen und die
Erleichterung vieler Menschen spürbar.
Haimbuchner betonte, wie wichtig es ihm sei, diesem Aufatmen der
Gesellschaft politischen Raum geben zu können. Der 1. Mai sei diesmal
nicht nur der Tag der Arbeit, sondern vor allem auch der Tag der
wiedergewonnenen Freiheit. Haimbuchner zeigte sich in seiner Rede
trotz zum Teil harter Kritik an der Bundesregierung versöhnlich und
zuversichtlich. „Es ist ein - Willkommen daheim - für uns alle.
Willkommen daheim - in Oberösterreich, Willkommen daheim - in der
Vernunft, in der Vernunft, die uns nun über Jahre geraubt wurde, die
uns ersetzt wurde durch Masken, Tests, Verunsicherungen und leere
Versprechungen“, so Haimbuchner in seiner Rede.
Harte Kritik an der Bundesregierung
Haimbuchner sparte gerade im ersten Teil seiner Rede im Bierzelt
nicht mit harter, pointierter Kritik an der Bundesregierung und
bezeichnete die Zeit von 2019 bis heute als eine Zeit der Zumutung
für die Bürger durch eine unzumutbare Bundesregierung. Die Pandemie
wurde von der Bundesregierung stets falsch eingeschätzt. Zuerst
glaubte man an einen schnellen Erfolg ohne Leistung - das türkise
Basismodell - dann blieb man in der Erfolglosigkeit stecken und kam
aus der eigenen Angstspirale nicht mehr heraus. „Ex-Bundeskanzler
Kurz und seine Leute glaubten, es reiche Angst und Schrecken zu
verbreiten und sich dann feiern lassen zu können, wenn das Virus sich
von selbst aufgelöst hat wie der Zwiebeldunst eines Kebabstandls bei
offener Tür. Den Preis für diese Fehleinschätzung haben wir alle
bezahlt und zahlen wir noch immer“, so Haimbuchner.
Haimbuchner nimmt Inflation und Teuerung ins Visier und
verspricht eine Politik mit Fokus auf die heimischen Familien und
ihre immer schwereren Lebensbedingungen
Um der Inflation entgegenwirken zu können, müsse die Europäische
Zentralbank (EZB) aufhören, neues Geld zu drucken und damit
Staatsanleihen zu kaufen. Pleitestaaten auf Kosten der anständig
wirtschaftenden Länder wie Österreich zu finanzieren, müsse jetzt
beendet werden, stellte Haimbuchner klar. „Wo ist hier der
Finanzminister oder hält er es wie sein Vorarlberger Landeshauptmann
und erzählt uns nächstes Jahr dann auch, dass er zu lange zugeschaut
hat?“, so Haimbuchner weiter.
Der Realzins sei für Österreichs Sparer bei minus 6 % angelangt und
der Europäischen Union, die zu einem nicht unerheblichen Teil mit
österreichischem Geld finanziert werde, falle nichts anderes ein, als
Polen und Ungarn zu sekkieren, weil die dortigen Regierungen zu wenig
„woke“ seien. Um die Inflation abfedern zu können, brauche es ein
umfassendes Entlastungspaket für Familien und die Abschaffung der
kalten Progression. Denn diese sorge dafür, dass der Staat massenhaft
Gewinne abschöpfe, während die Kaufkraft der Menschen immer weiter
sinke. „Es kann nicht sein, dass der Staat als Gewinner der Krise
hervorgeht, während die Familien auf der Strecke bleiben. Jetzt
braucht es keine Lippenbekenntnisse zur Abschaffung der kalten
Progression, sondern deren tatsächliche Umsetzung“, stellt
Haimbuchner klar. Ministerin Gewessler verhindere zwar offenbar
rechtswidrig den Bau einer wichtigen Straße samt Tunnel in Wien,
schaffe es aber nicht dafür zu sorgen, dass die heimischen
Energiespeicher in einer Notlage gefüllt sind und damit die akute
Abhängigkeit von Russland reduziert werde.
Bevor Haimbuchner den FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl ans
Rednerpult bittet, unterstreicht er den notwendigen freiheitlichen
Gestaltungsanspruch auf allen Ebenen
Haimbuchner: „Meine Freunde, es ist genug! Die FPÖ muss zurück in die
Verantwortung! So wie in Wels, in Linz und im Land Oberösterreich,
müssen wir gemeinsam die FPÖ wieder so weit nach vorne bringen, dass
sie zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger regieren kann. In jeder
großen Stadt, in jedem Land und letztlich in der Bundesregierung!
Freiheitliche Kräfte wollen auf allen Ebenen dem Volk dienen.“
Dienen, meint Haimbuchner, sei ein Wort das Politiker wieder lernen
müssen. Dem Volk dienen! Dem eigenen Volk! Das ist es, was es
brauche. Die Freiheitliche selbst müssten authentisch und glaubwürdig
voranschreiten bei diesem Dienst. Anschließend bedankte sich
Haimbuchner bei allen Freiheitlichen in Oberösterreich für das
Vertrauen, das ihm bei Landtagswahl und Landesparteitag
entgegengebracht worden sei.
„Ich werde auch weiterhin mit ganzer Kraft und Überzeugung meiner
Heimat und meiner Gesinnnungsgemeinschaft dienen! Unser Herz für die
Heimat, unsere Politik für die Freiheit und unser Handschlag für die
Zuverlässigkeit. So haben wir das immer gehalten und so werden wir es
weiter halten“, so Haimbuchner abschließend.
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