- 30.04.2022, 06:00:32
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1. Mai - Mailath-Pokorny: Unsere Neutralität hat sich als sicherer Anker bewährt
Der BSA widmet seine Kundgebung heuer der Losung Solidarität und Friede. Die letzten zwei Jahre der Pandemie haben den Menschen in Österreich vieles abverlangt. Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten sind zu Tage getreten und brauchen politische Verantwortung – für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialberufe, Gesundheitsberufe, sowie für die Lehrkräfte. „Der BSA setzt sich dafür ein, dass Anerkennung und Wertschätzung mehr sind als nur reiner Applaus“, fordert BSA-Präsident Dr. Andreas Mailath-Pokorny. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine birgt die Gefahr einer atomaren Eskalation. „Der Krieg in der Ukraine fordert eine aktive sozialdemokratische Außen- und Friedenspolitik! Der BSA bekennt sich zu einer aktiven Neutralitätspolitik Österreichs. Gerade in stürmischen Zeiten wie diesen hat sich die österreichische Neutralität als sicherer Anker bewährt
“, so Mailath-Pokorny.
Die Menschenrechtsverletzungen sind in aller Deutlichkeit zu verurteilen. Als neutrales Land sind wir dazu verpflichtet den Menschen Sicherheit zu gewährleisten. Der 1. Mai und der solidarische Aufruf des Miteinanders verdeutlichen, dass wir als Gesellschaft nur gemeinsam den wirtschaftlichen Auswirkungen von Krieg und Elend beikommen können. Der Zusammenhalt der Gesellschaft ist nicht selbstverständlich, sondern muss immer wieder neu geschaffen werden, dies wurde uns die letzten beiden Pandemiejahre und durch den aktuellen Konflikt vor Augen geführt.
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