- 27.04.2022, 12:13:50
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Ausstellungen, Museen, Kunst im öffentlichen Raum
Von „Welch Theater!“ in St. Pölten bis „abstrakt“ im Palais NÖ
Utl.: Von „Welch Theater!“ in St. Pölten bis „abstrakt“ im Palais NÖ =
St. Pölten (OTS/NLK) - Mit coronabedingter Verzögerung widmet sich
das Stadttheater St. Pölten ab morgen, Donnerstag, 28. April, dem
200-Jahre-Jubiläum des Theaters am Rathausplatz St. Pölten: „Welch
Theater! 202 Jahre Stadttheater St. Pölten“ zeichnet anhand von
Theaterzetteln, Fotos, Plakaten, Bauplänen, Rollenbüchern und
Kostümen aus dem Stadtarchiv die wechselvolle Geschichte des 1820
gegründeten Theaters nach, das seit 2004 als Landestheater
Niederösterreich geführt wird. Die Sonderausstellung erinnert an
große Theaterfreunde des Hauses, legendäre Direktorinnen und
Direktoren sowie Schauspieler, die von St. Pölten aus die Bühnen der
Welt eroberten, beleuchtet die Architektur des Hauses und wirft auch
einen Blick auf die aktuellen Produktionen. Ausstellungsdauer: bis 5.
November; Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
Nähere Informationen unter 02742/333-2643 und
www.stadtmuseum-stpoelten.at.
Im KUNST:WERK in St. Pölten wiederum wird morgen, Donnerstag, 28.
April, um 19 Uhr die Ausstellung „maskiert“ eröffnet, in der sich
zehn Mitglieder des St. Pöltner Künstlerbundes und vier Gäste -
Hermann F. Fischl, Hermine Karigl-Wagenhofer, Ernest A. Kienzl,
Herbert Kraus, Hannelore Mann, Florian Nährer, Linda Partaj, Mark
Rossell, Brigitte Saugstad, Franz Schwarzinger, Christina Starzer,
Sabine Watschka, Peter Weber und Margareta Weichhart-Antony - in
vielfältigen Techniken mit den verschiedensten Bedeutungsebenen des
titelgebenden Begriffs auseinandersetzen. Ausstellungsdauer: bis 28.
Mai; Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18.30 Uhr,
Samstag von 10 bis 12.30 Uhr. Nähere Informationen unter
02742/362058, e-mail office@stpoeltnerkuenstlerbund.at bzw.
kunstwerk@stpoeltnerkuenstlerbund.at und
www.stpoeltnerkuenstlerbund.at/kunstwerk.
Ebenfalls morgen, Donnerstag, 28. April, wird um 19 Uhr in der
Sala-terrena-Galerie im Stift Klosterneuburg die Jahresausstellung
„Gotteskrieger – Der Kampf um den rechten Glauben rund um Wien im 15.
Jahrhundert“ eröffnet, die vor dem Hintergrund des Ringens um Macht
und Einfluss, von weltanschaulichen Extrempositionen in Krisenzeiten,
von Ohnmacht und Existenzangst durch Naturkatastrophen und
zerfallende Ordnungen die Schwächung der Kirche durch Papst und
Gegenpapst, die Suche nach Lösungen und die Legitimierung von Kriegen
„im Namen Gottes“ in den Vordergrund rückt. Ausstellungsdauer: bis
15. November; Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr. Nähere
Informationen beim Stift Klosterneuburg unter 02243/411-212, e-mail
groups@stift-klosterneuburg.at und www.stift-klosterneuburg.at.
Der Kunstraum NOE im Palais Niederösterreich in Wien gibt morgen,
Donnerstag, 28. April, von 13 bis 16 Uhr im Rahmen des „Wiener
Töchtertages“ Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren die
Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Kunstraums zu
werfen. Am Samstag, 30. April, findet zudem ab 13 Uhr eine
Spezial-Führung zur Walpurgisnacht durch die Ausstellung „Oh, make
your fingernails into spades, Your palms into shovels“ des
polnisch-litauischen Duos Dorota Gawęda und Eglė Kulbokaitė statt.
Anmeldungen unter e-mail anmeldung@kunstraum.net; nähere
Informationen unter 01/9042111, e-mail office@kunstraum.net und
www.kunstraum.net.
Am Freitag, 29. April, lädt die Kunsthalle Krems zur offiziellen
Eröffnung der bereits seit einer Woche zugänglichen neuen Ausstellung
„Helen Frankenthaler. Malerische Konstellationen“, der ersten in
Österreich zu sehenden monografischen Schau dieser wichtigen
Vertreterin des abstrakten Expressionismus. Beginn ist um 19 Uhr;
Ausstellungsdauer: bis 30. Oktober. Bereits ab 13 Uhr geht am
Freitag, 29. April, in der Kunsthalle Krems erstmals eine
partizipative Performance zur Installation „The Kriegsspiel“ von
Julian Warner über die Bühne, die sich bis 12. Juni im Rahmen des
„Donaufestivals“ den Aneignungen der Kriegsmetaphorik widmet und
dabei einen militärischen Sandkasten in ein installatives Kunstobjekt
verwandelt. Weitere Termine gibt es an diesem Tag ab 14, 16.30 und
17.30 Uhr sowie am Sonntag, 1. Mai, stündlich von 13.30 bis 16.30
Uhr. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10
bis 18 Uhr; nähere Informationen unter 02732/908010, e-mail
office@kunsthalle.at und www.kunsthalle.at bzw. www.donaufestival.at.
Im Arkadengang von Stift Melk ist ab Freitag, 29. April, die
Ausstellung „Restaurieren und Leben II“ zu sehen, die während der
regulären Stift-Öffnungszeiten täglich von 9 bis 17.30 Uhr über das
Restaurierungsgeschehen der letzten 40 Jahre im Stift informiert.
Nähere Informationen unter 02752/555-222, e-mail
kultur.tourismus@stiftmelk.at und www.stiftmelk.at.
Am Freitag, 29. April, wird auch um 19 Uhr im Rathaus von Mistelbach
die Ausstellung „Kunst im Rathaus“ mit Werken von Günther Esterer,
Mariana Ionita, Sylvia Seimann, Edda Swatschina, Franz J. Schwelle,
Gudrun Wassermann und Andreas Werner eröffnet. Ausstellungsdauer: bis
26. Juni; Öffnungszeiten: während der Amtsstunden sowie am Samstag,
25., und Sonntag, 26. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Nähere
Informationen bei der Stadtgemeinde Mistelbach unter 02572/2515-5273
und e-mail kultur@mistelbach.at.
Die NöART-Ausstellung „The artist is present / Der Künstler ist
anwesend“ macht als nächstes im Dorfmuseum Roiten in Rappottenstein
Station; eröffnet wird die Schau, die sich dem Selbstporträt in der
Fotografie widmet, am Freitag, 29. April, um 19 Uhr. Gezeigt werden
die Arbeiten von ONA B., Petra Buchegger, Peter Dressler, Sissi
Farassat, Soli Kiani, Lampalzer/Oppermann, Paul Albert Leitner, Ina
Loitzl, marshall!yeti und Torsten Pauer bis 29. Mai. Öffnungszeiten:
täglich nach Voranmeldung unter 02828/8516; nähere Informationen bei
NöART unter 02742/75590, e-mail office@noeart.at und www.noeart.at
bzw. www.dorfmuseum-roiten.at.
Eine NöART-Ausstellung ist auch „ZeitRäume“, die am Samstag, 30.
April, um 15 Uhr im Schloss Weitra eröffnet wird. Zu sehen sind die
skulpturalen Arbeiten, Grafiken, Gemälde und Wandobjekte, in denen
sich Michael Kos, Norbert Pümpel, Katarina Schmidl, Charlotte Seidl,
Nives Widauer und Leo Zogmayer als sensible Beobachter zeitimmanenter
Themen erweisen, bis 27. Juni. Öffnungszeiten: täglich außer Dienstag
von 10 bis 17 Uhr; nähere Informationen bei NöART unter 02742/75590,
e-mail office@noeart.at und www.noeart.at.
Ebenfalls am Samstag, 30. April, wird um 16 Uhr im Kunstraum
Weikendorf die Ausstellung „Mit offenen Armen“ eröffnet, für die
Luiza Margan eine mehrteilige Installation entwickelt hat, die sich
mit ambivalenten Schutzbedürfnissen der Bevölkerung beschäftigt. Die
Ausstellung ist bis 11. September rund um die Uhr einsehbar; nähere
Informationen beim Amt der NÖ Landesregierung / Abteilung Kunst und
Kultur – Kunst im öffentlichen Raum unter 02742/9005-13245, e-mail
publicart@noel.gv.at und www.publicart.at bzw. www.koernoe.at.
Im Kulturzentrum Hacker Haus in Bad Erlach wird am Samstag, 30.
April, um 15 Uhr die Sonderausstellung „Mein Kleiderkasten –
weibliche Lebensfreude bis ins hohe Alter“ eröffnet, die sich den
Biographien von 25 Frauen zwischen 63 und 103 Jahren aus
verschiedenen Lebenswelten widmet. Öffnungszeiten: Samstag von 12 bis
17 Uhr, Sonntag von 10 bis 17 Uhr; nähere Informationen unter
02627/46530, e-mail office@hacker-haus.at und www.hacker-haus.at.
Im MAMUZ Schloss Asparn an der Zaya können Besucher beim
Erlebniswochenende „Brot backen“ am Samstag, 30. April, und Sonntag,
1. Mai, jeweils von 10 bis 17 Uhr herausfinden, wie Brot nach
urgeschichtlichem Rezept in den Lehmkuppelöfen der steinzeitlichen
Brotbackhütte gebacken wird und wie diese knusprigen Fladen
schmecken. Nähere Informationen unter 02577/84180, e-mail
info@mamuz.at und www.mamuz.at.
Das Weinviertler Museumsdorf Niedersulz setzt sein
Veranstaltungsprogramm am Samstag, 30. April, mit dem traditionellen
Pflanzenmarkt fort, bei dem es von 10 bis 16 Uhr u. a. die
Möglichkeit gibt, biologisch gezogene Pflanzenraritäten aus dem
Museumsdorf und der Region zu erwerben. Zudem steht am Samstag, 30.
April, ab 13 Uhr im Rahmen des Vermittlungsformats „Alltag im Dorf –
Wie war das damals?“ das Thema „Nachhaltigkeit anno dazumal“ im Fokus
und wird am Samstag, 30. April, und Sonntag, 1. Mai, in einem
zweitägigen Workshop spezielles Wissen zum Lehmbau und zur Sanierung
von Altbausubstanzen vermittelt. Nähere Informationen beim
Museumsdorf Niedersulz unter 02534/333, e-mail info@museumsdorf.at
und www.museumsdorf.at.
Am Sonntag, 1. Mai, öffnet das Erste österreichische Museum für
Alltagsgeschichte in Neupölla nach der Winterpause wieder seine
Pforten und präsentiert dabei ab 15 Uhr eine neue Filmstation, in der
eine Dokumentation aus einer Schusterwerkstatt und ein Interview mit
einem mit 92 Jahren noch immer aktiven Tischlermeister zu sehen sind.
Öffnungszeiten: bis 26. Oktober jeden Sonn- und Feiertag von 14 bis
17 Uhr; nähere Informationen bei der Marktgemeinde Pölla unter
02988/6220, e-mail gemeinde@poella.at und www.poella.at/museum.
Auch das Waldbauernmuseum Gutenstein startet am Sonntag, 1. Mai, in
die neue Saison und vermittelt bis Mitte Oktober wieder die
Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Schneebergregion, die zu etwa
85 Prozent von Wald bedeckt ist. Öffnungszeiten: Sonntag von 10 bis
12 und 14 bis 17 Uhr; nähere Informationen unter 02634/7313 und
0676/7370454, e-mail pawelak-ast@aon.at und www.waldbauernmuseum.at.
Das Eisenbahnmuseum Strasshof lädt am Sonntag, 1. Mai, von 10 bis 17
Uhr zu einem Dampfbetriebstag, bei dem die Besucher in
Nostalgie-Waggons, gezogen von der restaurierten Dampflokomotive 97
208, oder auf der 5“ Gartenbahn eine Geländerundfahrt machen, die
historischen Schätze des Oldtimer Vereins ÖMVC bewundern und an
Führungen teilnehmen können. Auch die LGB- und Modelltrucks-Anlage
sowie die Modellbahnen HO und N-Spur sind in Betrieb. Nähere
Informationen unter 02287/3027, e-mail
office@eisenbahnmuseum-heizhaus.com und
www.eisenbahnmuseum-heizhaus.com.
Am Dienstag, 3. Mai, wird Landesrat Ludwig Schleritzko um 17 Uhr in
der NÖ Landesbibliothek in St. Pölten die Ausstellung „Dörfer,
Kirchen und Schlösser. Marchfeld und Tullner Becken im Vergleich“
eröffnen. Zu sehen sind die rund 140 Exponate aus den Sammlungen der
NÖ Landesbibliothek und des NÖ Landesarchivs, die aus der Zeit
zwischen 1670 und 1970 stammen, bis 24. Juni. Öffnungszeiten: Montag
bis Freitag von 8.30 bis 16 Uhr bzw. Dienstag zusätzlich bis 18 Uhr.
Nähere Informationen bei der NÖ Landesbibliothek unter
02742/9005-12835 und e-mail post.k2veranstaltungen@noel.gv.at.
Schließlich wird noch bis 2. September in den Räumlichkeiten der
ecoplus im Palais Niederösterreich in Wien die ecoart-Ausstellung
„abstrakt“ gezeigt, in der Johann Feilacher eine Auswahl seiner
Skulpturen aus Holz und Bronze sowie bisher unveröffentlichte Gemälde
präsentiert. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9 bis 15 Uhr,
Freitag von 9 bis 12 Uhr; nähere Informationen und Anmeldungen bei
der ecoplus unter 01/5331893-0 und www.ecoart.at.
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