- 08.04.2022, 13:45:28
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- OTS0123
„Bürgeranwalt“: Recht auf Löschung aus KSV1870-Datenbank?
Am 9. April um 18.00 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 9. April um 18.00 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am Samstag, dem 9. April 2022, um 18.00 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:
Recht auf Löschung aus KSV1870-Datenbank?
Das Vorhaben, sich selbstständig zu machen, endete für Herrn H. 2013
in einer Privatinsolvenz. Den ausgemachten Zahlungsplan konnte er
einhalten und im April 2020 vollständig erfüllen. Doch die Insolvenz
ist seitdem im Kreditschutzverband 1870 vermerkt. Daher erhält Herr
H. seit zwei Jahren auch keinen Kredit für die fällige Sanierung
seiner Altbauwohnung. Das, obwohl er seit 13 Jahren eine
Festanstellung hat und die Bonität gegeben ist, so Herr H. Sein
Löschungsansuchen wurde vom KSV1870 abgelehnt. Herr H. legte bei der
Datenschutzbehörde Beschwerde ein. Da diese monatelang unbehandelt
blieb, hat er sich an die Volksanwaltschaft gewandt.
Nachgefragt: Gesperrter Durchgang
In Wien-Ottakring wurde der Durchgang von der Seitenberggasse zur
Ottakringer Straße abgesperrt. Kann man den Grundstückseigentümer,
Wiener Wohnen, nun zwingen, den Durchgang wieder zu öffnen? Mit
dieser Frage haben sich empörte Anrainerinnen und Anrainer an
Volksanwalt Werner Amon gewandt. „Bürgeranwalt“ hat im November
darüber berichtet und samt Kamerateam einen Lokalaugenschein in
Wien-Ottakring vorgenommen. Was hat sich seither getan?
Wasserschäden im Keller – haben die Behörden zu lange gewartet?
Seit Jahren hat Herr S. aus Purbach am Neusiedler See einen
Wasserschaden in seinem Keller. Die Ursache sei eine mangelhaft
errichtete Betonplatte am Nachbargrundstück. Immer wieder habe der
Bürgermeister der Stadtgemeinde den Eigentümerinnen der Betonplatte
mit Bescheiden aufgetragen, für eine geeignete Isolierung zu sorgen.
Die Nachbarinnen würden das aber beharrlich verweigern. Obwohl die
Gemeinde auch einen Bescheid erlassen hat, wonach diese provisorische
Abdichtungsmaßnahmen auf ihrem Grundstück zu dulden haben, würden sie
niemanden auf ihr Grundstück lassen. Warum wurden die Bescheide
bislang nicht vollstreckt?
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