- 08.04.2022, 12:19:43
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Kolomanibrücke und Schifffahrtszentrum „Hafenspitz“ in Melk eröffnet
LH Mikl-Leitner: „Brücke und Hafenspitz sind Gamechanger für die Stadt Melk und die Wachau“
Utl.: LH Mikl-Leitner: „Brücke und Hafenspitz sind Gamechanger für
die Stadt Melk und die Wachau“ =
St.Pölten (OTS) - Am heutigen Freitag fanden in Melk die
Feierlichkeiten zur Eröffnung der Kolomanibrücke über den Melker
Donau-Altarm und des neuen Schifffahrtszentrums „Hafenspitz“ statt.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner meinte, dass Melk die zwei Jahre
Pandemie genutzt habe, um die „wunderbare Schiffsanlegestelle am Fuße
des Stiftes“ fertigzustellen.
„Heute ist ein unglaublich schöner Anlass“, sagte Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner zur Eröffnung der Kolomanibrücke und des
Schifffahrtstzentrums. Die Vorfreude sei groß, denn „es geht wieder
los hier in der Stadt und im Tourismus. Es tut sich wieder was. Diese
Eröffnung ist ein schöner Anlass, der jedoch überschattet wird vom
Krieg in der Ukraine und der Corona-Pandemie“, so die
Landeshauptfrau. Beim Krieg in der Ukraine verspüre sie eine
unglaubliche Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Die
Corona-Pandemie habe den Menschen viel abverlangt, vor allem auch dem
Tourismus. „In Melk standen die Schiffe still, Fahrpläne mussten
verändert werden und es herrschte Funkstille. Diese zwei Jahre haben
viele genutzt, um weiterzukommen. Auch hier in Melk hat man die zwei
Jahre zur Fertigstellung genutzt. Und wenn ich die Brücke und den
Hafenspitz vor Augen habe, möchte ich sagen: Ja, das ist ein
Gamechanger für die Stadt Melk und die Wachau.“ Der Hafen sei nicht
mehr auf der Höhe der Zeit gewesen, jetzt habe man eine wunderbare
Schiffsanlegestelle am Fuße des wunderbaren Stiftes. „Es ist komplett
geworden, es ist gelungen, es ist ein Paradies“, meinte die
Landeshauptfrau und sagte: „Es sind die Freude und Lebenskraft, die
wir heute mitnehmen sollen. Denn Anlässe wie diese sind es, die Kraft
geben für die Herausforderungen rund um uns.“
„Vor zehn Jahren war der Gedanke da, eine neue Brücke über den Melker
Donau-Altarm zu bauen. Diese Brücke soll sowohl die Schifffahrt mit
der Altstadt als auch den Freizeitbereich mit dem Lebensbereich der
Melkerinnen und Melker verbinden“, informierte Bürgermeister Patrick
Strobl über die Gedanken zur neuen Kolomanibrücke. „Mit der
Kolomanibrücke und unserem Schifffahrtszentrum wollen wir verbinden,
was zusammengehört. Dies ist uns nicht nur mit der Kolomaniau und dem
Festland gelungen, an diesem Jahrhundertprojekt sieht man einmal mehr
die Zusammengehörigkeit unserer Stadt mit dem Stift und dem Land
Niederösterreich“, führte Strobl weiter aus.
Vizebürgermeister Wolfgang Kaufmann erinnerte an die zehnjährige
Planungsphase und Budgetabklärung zur Kolomanibrücke und an die zehn
Jahre mit der Behelfsbrücke. Nach sechs Monaten Bauzeit sei die neue
Brücke im Mai 2020 fertiggestellt worden. Die Eröffnung sei jedoch
zwei Mal Pandemie-bedingt verschoben worden. Zum Melker Hafenspitz
führte er aus, dass es zwar etliche kritische Stimmen zum Projekt
gegeben habe, aber im Gemeinderat habe schlussendlich einstimmig
geherrscht. Zugleich dankte er allen Beteiligten, die zum Gelingen
des Projektes beigetragen haben.
Weiters zu Wort kamen Vertreter von DDSG und Brandner Schifffahrt
sowie der Kabinenschifffahrt von der Donaustationen GmbH, Bärbel
Vischer Kuratorin und Kustodin der Sammlung Gegenwartskunst, sowie
Abt Georg Wilfinger und Pfarrer Laszlo Laszlo zur Segnung.
Am Hafenspitz wurde ein Doppelponton für die Linienschifffahrt
errichtet, weiters werden Landstromanschlüsse vorbereitet und eine
Entsorgungsanlage für Schiffe installiert. Das Gasthaus „Fährhaus
wird generalsaniert, der Campingplatz neugestaltet. Darüber hinaus
sind zwei Spielplätze geplant, entlang der neuen Flaniermeile wurden
und werden Bäume gepflanzt. Ein neues Ticketinggebäude direkt am
Fährhaus wird errichtet, es entstehen neue Parkplätze samt
E-Tankstellen und die gesamte Donaulände wird neugestaltet.
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