- 07.04.2022, 17:31:08
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Mahrer/Ottenschläger/Resch ad Roadrunner-Problematik: Gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit
Die Bundesregierung setzt Schritte gegen Roadrunner – nun ist die Stadt Wien am Zug!
Utl.: Die Bundesregierung setzt Schritte gegen Roadrunner – nun ist
die Stadt Wien am Zug! =
Wien (OTS) - „Die Gefährdungen durch anhaltende illegale Treffen der
Tuning-und Roadrunner-Szene am Kahlenberg müssen ein Ende haben“,
sind sich VP-Verkehrssprecher und Döblinger Wahlkreismandatar im
Nationalrat Andreas Ottenschläger sowie Bezirksvorsteher Daniel Resch
einig. „Fast jedes Wochenende belagern bis zu 400 Tuning-Fans den
Kahlenberg. Dabei zeigen sie lautstark was ihre Fahrzeuge können", so
die beiden Politiker. Während Bezirksvorsteher Daniel Resch bereits
gezielte Schritte gesetzt hat, um das Geschehen einzuschränken, wie
etwa das Aufstellen von Betonwänden, zieht Abg. z. NR Andreas
Ottenschläger jetzt auf Bundesebene mit deutlichen Verschärfungen im
Kraftfahrgesetz nach: „Extremem Rasen und besonders rücksichtslosem
Verhalten wird nun durch eine Reihe von Maßnahmen begegnet: Nach der
Erhöhung der Geldstrafen und Verlängerung der Entziehungszeiten der
Lenkberechtigung für extremes Schnellfahren im Sommer des Vorjahres,
bringt die neue Kraftfahrgesetz-Novelle gezielte Verschärfungen
speziell gegen die illegale Auto-Tuning-Szene", so Ottenschläger.
Eine dementsprechende Gesetzesvorlage wurde am Dienstag im
Verkehrsausschuss des Nationalrates mit den Stimmen von ÖVP, Grünen,
SPÖ und NEOS gegen die Stimmen der FPÖ angenommen. „Ein weiteres
Teilpaket gegen grobe Raser wird derzeit auf Expertenebene
ausgearbeitet und bald begutachtungsreif sein. Hier wird auch über
die Beschlagnahme von Fahrzeugen für Unbelehrbare gesprochen werden.
Der Millionär, der mit 250 km/h über den Wiener Außenring rast, wo 80
km/h gelten, sollte sein „Spielzeug“ abgeben müssen", kündigte
Ottenschläger an.
Bund setzt Rahmenbedingungen – Stadt Wien weiter säumig
Seitens der Volkspartei Wien werden die Maßnahmen der Bundesregierung
als wichtigen Schritt gegen die Roadrunner-Szene vollinhaltlich
begrüßt. Denn in vielen Gegenden Wiens spitzt sich die Lage hingegen
nicht nur auf den Straßen, sondern auch auf den Treffpunkten und
Wohngebieten massiv zu. Auch die Stadtregierung sei aufgefordert,
hier endlich ihren Beitrag zu leisten. „Wir dürfen erneut darauf
hinweisen, dass Stadträtin Sima uns weiterhin eine Antwort auf unsere
letzten Briefe schuldig ist, wo wir auf die verheerende Situation
rund um die Roadrunner in Wien aufmerksam gemacht haben. Die Stadt
muss hier deutlich mehr Engagement an den Tag legen und den Worten
auch Taten folgen lassen“, so Landesparteiobmann Stadtrat Karl
Mahrer.
Raser gefährden Menschenleben
"Die Roadrunner bereiten vielen Döblingerinnen und Döblingern
zahllose schlaflose Nächte - damit muss jetzt Schluss sein. Ich
bedanke mich bei Andreas Ottenschläger, der sich hier als
Verkehrssprecher auch für die Interessen in Döbling stark gemacht
hat, so Bezirksvorsteher Daniel Resch. „Der Bund hat einen
wesentlichen Schritt zur Problemlösung gesetzt, jetzt ist die Wiener
Stadtregierung aufgefordert und eingeladen, konsequente Maßnahmen
gegen die Gefährdung und Störung durch die Roadrunner-Szene zu
setzen“, so Stadtrat Karl Mahrer abschließend.
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