• 06.04.2022, 12:13:55
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Neues Cyber Defense Center an der FH St. Pölten vorgestellt

LH Mikl-Leitner: Eine Bereicherung für Studierende, Wirtschaft und Wissenschaft

Utl.: LH Mikl-Leitner: Eine Bereicherung für Studierende, Wirtschaft
und Wissenschaft =

St. Pölten (OTS) - Um die Studierenden noch besser auf die
Herausforderungen der Wirtschaft vorzubereiten, wurde an der
Fachhochschule St. Pölten das Cyber Defense Center errichtet. Bei
einer gemeinsamen Pressekonferenz von Landeshauptfrau Johanna
Mikl-Leitner, Bürgermeister Matthias Stadler, Simon Tjoa vom
Department für Informatik und Security sowie Absolvent Richard Thron,
Head of Information Security bei Doka, wurde das Projekt heute
vorgestellt.

„Für Politik, Wirtschaft sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
bringt die Digitalisierung unglaublich viele Chancen,“ sagte die
Landeshauptfrau. Auf der anderen Seite sei man verstärkt Gefahren
ausgesetzt wie etwa der Internetkriminalität. Im Jahr 2021 habe es
mit 46.000 Anzeigen einen neuen Höchststand in diesem Bereich
gegeben, führte sie weiter aus. „Nur 20 Prozent der österreichischen
Groß- und Mittelbetriebe geben an, dass sie über einen Krisenplan für
Cyber-Angriffe verfügen. Es geht mittlerweile aber nicht mehr darum,
ob man von einer Cyber-Attacke betroffen ist, sondern wann es
passiert. Umso wichtiger ist daher die Kompetenz, wie man mit
Cyber-Attacken umgeht“, betonte sie.

„Hier an der FH St. Pölten ist der Hotspot für das Thema
Internet-Sicherheit zu Hause“, sprach Mikl-Leitner einen weiteren
Aspekt an. „Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten am
Department für Informatik und Security und betreuen etwa 500
Studierende“, informierte die Landeshauptfrau. „Dieses Cyber Defense
Center hat Vorteile für Studierende, für die Wirtschaft und die
Wissenschaft. Die Studenten sammeln durch die Simulationen und den
Simulator wichtige Erfahrungen und lernen, wie man mit
Stress-Situationen umgehen kann. Die Wirtschaft wird von den
Studierenden profitieren, die einmal den Betrieben zur Verfügung
stehen. Und auch für die Wissenschaft ist diese Einrichtung eine
Bereicherung, weil neues Wissen generiert sowie neue Anwendungen und
neue Techniken entwickelt werden können“, hob sie hervor. Die NÖ
Landesregierung hat für die Errichtung dieses
Lehr-Cyber-Defense-Centers am Department für Informatik und Security
an der Fachhochschule St. Pölten für eine Laufzeit von zwei Jahren
eine Förderung in der Höhe von 194.148,50 Euro bewilligt.

„Die Verletzlichkeit im Bereich des Internets ist eine ständige
Herausforderung“, sagte Bürgermeister Stadler, der auch betonte: „An
der Fachhochschule St. Pölten kann man am Puls der Zeit lernen und
forschen.“

Simon Tjoa, Leiter Department Informatik und Security an der FH St.
Pölten, meinte: „Das Cyber Defense Center an der Fachhochschule St.
Pölten gibt Studierenden die einmalige Chance, praxisnah Aufgaben zur
Überwachung der Cybersicherheit kennenzulernen und Kompetenzen für
den zukünftigen Einsatz in Unternehmen zu erwerben und
weiterzuentwickeln.“

Absolvent Richard Thron, Head of Information Security bei Doka,
führte aus: „Ein Cyber Defense Center ist für ein Unternehmen der
zentrale operative Knotenpunkt der Cyber-Security-Abwehr.“

Das Cyber Defense Center an der FH St. Pölten besteht aus dem Cyber
Defense Lab und dem Cyber Defense Command Center und ermöglicht es
Studierenden, praxisnahe Aufgaben zur Überwachung, Beratung und
Management der Cybersicherheit kennenzulernen und so Kompetenzen für
den zukünftigen Einsatz in Unternehmen zu erwerben und
weiterzuentwickeln. Um die Lernerfahrung optimal zu unterstützen, ist
die Umgebung so geschaffen, dass Studierende mit einer Kombination
aus tatsächlichen Produktionsdaten und simulierten Angriffen
konfrontiert werden.

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