- 24.03.2022, 12:17:32
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Tuberkulose – SPÖ-Bayr: Weltweit Investitionen in Diagnose, Prävention, Behandlung und Pflege notwendig
Zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt ist die Zahl der Tuberkulose-Todesfälle im Jahr 2020 wieder angestiegen. Kriege in Osteuropa, Afrika und dem Nahen Osten haben die Situation für gefährdete Bevölkerungsgruppen weiter verschlimmert. „Die COVID-19 Pandemie hat große Ungleichheiten in der medizinischen Versorgung deutlich gemacht. Wir müssen weltweit sicherstellen, dass auch die Verletzlichsten und Ärmsten Zugang zu lebenswichtiger Gesundheitsversorgung haben“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des World TB Day am 24. März. ****
Obwohl medikamentös behandelbar, zählt die Tuberkulose in armen Ländern zu den tödlichsten Infektionskrankheiten. 4.100 Todesfälle pro Tag wären vermeidbar. Laut WHO betrugen die weltweiten Ausgaben für Tuberkulosediagnostik, -behandlung und -prävention im Jahr 2020 weniger als die Hälfte des globalen Ziels von 13 Milliarden US-Dollar jährlich. Für Forschung und Entwicklung werden zusätzlich 1,1 Milliarden US-Dollar pro Jahr benötigt.
„Die weltweit durch die Pandemie überlasteten Gesundheitssysteme müssen mit ausreichend Mitteln versorgt werden, um die Qualität und Verfügbarkeit wirksamer Tuberkulose-Diagnostik, -Prävention, -Behandlung und -Pflege zu verbessern“, fordert Bayr.
„Die Vereinten Nationen haben sich in den Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) vorgenommen die Tuberkulose bis 2030 zu beseitigen. Dieses Ziel lässt sich nur mit internationaler Solidarität und Zusammenarbeit erreichen“, stellt Bayr abschließend fest. (Schluss)up
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