• 22.03.2022, 12:26:29
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„WELTjournal / WELTjournal +“: „Baltikum – in Russlands Schatten“ und „Tschernobyl – Tourismus in der Gefahrenzone“

Am 23. März ab 22.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 23. März ab 22.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine
herrscht in den baltischen Staaten größte Sorge. Das „WELTjournal“ –
präsentiert von Christa Hofmann – zeigt dazu am Mittwoch, dem 23.
März 2022, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Baltikum – in
Russlands Schatten“. Um 23.05 Uhr folgt die Dokumentation
„Tschernobyl – Tourismus in der Gefahrenzone“.

WELTjournal: „Baltikum – in Russlands Schatten“

Die Menschen in Estland, Lettland und Litauen haben Angst, das
nächste Ziel einer russischen Invasion zu werden. Das Baltikum war
fast 50 Jahre Teil der Sowjetunion. Seit 1991 sind Estland, Lettland
und Litauen unabhängig und als einzige ehemalige Sowjetrepubliken
Mitglieder der EU und der NATO. Das „WELTjournal“ zeigt, wie sensibel
die Lage des Baltikums an der Ostgrenze Russlands ist und wie groß
die Beunruhigung vor allem unter den älteren Menschen ist, die damals
unter sowjetischer Herrschaft gelebt haben. Mit zunehmenden
Spannungen sehen sich aber auch die russischen Minderheiten
konfrontiert, die in Estland und Lettland ein Viertel der Bevölkerung
ausmachen.

WELTjournal +: „Tschernobyl – Tourismus in der Gefahrenzone“

Die Übernahme des Katastrophen-Atomkraftwerks Tschernobyl durch
russische Truppen hat die Gefahr radioaktiver Verstrahlung wieder in
die Schlagzeilen katapultiert. Im April 1986 ereignete sich in
Tschernobyl die schlimmste Nuklear-Katastrophe der Geschichte, bei
der weite Teile der Ukraine und viele Länder Europas radioaktiv
kontaminiert wurden. „WELTjournal +“ berichtet, wie sich in der nach
wie vor hochverstrahlten Sperrzone um das Katastrophen-AKW eine Art
illegaler Tourismus entwickelt hat. Bis Kriegsausbruch drangen junge
Ukrainer/innen, unter ihnen Abenteurer, Künstler/innen und
Extremsportler, heimlich in die Sperrzone ein und erforschten die
verlassenen Ruinen. Sie wanderten durch die verfallende Geisterstadt,
sprangen mit Fallschirmen von leerstehenden Hochhäusern, campierten
in einer post-apokalyptischen Landschaft – und schlugen alle
gesundheitlichen Risiken in den Wind.

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