- 10.03.2022, 15:06:49
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FPÖ – Angerer/Kassegger: Seit Monaten weisen wir gebetsmühlenartig auf die Gefahr einer grünen Inflation hin!
Um grüne Inflation zu stoppen, braucht es einen sofortigen Strategiewechsel und staatliche Unterstützungsmaßnahmen
„Aufgrund des hohen Gaspreises ist der Betrieb der Papierfabrik Norske Skog in Bruck/Mur nicht mehr leistbar, 450 Mitarbeiter sind davon betroffen. Wie können ÖVP und Grüne solche Entwicklungen weiterhin ignorieren und Österreich mit sehendem Auge an die Wand fahren? Seit Monaten weisen wir gebetsmühlenartig auf die Gefahr einer grünen Inflation hin. Die Regierungsparteien haben aber sämtliche Bedenken vom Tisch gewischt“, so der freiheitliche Wirtschaftssprecher NAbg. Erwin Angerer in einem ersten Statement zum Produktionsstopp der Papierfabrik.
„Schwarz und Grün pflegten sorgsam die eigenen Seilschaften und zeitgleich wurden die sozialen und ökonomischen Kosten der Pandemie nach unten hin verteilt. Nun müssen die Steuerzahler für das Managementversagen der Bundesregierung die Zeche zahlen. Der bedingungslose Ausstieg aus der fossilen Energie in Kombination mit einem katastrophalen Corona-Krisenmanagement haben solche Entwicklungen, wie in Bruck an der Mur, befeuert. Es ist keine Teuerungswelle mehr, die uns durch das rigide Durchpeitschen der Energiewende trifft, sondern ein Tsunami, dem wir nur schwer etwas entgegensetzen können“, zeigte sich der FPÖ-Wirtschaftssprecher besorgt.
Die Forderung der Freiheitlichen, dass der Staat nun regulierend eingreifen müsse, wäre die einzige Möglichkeit, um rasch handeln zu können, erklärte FPÖ-Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger. „Kleine Kurskorrekturen reichen nicht mehr aus, es braucht einen umfassenden Strategiewechsel. Dazu zählen unter anderem die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Treibstoffe, Erhöhung der Pendlerpauschale, Deckelung der Energiepreise oder auch die Halbierung der Mehrwertsteuer auf Strom, Gas, Heizöl. Zudem haben wir heute im Parlament einen Antrag eingebracht, um sicherzustellen, dass wir zukünftig auf etwaige Gasversorgungsengpässe besser reagieren können. Wir schlagen daher vor, eine Pflichtnotstandsreserve für Erdgas in Österreich zu schaffen, um zumindest den heimischen Gasbedarf für 90 Tage abdecken zu können. Das alles wird aber nur dann funktionieren, wenn Energiepolitik in Österreich endlich mit Hausverstand und nicht mit der Brechstange betrieben wird“, betonte Kassegger.
„Die Corona-Krise dient hauptsächlich als Deckmantel für das Versagen von ÖVP und Grünen. Während wir ständig mit Lockdowns, Maskenpflicht und Impfzwang beschäftigt wurden, zeichnete sich bereits ab, dass wir es zukünftig mit einer noch nie dagewesenen Energiekrise zu tun haben werden, die ebenso menschliches Leid hervorruft wie die Covid-19-Pandemie“, betonte Angerer.
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