• 07.02.2022, 12:05:37
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„ORF III Kulturdienstag“: „Erbe Österreich“-Tripel mit Premiere „Wiens verborgene Palais“, Teil zwei

Außerdem: „Wiener Bürgermeister: Jakob Reumann“, „Das Looshaus – Die Rettung eines Baujuwels“, „erLesen“ u. a. mit Rabinowich und Hellsberg

Utl.: Außerdem: „Wiener Bürgermeister: Jakob Reumann“, „Das Looshaus
– Die Rettung eines Baujuwels“, „erLesen“ u. a. mit Rabinowich
und Hellsberg =

Wien (OTS) - Der „ORF III Kulturdienstag“ am 8. Februar 2022 zeigt
zum Auftakt eines dreiteiligen „Erbe Österreich“-Abends Teil zwei der
neuen ORF-III-Reihe „Wiens verborgene Palais“. Karl Hohenlohe führt
darin etwa ins Palais Lamberg oder in das Stadtpalais des Prinzen
Eugen. Anschließend stehen der ehemalige Wiener Bürgermeister Jakob
Reumann sowie danach das berühmte Looshaus im Mittelpunkt weiterer
Produktionen. Den Abend beschließt eine neue Ausgabe des
Büchermagazins „erLesen“, in der Heinz Sichrovsky Schriftstellerin
Julya Rabinowich, Autor und Musiker Clemens Hellsberg sowe
Psychiaterin Heidi Kastner begrüßt.

Im Hauptabend lüftet „Erbe Österreich“ die Geheimnisse rund um „Wiens
verborgene Palais“ (20.15 Uhr). Hinter der schlichten Fassade des
Palais Lamberg in der Wiener Wallnerstraße scheint sich bis heute das
Geheimnis von Maria Theresias Ehemann zu verbergen. Im Schatten der
Hofburg baute sich Franz Stephan von Lothringen an dieser Adresse
sein Geschäftsimperium auf, während er seiner Frau die
Regierungsarbeit überließ. Karl Hohenlohe führt in der zweiten, von
Gigga Neunteufel gestalteten Folge der neuen ORF-III-Dokutrilogie in
dieses historisch wie architektonisch interessante Gebäude. Auch das
Palais Starhemberg, Sitz des heutigen Unterrichtsministeriums, ist
Inhalt dieser Sendung: Hier wohnte der legendäre Ernst Rüdiger Graf
Starhemberg während der zweiten Belagerung Wiens durch die Osmanen.
Außerdem geht es ins Stadtpalais des Prinzen Eugen, heute Sitz des
Finanzministeriums.

Anschließend zeigt ORF III den Film „Wiener Bürgermeister: Jakob
Reumann – Der rote Macher“ (21.05 Uhr), gefolgt von der Produktion
„Das Looshaus – Die Rettung eines Baujuwels“ (21.55 Uhr). Als Wiens
nobelster Herrenschneider „Goldman & Salatsch“ im Jahr 1910 die
Fassade seines neuen Flagshipstores am Michaelerplatz enthüllte,
verschlug es den Wienerinnen und Wienern schier die Sprache. Kein
einziger Schnörkel zierte das von Architekt Adolf Loos vis-à-vis der
Hofburg errichtete Haus. Das Gebäude wurde zur Mutter aller Wiener
Architekturskandale und zum Symbol des Aufbruchs in die moderne Zeit.
Regisseur Rudolf Klingohr zeichnet in der Dokumentation nach, wie es
Architekt Burkhardt Rukschcio und seinem Team Ende der 1980er
gelungen ist, das Baujuwel wieder in seinen Urzustand
zurückzuversetzen.

Ein flammender Appell gegen die Spaltung der Gesellschaft, Einblicke
in die Familienchronik von Peter Schröcksnadel und eine Abhandlung
über „dummes Verhalten“ stehen diesmal auf dem Programm von „erLesen“
(22.45 Uhr). Dumme Entscheidungen hätten in der Geschichte der
Menschheit „schon mehr Schaden angerichtet als alle Waffen, Bakterien
und Viren gemeinsam“, schreibt Heidi Kastner in ihrem neuen Buch
„Dummheit“. Geboren wurde die Idee zur Abhandlung über törichtes
Verhalten „durch die jahrzehntelange Begegnung mit dem Phänomen, das
einen immer wieder fassungslos macht“, wie die Fachärztin für
Psychiatrie und Neurologie erzählt. Die vielen Facetten des
ehemaligen ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel versucht das
Autorenduo Clemens Hellsberg und Josef Metzger zu zeigen. Und Julya
Rabinowich schreibt in ihrem neuen Werk „Dazwischen: Wir“ gegen
Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft an. Selbst als Kind
nach Österreich gekommen, weiß die Schriftstellerin um die Gefühle,
wenn man sich nicht zugehörig fühlt und Ausgrenzung erlebt.

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