• 03.02.2022, 10:24:30
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„Bewusst gesund“: Neue Therapie bei Akuter Myeloischer Leukämie

Außerdem am 5. Februar um 17.30 Uhr in ORF 2: Eisbaden – gesund oder gefährlich?

Utl.: Außerdem am 5. Februar um 17.30 Uhr in ORF 2: Eisbaden –
gesund oder gefährlich? =

Wien (OTS) - Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin
„Bewusst gesund“ am Samstag, dem 5. Februar 2022, um 17.30 Uhr in ORF
2 folgende Beiträge:

Der Arlberg-Doktor – im Einsatz für seine Patientinnen und Patienten

Wie sieht das Leben eines Bergdoktors tatsächlich aus? Meist sind es
lange Ordinationszeiten mit vollen Warteräumen und anschließenden
Hausbesuchen, und das bei jedem Wetter und allen denkbaren
Straßenverhältnissen, die Landärzte und -ärztinnen zu bewältigen
haben. Oft sind sie mit schwierigen Fällen auf sich allein gestellt,
denn Fachkollegen und -kolleginnen bzw. Spitäler sind mitunter weit
entfernt und nicht jederzeit erreichbar. „Bewusst gesund“ hat in
Pettneu am Arlberg den Allgemeinmediziner und Notarzt Dr. Christian
Klimmer einen Tag lang begleitet. Gestaltung: Christian Kugler.

Akute Myeloische Leukämie

In Österreich erkranken im Jahr ca. 320 Menschen an Akuter
Myeloischer Leukämie. Diese Form von Blutkrebs zählt zu den
aggressivsten Krebserkrankungen und kann ohne Behandlung binnen
weniger Wochen zum Tod führen. Um die Überlebenschancen der
Patientinnen und Patienten zu erhöhen, muss nach der Diagnose rasch
mit einer individuellen Therapie begonnen werden. Manche Betroffene
können aufgrund von Begleiterkrankungen, ihres Alters oder ihres
gesundheitlichen Zustands die wichtige intensive Chemotherapie und
anschließende Stammzellentransplantation, die zu einer Heilung führen
können, nicht erhalten. Mit einem neuen Medikament können diese
Patientinnen und Patienten ein weiteres halbes Jahr an Lebenszeit
gewinnen. Gleichzeitig reduziert die neue Therapie die erforderlichen
Bluttransfusionen und damit verbundene Krankenhausaufenthalte.

Ernährung für Krebspatientinnen und -patienten

Krebspatientinnen und -patienten kämpfen während ihrer Behandlung mit
zahlreichen Nebenwirkungen, die durch Chemotherapie und Bestrahlung
hervorgerufen werden. Müdigkeit oder Appetitlosigkeit sind die
häufigsten, aber auch Geschmacksstörungen können auftreten, manche
verlieren ihren Geschmackssinn sogar zur Gänze. Die Folge: Speisen
schmecken anders als gewohnt, die verschiedenen Geschmacksrichtungen
werden als zu intensiv oder zu fad empfunden, manchmal bleibt ein
metallischer Nachgeschmack. Patienten und Patientinnen tendieren dann
dazu, sich einseitig zu ernähren oder ganze Lebensmittelgruppen zu
meiden, und laufen damit Gefahr, zusätzlich zur Krebserkrankung eine
Mangelernährung zu entwickeln. Elisabeth Hütterer, Diätologin an der
Onkologischen Ambulanz im AKH Wien, führt ernährungsmedizinische
Begleitungen durch und erklärt im Gespräch mit Dr. Christine Reiler,
wie Betroffene bei Kräften bleiben.

Hartnäckiges Sodbrennen

Brennende Schmerzen hinter dem Brustbein und saures Aufstoßen sind
die Hauptsymptome von Sodbrennen. Beinahe die Hälfte aller
Österreicher/innen leidet hin und wieder darunter. Verantwortlich
dafür ist Magensäure, die in der Speiseröhre hochsteigt, der
sogenannte Reflux. Meist treten die Beschwerden nach üppigen Essen
auf und verschwinden bald wieder. In vielen Fällen hilft eine
Ernährungsumstellung, in weiterer Folge Medikamente, die die
Magensäure reduzieren. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn erklärt, was
zu Reflux führt und welche weiteren Möglichkeiten der Behandlung es
gibt.

Eisbaden – gesund oder gefährlich?

Zum Jahreswechsel gehen die Bilder um die Welt, wenn sich
Unerschrockene in eisige Fluten stürzen. Mittlerweile ist Eisbaden
ein neuer Trend und hat sogar einen Namen – die Wim-Hof-Methode. Die
Kälteanwendung ist in Skandinavien schon weit verbreitet,
mittlerweile wagen sich auch immer mehr Österreicher und
Österreicherinnen ins kühle Nass. Diese auf den ersten Blick
befremdlich erscheinende Aktivität ist nicht nur etwas für
Abenteuerlustige. Das regelmäßige Baden bei ca. zwei Grad kann sich
durchaus positiv auf die Gesundheit auswirken. Allerdings gilt es,
sich an bestimmte Spielregeln zu halten. Gestaltung: Vroni Brix.

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