Staatssekretärin Mayer: Lockerungen wichtiger Schritt für Kulturleben in Österreich

Spätere Sperrstunde vor allem für Kinos wichtig, Vereinfachungen bei Veranstaltungsregeln für Theater- und Opernbetrieb

Wien (OTS) - Als „wichtigen Schritt in Richtung Normalität für das Kulturleben in Österreich“ hat Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer die heute bekanntgegebenen Lockerungsschritte der Bundesregierung bezeichnet.

„Die überschaubaren Auswirkungen der aktuellen Welle auf das Gesundheitssystem lassen glücklicherweise schon jetzt erste Lockerungsschritte zu“, so Mayer. „Ich freue mich, dass wir den Kulturinstitutionen in Österreich die schärfsten der derzeit geltenden Maßnahmen bald ersparen können.“

Die Sperrstunde um 22 Uhr habe im Kulturbereich unter anderem die Kinos schwer getroffen, so Mayer. „Die Kinos konnten durch die Sperrstunde pro Saal nur eine Abendvorstellung spielen anstatt wie üblich zwei hintereinander. Mit der Verschiebung der Sperrstunde ist ab 5.2. wieder ein annähernd normaler Betrieb möglich.“

Für Theater-, Opern- und Konzerthäuser sei vor allem die Rücknahme der 2G-Plus-Regelung ab 500 Personen und der Booster-Plus-Regelung ab 1.000 Personen eine Erleichterung, so Mayer. „Durch das Wegfallen des Tests zusätzlich zum Geimpften- bzw. Genesenen-Status sind auch spontane Kulturbesuche wieder möglich. Wir bekommen damit einen wichtigen Teil unseres gewohnten Kulturlebens und einen Quell der Freude und Inspiration in unserem Alltag zurück.“

„Ich freue mich, dass wir den Kultureinrichtungen und dem Publikum mit diesen ersten Lockerungsschritten ein Stück Normalität zurückgeben können. Keine Regelung soll länger in Kraft bleiben als unbedingt notwendig“, so die Staatssekretärin.

Konkret sind für den Kunst- und Kulturbetrieb ­– sofern die derzeitigen Prognosen zum „Peak“ der aktuellen Welle zutreffen ­– folgende Maßnahmen geplant:

Ab 5.2.:

  • Sperrstunde 24 Uhr statt 22 Uhr – gilt für alle Kulturveranstaltungen
  • Entfall der „2G plus“ bzw. „Booster plus“-Regelungen bei Veranstaltungen – es gilt 2G sowie FFP2-Maske
  • Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze sind mit bis zu 50 Personen erlaubt (bisher 25)
  • Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen sind mit bis zu 2.000 Personen erlaubt (keine Änderung)

Ab 12.2.:

  • Entfall der 2G-Regelung für Museen (analog zum Handel)

Ab 19.2.:

  • 3G- statt 2G-Regelung bei allen Veranstaltungen (analog zur Gastronomie)

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Pressesprecher der Staatssekretärin für Kunst und Kultur
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