• 27.01.2022, 11:12:17
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Der ORF/MDR-Eventthriller zu Falcos Superhit: „Jeanny – Das 5. Mädchen“ mit Theresa Riess und Manuel Rubey am 30. Jänner

Außerdem zu Falcos 65. Geburtstag im ORF: Zwei Dokus und Dacapo für „Falco – Verdammt, wir leben noch!“

Utl.: Außerdem zu Falcos 65. Geburtstag im ORF: Zwei Dokus und
Dacapo für „Falco – Verdammt, wir leben noch!“ =

Wien (OTS) - Junge Mädchen verschwinden. Jeder verdächtigt jeden. Und
dann: Die skandalöse Liebesgeschichte zwischen einem vermeintlich
psychopathischen Stalker und dem Objekt seiner Begierde. Inspiriert
von Motiven und dem mehrdeutigen Text des berühmten Falco-Songs, der
Mitte der 1980er Jahre für Aufregung sorgte, gibt die Wienerin
Theresa Riess „Jeanny – Das 5. Mädchen“, eine 19-jährige Schülerin,
die sich in den mysteriösen Steuerberater Johannes (gespielt von
Manuel Rubey) verliebt und, gefangen zwischen Liebe, Angst, Mitleid
und Misstrauen, in größte Gefahr gerät. Mit diesem
ORF/MDR-Eventthriller – zu sehen am Sonntag, dem 30. Jänner 2022, um
20.15 Uhr – gratuliert ORF 2 Johann Hölzel aka Kultstar Falco, der am
19. Februar 65 Jahre alt geworden wäre. Neben Theresa Riess und
Manuel Rubey sind in weiteren Rollen u. a. auch Eva Herzig, Patricia
Aulitzky, Steffen Schroeder, Laura Bilgeri, Johann Nikolussi, Zeynep
Buyrac, Martin Brambach und Martin Feifel zu sehen. Regie bei diesem
im Herbst 2020 in Niederösterreich (Mödling und Umgebung) gedrehten
Spielfilm führte Andreas Kopriva nach einem Drehbuch von Andreas
Karlström und Thorsten Wettcke.

Noch mehr Falco im ORF

Den Auftakt macht Manuel Rubey in dem vom ORF im Rahmen des
Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Biopic „Falco – Verdammt wir
leben noch!“ am Samstag, dem 29. Jänner, um 21.50 Uhr in ORF 1. Mit
„Jeanny – wie alles begann. Falco – Forever Young“ zeigt ORF 2 am
Sonntag, dem 30. Jänner, um 23.15 Uhr Patrick Hiblers Falco-Porträt
aus dem Jahr 2017. Die mit neuen Infos und neuem Archivmaterial
erweiterte Fassung zeichnet anlässlich des 65. Geburtstags das Leben
des Ausnahmekünstlers nach. Es kommen Falco-Kenner/innen und
-Wegbegleiter/innen wie André Heller, Niki Lauda, Markus Spiegel,
Gottfried Helnwein, Barbara Stöckl, aber auch sein Vater Alois
Hölzel, in einem seiner raren Interviews, zu Wort. Zudem sind
zahlreiche, bereits verschollen geglaubte Highlights aus dem
ORF-Archiv zu sehen.

Theresa Riess: „Laute Freudenschreie“

„Jeanny – Das 5. Mädchen“ ist Theresa Riess’ erste große Hauptrolle
im Fernsehen. Riess über den Moment, als sie die Zusage für die Rolle
erhalten hat: „Es war ein unglaubliches Gefühl! Der Anruf kam so
überraschend, da erst wenige Tage seit dem Casting vergangen waren.
Ich erinnere mich, dass ich laute Freudenschreie von mir gegeben habe
und gerührt war und es nicht glauben konnte. Und dann habe ich mit
klopfendem Herzen meine Familie und Freunde kontaktiert.“ Die
Drehbuchautoren wurden von dem Falco-Hit „Jeanny“ zu diesem Film
inspiriert. Der Song führte 1986 – zwölf Jahre vor Riess’ Geburt –
die Charts an und war ein großer Skandal. Welche Verbindung sie zu
Falcos Musik hatte, bevor Sie die Rolle übernommen hat? „Natürlich
kannte ich den Song schon vorher! Es ist unmöglich, ihn nicht zu
kennen. Im Radio läuft Falco noch immer auf und ab. Ich persönlich
verbinde mit Falcos Musik Feierabende – es kommt mir vor, dass es
immer zumindest einen Moment bei Feiern, zumindest in Österreich,
gibt, in dem ein Song von Falco auf der Playlist abgespielt wird. Mir
fällt da gleich das Lied ,Junge Römer‘ ein.“

Manuel Rubey: „Ich verbinde viel mit Falcos Musik“

„Ich spiele nie wieder Falco“, ließ Manuel Rubey nach seiner
Titelrolle im Biopic „Verdammt, wir leben noch!“ (2008) wissen. Für
„Jeanny – Das 5. Mädchen“ stand Manuel Rubey in einem von einem
Falco-Hit inspirierten Film als undurchschaubarer Steuerberater
Johannes vor der Kamera. Was Rubey mit Falcos Musik und insbesondere
dem Song „Jeanny“ verbindet? „Ich verbinde viel mit Falcos Musik,
weil ich mich lange Zeit sehr intensiv mit ihr beschäftigt habe. Sie
ist mir daher sehr nah und vertraut. Mit ,Jeanny‘ verbinde ich die
Geschichte, die mir die Bolland-Brüder dazu erzählt haben: Die beiden
hatten den Song in einer Dreiviertelstunde geschrieben, als Reaktion
auf die Nachricht, dass ein Mädchenmörder, der in Holland sein
Unwesen getrieben hatte, endlich gefasst worden war. Sie hatten den
Text in der dritten Person geschrieben. Der geniale Zug von Falco
war, dass er sagte: Ich singe es in der Ich-Form.“ Und weiter über
die Rolle: „Mich hat gereizt, dass ein offenbar in der Kindheit
schwer verstörter und missbrauchter Charakter im Erwachsenenleben
versucht, mit Akkuratesse und Pedanterie den Schmerz und den Wahn
unter Verschluss zu halten, und alles daransetzt, ein bürgerliches
Leben zu führen.“

Mehr zum Inhalt

In einer beschaulichen Kleinstadt in der Nähe von Wien verschwinden
seit Jahren in immer kürzer werdenden Abständen Mädchen zwischen 18
und 20 Jahren spurlos. Die Bevölkerung ist beunruhigt, wirft der
Polizei Inkompetenz vor. Weil Kommissar Degner nicht weiterkommt,
formiert sich eine Bürgerinitiative zum Schutz der Jugendlichen.

Als die 19-jährige Schülerin Jeanny (Theresa Riess), die noch auf der
Suche nach ihrem Platz in ihrer Familie und der Gesellschaft ist, auf
den geheimnisvollen, aber charmanten Steuerberater Johannes (Manuel
Rubey) trifft, hat diese Begegnung zunächst etwas Bedrohliches. Aber
Johannes sieht so viel mehr in Jeanny als nur ein unschuldiges
Mädchen. Und er gibt Jeanny, die in jungen Jahren schon ihren Vater
verloren hat, Halt und Anerkennung. Er hilft ihr, die Matura zu
bestehen, er weckt ihr Selbstbewusstsein und gibt ihr die
Wertschätzung, die sie vermisst. Zwischen den beiden wächst eine
ungewöhnliche Liebe, die zunächst vor allen geheim gehalten wird.

Doch als Jeanny entdeckt, dass Johannes sie ausspioniert, dass er sie
heimlich fotografiert hat und dass er nicht der ist, für den sie ihn
gehalten hat, wächst das Misstrauen in ihr. Sie findet heraus, dass
es ein dunkles Geheimnis in Johannes’ Vergangenheit gibt, und
verstrickt sich in einem Konflikt zwischen Mitleid, Liebe und
Misstrauen.

Als Jeannys beste Freundin Luzia (Laura Bilgeri) verschwindet, fällt
der Verdacht auf Johannes. Das Klima des Misstrauens und der Angst
spitzt sich zu, die aufgebrachten und verängstigten Bürgerinnen und
Bürger wollen einen Schuldigen und alles spricht gegen Johannes.
Jeanny ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Angst um ihre beste
Freundin und ihrer Sorge, dass ein Unschuldiger, ihre große Liebe,
zum Sündenbock gemacht wird. Ihr Wunsch das Richtige zu tun, bringt
sie dabei selbst in größte Gefahr …

„Jeanny – Das 5. Mädchen“ ist eine Koproduktion von ORF und MDR, der
Rowboat Film- und Fernsehproduktion in Koproduktion mit der Graf
Filmproduktion, gefördert von Fernsehfonds Austria und dem Land
Niederösterreich.

Auf Flimmit (flimmit.at) kann „Jeanny – Das 5. Mädchen“ seit 23.
Jänner gestreamt werden.

Auf der ORF-TVthek werden der Eventthriller „Jeanny – Das 5. Mädchen“
österreichweit sowie die Dokumentationen „Jeanny – Wie alles begann.
Falco – Forever Young“ und „Wiener Zeitgeist – Aufbruch in die 80er“
weltweit als Live-Stream bereitgestellt und nach der TV-Ausstrahlung
für sieben Tage als Video-on-Demand verfügbar sein. Auch die
Sendungen der beiden ORF III-Themenabende werden, sofern
entsprechende Online-Lizenzrechte vorliegen, auf der ORF-TVthek
bereitgestellt.

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