NEOS zu BMF-„Studien“: Das Steuergeld der Österreicher_innen gehört nicht der ÖVP

Douglas Hoyos: „Für 156.000 Euro müssen Durchschnittsverdiener fünf Jahre arbeiten. Die ÖVP sollte den Anstand haben, das Geld sofort zurückzuzahlen.“

Wien (OTS) - „Auch wenn noch offen ist, ob die Vorwürfe strafrechtlich relevant sind - dass die nun veröffentlichten ,Studien’ des Finanzministeriums eher keinen Mehrwert für die Arbeit des Ministeriums und damit für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gebracht haben, sondern dem Wahlsieg der Volkspartei gedient haben, ist bereits jetzt offensichtlich“, sagt NEOS-Generalsekretär und Abgeordneter Douglas Hoyos. „Die ÖVP sollte daher auch den Anstand haben, das Geld sofort zurückzuzahlen. Das Finanzministerium gehört nicht ihr, das Geld des Finanzministeriums gehört nicht ihr.“

Dass gestern sogar ÖVP-Haudegen Andreas Hanger in Fernsehinterviews der Schmäh ausgegangen ist und auch er nicht erklären konnte, was tierische Zuschreibungen und seltsame Familienaufstellungen in einer - angeblichen - Studie zu Wirtschafts- und Budgetpolitik verloren haben, zeige eindrücklich, dass bei der Vergabe der vom Ministerium bezahlten Auftragswerke „verheerende Zustände“ geherrscht haben, wie auch die Revisoren bereits festgestellt haben, so Hoyos.

„Wenn die ÖVP wissen will, ob Sebastian Kurz ein süßes Eichkatzerl oder eher ein hinterfotziger Pfau ist, dann soll auch die ÖVP dafür zahlen. Es ist nicht einzusehen, warum die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für diese Information, von der sie genau nichts haben, zur Kasse gebeten werden. Ein Durchschnittsverdiener muss schließlich ganze fünf Jahre hart und ernsthaft arbeiten, um brutto so viel zu bekommen, wie nur diese eine ,Studie’ gekostet hat.“

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
0664/88782480
presse@neos.eu
http://neos.eu
Aktuelle Informationen zu „Neustart Österreich“ unter www.neustartoesterreich.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001