Taucher/Stürzenbecher (SPÖ): Anschlag in Gumpendorferstraße aufs Schärfste zu verurteilen. Gewalt hat in unserer Stadt keinen Platz.

SPÖ, NEOS, ÖVP und FPÖ brachten Antrag im Gemeinderat ein – Grüne gegen überparteilichen Schulterschluss

Wien (OTS/SPW-K) - Am 15. Jänner warfen vermummte Personen Farbbomben sowie pyrotechnische Gegenstände auf das Haus einer Studentenverbindung in der Gumpendorferstraße im sechsten Wiener Gemeindebezirk und beschädigten neben der Hausfassade und dem Gehsteig zwei geparkte Fahrzeuge. Dank des Einsatzes der Wiener Polizei, die umgehend alarmiert wurde, kamen keine Personen zu Schaden. Dazu brachten SPÖ, NEOS, ÖVP und FPÖ gestern Abend im Wiener Gemeinderat einen Antrag ein und verurteilten den Anschlag vom 15. Jänner 2022. Die GRÜNEN schlossen sich dem überparteilichen Schulterschluss nicht an.

„Mit einem Schulterschluss über die Parteigrenzen hinweg wollen wir deutlich machen, dass Gewalt in unserer Stadt keinen Platz hat. Wir verurteilen den Anschlag in der Gumpendorferstraße aufs Schärfste und hoffen, dass die Verantwortlichen ausfindig gemacht werden. Wir sind gegen jede Form der Gewalt und – bei allen inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten – ausnahmslos für eine friedliche Auseinandersetzung“, so der stellvertretende Vorsitzende des SPÖ-Klubs Kurt Stürzenbecher.

Für den Vorsitzenden des SPÖ-Rathausklubs Josef Taucher ist klar: „Der Anschlag in der Gumpendorferstraße ist mutmaßlich politisch motiviert und, wie auch der Anschlag auf das Protestcamp in Wien-Donaustadt, aufs Schärfste zu verurteilen. Ich bin froh, dass niemand verletzt wurde und die Polizei Schlimmeres verhindern konnte.“ Und weiter: „Gewalt in jeglicher Form ist immer Unrecht. Umso verstörender ist es, dass die Grünen sich entschlossen haben, nicht mit unserem Antrag mitzugehen. Hier zeigt sich die Doppelmoral der Grünen. Gewalt hat in unserer Gesellschaft keinen Platz – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder politischer Meinung."

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