Kostelka zu Teuerungsbekämpfung: Es muss etwas geschehen!

Kaufkraftverlust enorm – Sozialminister ließ alle Fragen offen

Wien (OTS) - Heute kam es zu einem Gespräch in Form einer Videokonferenz zwischen den Pensionistenvertretern und Sozialminister Mückstein.

Pensionistenverbands-Präsident Dr. Peter Kostelka rechnete dabei dem Sozialminister vor, dass jemand mit einer 1.000 Euro Brutto-Pension aufgrund der massiven Preissteigerungen 173 Euro Kaufkraftverlust im Jahr erleidet, eine 1.300-Euro-Bruttopension verliert 356 Euro und die Kaufkraft einer 2.500-Euro-Bruttopension sinkt um 561 Euro im Jahr. Kostelka: „Es muss etwas geschehen! Die Pensionisten dürfen nicht allein gelassen werden, denn sie schaffen es nicht, die enormen Differenzen zwischen der heurigen Pensionsanpassung und den Höchst-Preisen für Energie, Wohnen und Lebensmittel zwischenzufinanzieren.“

Kostelka erneute seine Forderungen: Ein Teuerungs-100er als Sofort-Einmalzahlung, 300 Euro Winterzuschuss zur Abfederung der dramatisch hohen Energiekosten und auch eine Mehrwertsteuersenkung auf Haushaltsenergie sowie Nachbesserungen bei der Pensionsanpassung.

Kostelka: „Bei einer aktuell 4,3-prozentigen Teuerungsrate ist selbst bei der Anpassung von 3 Prozent (für Pensionen bis 1.000 Euro, Anm.) der Kaufkraftverlust enorm; ab 1.300 Euro monatlicher Bruttopension gibt’s überhaupt nur 1,8 Prozent und damit ist der Kaufkraftverlust noch deutlicher.“

Leider blieb Sozialminister Mückstein sehr vage und konnte keine konkreten Angaben zu den Forderungen des Pensionistenverbandes machen. Er ließ alle Fragen offen, auch zu anderen wichtigen Themen wie z.B. Pflege. Kostelka: „Trotz dieses unbefriedigenden Gesprächs werde ich nicht lockerlassen, wir werden um eine Verbesserung kämpfen!“

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Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
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