• 17.01.2022, 10:39:10
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Mörderisches Niederösterreich: Julia Franz Richter und Regina Fritsch ermitteln im Fall „Vier“

ORF-1-Landkrimi-Premiere am 18. Jänner

Utl.: ORF-1-Landkrimi-Premiere am 18. Jänner =

Wien (OTS) - Ein Haus mit schrecklicher Vergangenheit, ein spurlos
verschwundenes Mädchen und ein verhängnisvoller Verdacht: Zum Grande
Finale der aktuellen Landkrimi-Saison zieht das ORF-Erfolgsformat am
Dienstag, dem 18. Jänner 2022, um 20.15 Uhr in ORF 1 weiter nach
Niederösterreich. Nach Nina Proll und Karl Fischer („Die Frau mit
einem Schuh“) sind es nun Julia Franz Richter und Regina Fritsch, die
im zweiten Niederösterreich-Landkrimi auf Verbrecherjagd gehen und im
Fall „Vier“ vor einer großen Herausforderung stehen. In weiteren
Rollen standen u. a. auch Oliver Rosskopf, Manuel Rubey (auch am 30.
Jänner in ORF 1 in „Jeanny – Das 5. Mädchen“), Laurence Rupp, Susanne
Michel, Rainer Doppler, Klaus Rott, Grazyna Dylag und Rainer Wöss vor
der Kamera. Für Regie und Drehbuch zeichnet – erstmals bei einem
Landkrimi – Marie Kreutzer verantwortlich. Die Dreharbeiten gingen
mit einer coronabedingten Unterbrechung von März bis Oktober 2020 in
Niederösterreich (Krumau und Gars am Kamp) und Wien über die Bühne.
Bei den Biberacher Filmfestspielen 2021 wurde „Vier“ mit dem
Fernseh-Biber als „Bester Fernsehfilm“ prämiert.

Julia Franz Richter: Spannend, mythisch und atmosphärisch

Julia Franz Richter spielt die unerfahrene, aber hartnäckige
Gemeindepolizistin Ulli Herzog. Über den besonderen Reiz daran, für
diese Produktion vor der Kamera zu stehen: „Die Atmosphäre, die Marie
Kreutzer in dem Drehbuch kreiert hat, habe ich sofort spannend
gefunden. Ich bin selbst am Land aufgewachsen – in einer anderen
Gegend, aber auch in Niederösterreich –, und gewisse Charaktere,
Figuren und Stereotype begegnen einem da ja immer wieder. Mich hat
fasziniert, wie fein und differenziert sie dargestellt werden, wie
mit denen auch gebrochen wird, wie eine Dorfgemeinschaft auch mit
ihren Mythen, Ritualen und Traditionen funktioniert, und welche
Themen behandelt werden – vor allem auch, weil es keine Themen sind,
die ich per se aus einem Krimi-Kontext kenne, denen aber trotzdem
etwas Unheimliches anhaftet.“

Regina Fritsch: „Ich mag diese Authentizität“

Regina Fritsch nimmt als Marion Reiter vom Morddezernat St. Pölten
die Ermittlungen im neuen Fall „Vier“ auf. Fritsch über die Verortung
des Landkrimis: „Ich liebe mystische Inhalte sehr, und das
Waldviertel bietet dafür die ideale Kulisse. Ich bin in Hollabrunn im
Weinviertel geboren und aufgewachsen, das ist nur einen Katzensprung
vom Waldviertel entfernt. Dadurch sind mir Land und Leute sehr
vertraut, und ich kenne auch diese dörflichen Strukturen sehr gut,
die mich als Kind geprägt haben. In meinem Heimatdialekt zu drehen,
ist natürlich wunderbar – ich mag diese Authentizität. Es ist auch
eine Zeitreise zu vielen schönen und weniger schönen Dingen, die ich
in diesem Umfeld erlebt habe.“

Mehr zum Inhalt

Hochwasser in Krumau am Kamp: Im Keller des seit Langem unbewohnten
Hofes der Familie Trummler werden drei Säuglingsleichen gefunden. Die
beiden Mädchen und der Bub sind gleich nach der Geburt erstickt und
an Ort und Stelle verscharrt worden. Die Kindstode sind über zehn
Jahre her; so genau lässt sich das zunächst nicht sagen, auch weil
alle Familienmitglieder seit langer Zeit entweder tot oder
verschwunden sind.

Den Trummlers eilt ein dunkler Ruf voraus; mehr als einmal fällt das
Wort „verflucht“ im Ort: Nach dem spurlosen Verschwinden der Tochter
Claudia vor 20 Jahren – sie war zu dem Zeitpunkt gerade elf Jahre alt
– hat sich der Familienvater erhängt. Die Mutter ist wenig später
weggezogen. Kein Mensch hat je wieder von ihr gehört.

Die Dorfbewohnerinnen und -bewohner haben die Tragödie nie ganz
vergessen, und so werden alte Wunden aufgerissen, als Marion Reiter
(Regina Fritsch) vom Morddezernat St. Pölten die Ermittlungen
aufnimmt. Ihr wird die unerfahrene, aber hartnäckige
Gemeindepolizistin Ulli Herzog (Julia Franz Richter) zur Seite
gestellt. Während die beiden immer tiefer in die dunklen
Familiengeheimnisse der Trummlers eindringen, bezieht der neue
Eigentümer Benjamin Ludwig (Manuel Rubey), ein praktischer Arzt aus
Wien, mit seinem Lebensgefährten Matthias (Laurence Rupp) das
verwunschene Haus.

Benjamin und Matthias scheint die makabre Vorgeschichte zunächst
nicht zu stören, aber schon bald holen auch sie die Schatten der
Vergangenheit ein …

„Vier“ ist eine Koproduktion der Film AG mit ORF und ZDF, hergestellt
mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria und des Landes
Niederösterreich. Diese Filmproduktion entspricht den Kriterien des
Österreichischen Umweltzeichens für Green Producing.

Flimmit zeigt den neuen Landkrimi „Vier“ online schon eine Woche vor
TV-Ausstrahlung. Alle bisherigen Landkrimis gibt’s darüber hinaus
ebenfalls zum Nachsehen auf https://flimmit.at.

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