- 06.01.2022, 16:39:40
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Industrie trägt Corona-Maßnahmen der Bundesregierung mit
IV-GS Neumayer: Praktikabilität für Unternehmen sicherstellen, Versorgungssicherheit gewährleisten – Freiwilliges Home Office, wo betrieblich möglich
Utl.: IV-GS Neumayer: Praktikabilität für Unternehmen sicherstellen,
Versorgungssicherheit gewährleisten – Freiwilliges Home
Office, wo betrieblich möglich =
Wien (OTS) - „Die österreichische Industrie ist sich des Ernstes der
Situation bewusst. Ebenso ernst nehmen wir unsere Verantwortung und
unseren Beitrag für die Versorgung, die Sicherheit und die Gesundheit
der Menschen in unserem Land. Die heute kommunizierten Maßnahmen zur
Bewältigung der jüngsten – und wohl bisher heftigsten – Pandemiewelle
tragen wir daher mit“, so Christoph Neumayer, Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV), in einer ersten Reaktion zu den
Aussagen der Bundesregierung. Schon in der Vergangenheit habe gerade
die Industrie im Interesse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
höchste Sicherheitsstandards gesetzt, und werde das auch in Zukunft
tun. Diesen Bemühungen müsse Rechnung getragen werden. „Ziel muss es
daher sein, das Maximum an medizinischer Sicherheit zu gewährleisten,
ohne dabei Wirtschaftsstandort und Arbeitsplätzen zu schaden. Die
aktuell kommunizierten Schritte scheinen dafür geeignet zu sein“, so
Neumayer.
Positiv sei jedenfalls der Verzicht auf einen neuerlichen Lockdown.
„Entscheidend wird aber sein, bei der Umsetzung der Maßnahmen auf die
Praktikabilität in den Betrieben zu achten, um nicht nur ein
wirtschaftlich sinnvolles Arbeiten zu ermöglichen, sondern schlicht
auch, um die Versorgungssicherheit der Menschen zu jedem Zeitpunkt
gewährleisten zu können“, betont Neumayer. Hier seien einerseits die
Quarantäneregelungen naturgemäß von großer Bedeutung, andererseits
aber auch Instrumente wie Home Office. „Letzteres gehört zu den
Mitteln der Wahl bei der Pandemiebekämpfung. Es sollte daher gemäß
den Empfehlungen der Bundesregierung auch angewendet werden, wo es
die betriebliche Praxis erlaubt. Das Modell der Freiwilligkeit und
der individuellen Regelung auf betrieblicher Ebene hat sich dabei
bestens bewährt. Es ist daher erfreulich, dass dies so beibehalten
werden soll“, so der IV-Generalsekretär.
Präsenzunterricht so lange wie epidemiologisch möglich
aufrechterhalten
Klar sei, dass auch für die Schulen und Kindergärten schwierige
Zeiten kommen werden. Für die IV sei wesentlich, dass der
Präsenzunterricht so lange wie epidemiologisch möglich aufrecht
bleibt. „Das ist aus Bildungs- und sozialen Gründen für die Kinder
wichtig, aber auch für die Eltern, damit sie nicht zwischen Beruf,
Betreuung und Homeschooling zerrieben werden“ so Neumayer.
Studierende als Unterstützung für die Pädagoginnen und Pädagogen zu
haben, sei daher eine gute Idee. Gleichzeitig sei alles zu tun, um
Schulen und Kindergärten möglichst sicher zu machen, unter anderem
durch intensive PCR-Tests, Maskenpflicht und eine sinnvolle
Quarantänelösung: „Wir werden bei der Quarantäne im Bildungsbereich
flexibler werden müssen, schließlich sind Schulen auch eine Art
kritische Infrastruktur.“ Nicht zuletzt brauche es eine Vorbereitung
aller Betroffenen auf Phasen des Distance-Learnings, die an manchen
Standorten wohl nicht zu verhindern sein werden. „Aber auch in dieser
Situation muss es möglich sein, in Schulen und Kindergärten eine
angemessene Unterrichts- und Betreuungsqualität aufrechtzuerhalten“,
so der IV-Generalsekretär abschließend.
Weitere Informationen: www.iv.at
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