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SPÖ-Leichtfried: „Können die Probleme der Zukunft doch nicht mit falschen Antworten aus dem vorigen Jahrtausend lösen“

SPÖ-Forderung nach EU-Atom-Ausstieg-Vertrag statt EURATOM - Nehammer und Gewessler müssen leeren Worten endlich Taten folgen lassen und auch Atom-Lobbyisten den Kampf ansagen

Wien (OTS/SK) - Der stellvertretende SPÖ-Klubvorsitzende und Europasprecher Jörg Leichtfried reagiert angesichts des unsäglichen Versuchs Atomkraft grün einzufärben klar: „Atomkraft hat sich nicht als nachhaltig herausgestellt, sondern sie hat sich nachhaltig disqualifiziert. Wir können die Probleme der Zukunft doch nicht mit falschen Antworten aus dem vorigen Jahrtausend lösen!“, führt der SPÖ-Abgeordnete aus und erinnert an das Leid, das sie weltweit verursacht hatte. „Wir wissen seit fast drei Jahren, dass keiner der 125 Reaktoren in Europa heute bei Neustart noch die Sicherheitsstandards erfüllen würde. Atomenergie nun reinzuwaschen ist also ein enormes Sicherheitsrisiko. Das muss verhindert werden“, zeigt sich Leichtfried entschlossen. ****

Insbesondere sei neben der Taxonomie EURATOM das Grundübel. Es sei viel zu viel Zeit ungenutzt geblieben. Schon im Regierungsprogramm von Kurz und Strache versprach man im Rahmen des EU-Ratsvorsitzes EURATOM neu verhandeln zu wollen. Ähnlich leere Worte finden sich auch im aktuellen Regierungsprogramm wieder. „Ob die ÖVP mit Grün oder Blau regiert bleibt im Bereich der Atomkraft gleich ergebnislos“, urteilt der SPÖ-Europasprecher und erinnert daran, dass die SPÖ seit Jahren vehement darauf pocht, den EURATOM-Vertrag zu einem EU-Atom-Ausstieg-Vertrag zu machen. Dazu sei es aber auch notwendig Atom-Lobbyisten endlich den Kampf anzusagen. Im Match gegen Lobbyisten im Auftrag von Konzerninteressen habe sich insbesondere die ÖVP bis dato allerdings immer eher als Gegenspielerin, denn als Mitspielerin dargestellt. (Schluss)lk/up

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