- 23.12.2021, 10:38:04
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Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich
Jahresrückblick 2021 und Ausblick auf 2022
Utl.: Jahresrückblick 2021 und Ausblick auf 2022 =
St. Pölten (OTS/NLK) - Zum Jahreswechsel blickt Kunst im öffentlichen
Raum Niederösterreich (KOERNOE) auf eine Vielzahl von Projekten
zurück, die heuer für den öffentlichen Raum in Niederösterreich
entstanden sind und für Diskussion, Dialog und Auseinandersetzung
gesorgt haben. 2022 wird dann die neue Website online gehen und die
Projektdokumentation der Jahre 2017 bis 2019 in Buchform erscheinen.
In Erlauf, Melk, Traiskirchen, Weikendorf, Orth an der Donau, am
Semmering und am Iron Curtain Trail sind neue Projekte geplant, ein
Wiedersehen wird es auch mit frisch restaurierten Klassikern in
Stronsdorf und Paasdorf.
2021 wurde zuletzt im Rahmen von „Langsames Licht/Slow Light“ in
Edlitz ein weiteres Projekt von Siegrun Appelt eröffnet, mit dem die
Künstlerin insgesamt fünf Kirchen an der Wehrkirchenstraße in der
Buckligen Welt buchstäblich in neuem Licht erstrahlen lässt. Noch bis
Sonntag, 27. März 2022, stellt Liddy Scheffknecht im Kunstraum
Weikendorf mit ihrer Installation „nine to five“ das Vergehen der
Zeit im Arbeitsalltag dar. Seit September werden die wegweisenden
Arbeiten von Maria Hahnenkamp, Eva Ahfus, PRINZGAU/podgorschek,
Ingeborg Strobl, Andrea Sodomka/Martin Breindl sowie Elisabeth Wrbka
in der Umgebung von Paasdorf revitalisiert, das Klangatoll von
Sodomka/Breindl wird nächstes Jahr wieder erlebbar sein.
Ebenfalls im September hat das Pflege- und Betreuungszentrum Hainfeld
in seiner heuer fertiggestellten Gartenanlage eine neue kleine
Siedlung erhalten, in der Kateřina Šedá unter dem Motto „Herzlich
Willkommen!“ mit 20 Miniaturen an das frühere Zuhause einiger
Bewohner erinnert. Bis in den Oktober haben sich Abdul Sharif Baruwa,
Olga Chernysheva, Anna Daučíková, Zhanna Kadyrova, Elvedin Klačar,
Mikhail Tolmachev, Milica Tomić, Inge Vavra, Hannes Zebedin, Anca
Benera/Arnold Estefan, Taus Makhacheva, Laure Prouvost und Titre
Provisoire am Semmering in ortsspezifischen Arbeiten mit der
Geschichte und dem steten Wandel der Region auseinandergesetzt.
Zwischen Juli und November hat sich Alois Mosbacher in seiner
Ausstellung und Intervention „Woods“ im Schloss Orth an der Donau mit
der Anziehungskraft und Vielgestaltigkeit des Waldes beschäftigt.
Zwischen Juni und September wiederum hat Nilbar Güreş dem
500-Jahre-Jubiläum des Wehrturms in Perchtoldsdorf mit ihrem Projekt
„Atem“ künstlerischen Ausdruck verliehen. Bis September war auch im
Kunstraum Weikendorf die Performance „Opportunity“ zu sehen, in der
Hannes Gröblacher direkt vor Ort vermeintlich festgeschriebene
Umweltstrukturen hinterfragte.
Nicht zuletzt hat auch die „Inventour“ wieder Projekte in
Perchtoldsdorf, am Semmering, in der Buckligen Welt, in der Wachau,
in Paasdorf und Weikendorf besucht und Foto-Blogs zu den
Kulturvermittlungsprogrammen gestaltet. Schließlich gibt es seit
heuer mit „Kunst für alle“ erstmals auch einen Tourguide für Kinder
für Entdeckungsreisen zu Kunstwerken im öffentlichen Raum in Baden,
in der Wachau mit St. Lorenz, Oberarnsdorf und Spitz, in Königsbrunn
am Wagram und Grafenegg sowie im Weinviertel mit Lanzendorf, Loosdorf
und Unterstinkenbrunn.
Nähere Informationen beim Amt der NÖ Landesregierung / Abteilung
Kunst und Kultur – Kunst im öffentlichen Raum unter 02742/9005-13245,
e-mail [email protected] und www.publicart.at bzw. www.koernoe.at.
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